Zeit, um Freundschaft zu schliessen

Um sich mit einem Menschen – einer Landschaft vertraut zu machen, braucht es Zeit und die Bereitschaft sich darauf einzulassen.

Lauferei – Engadin Blick Richtung St. Moritz

Auf Entdeckungsreise gehen, frei von Erwartungen, Vorurteilen und Zwang öffnen sich die Facetten einer Persönlichkeit und einer Region. Treiben lassen und annehmen, was sich zeigen möchte…in all seiner Schönheit, Eigenheit, Charakteristik und Vollkommenheit.

Lauferei – Silser See

Lauferei – Silser See

Das Licht und die Bedingungen verändern die Ansicht, doch niemals die Grundsubstanz.

Lauferei

Man entdeckt überraschendes, verborgenes, skurriles und geheimnisvolles.

Lauferei – Schneehuhn bei Lej Muragl

Lauferei – Hirschbrunft im Val Trupchun

 

Lauferei – Steingeiss bei der Segantini Hütte

Lauferei – gut gefüllte Speckröllchen für den Winter

Lauferei

Lauferei – mit Helilandeplatz bei der Segantini Hütte

Lauferei – Lärchenzauber

Je vertrauter man einander wird, desto weiter offenbart sich der Zauber, der in allem innewohnt.

Lauferei – Abendstimmung im Fextal

Lauferei

Lauferei

Mit der Zeit entsteht eine Freundschaft. Mensch und Landschaft kann man lieb gewinnen und vermissen. Die Bilder der gemeinsamen Zeit werden weiter getragen und es kommt der Moment des Wiedersehens.

Lauferei – Hotel Fex im Fextal

Lauferei – Herbst im Engadin

 

„…denn niemals geht man so ganz. Ein Teil von mir, bleibt für immer hier…“

 

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Bergheimat

Es gibt eine Welt, in der bin ich niemals alleine,

Lauferei – Blick von Muottas Muragl auf die Engadiner Seen Richtung Süden

fühle mich beborgen und beschützt.

Lauferei – Lej Muragl

Spüre meinen Körper in seiner wohligen Aktivität,

Lauferei – Weg zur Segantini Hütte

wie jeder Fuss seinen Tritt und Halt findet.

Lauferei

Mein Atem und mein Herz ein Lied der Lebensfreude anstimmen.

Lauferei – Familienleben

Meine Augen kraftvoll entdecken und aufnehmen.

Lauferei – Segantinis Licht und Bergwelt

Meine Ohren in der Stille zu versinken drohen und jedes Geräusch einem Donnerschlag gleicht.

Lauferei – Blick auf das Oberengadin

Ich nehme mich und den Moment allumfassend wahr, inmitten dieser überwältigenden Bergwelt und Natur.

Lauferei

Beobachte den Wandel und meine Veränderung.

Gehe in die Offenheit des Weges hinein und komme an – immer wieder.

Lauferei

Muottas Muragl 2454 m ü. M. Wunderschöne Zimmer und sehr gutes Essen. Erreichbar mit der Standseilbahn bei Pontresina

Chamanna Segantini, 2731 m ü. M. Hier starb Giovanni Segantini, Maler,  im Alter von 41 Jahren.

Wanderung Muottas Muragl – Segantini Hütte – Alp Languard ca. 3 Std.

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Laufen lassen….

„Manchmal muss man dem Leben die Chance geben,

es leben zu lassen.“ Erika

Lauferei

Um verschlossene Türen zu öffnen, sich auf den Weg machen…

Lauferei – Wintereinbruch im Fextal

…egal, wie die Umstände sind…Du hast alles dabei…

Lauferei

Am nächsten Tag lacht die Sonne und der Himmel,

zeigt sich die Welt in einem neuen Kleid…

Lauferei

…und Du lachst mit. Schaust einfach nur zu.

Lauferei

Jeder Moment in einem neuen Licht und

Lauferei – Arvenzapfen im frostigen Kleid

verzauberten Fundstücken vor deinen Füssen.

Lauferei – Silser See

Makellos und glänzend,

Lauferei

Dein Schiff, das „Leben“ heisst und treibst mit dem Wind…

Lauferei – Silser See – Maloja Isola

die Schönheit aufsaugen, tief einatmen und geniessen…

Lauferei

…in sympathischer Gesellschaft…

Lauferei – Selfie-erfahrene Ziege

Voll Dankbarkeit spiegelt sich dein Leben in der Welt um dich herum.

Lauferei

 

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Mich wundert`s…

welchen Weg die kleinen Monster genommen haben, um diesesmal in meiner Holzkammer herumzuturnen und ich sie dabei beobachten darf…

Lauferei – freche Mäuse

…wer den Lichtschalter innert 12 Stunden auf Herbst umlegt…

Lauferei – Herbstlicht

…ob meine bestellten 2 Ster Holz für den Winter reichen werden, denn die Zeichen der Natur lassen mich frösteln…

Lauferei – mein liebster Platz

…ob mir meine Beobachtungen einen aktiven Winter bescheren werden…

Lauferei – Flumserberge Spitzmeilen

…dass es sich so unglaublich gut anfühlt, in 3 Wochen Ferien zu starten und nicht wirklich einen konkreten Plan zu haben. In der 1. Woche habe ich mir einen Platz im Engadin zum „runterfahren“ ausgesucht und danach wird der Rucksack aufgezogen und der Nase nach gestartet.

Lauferei ist unterwegs

Neugierig auf das, was mich dort draussen erwartet, sage ich „Herzlichen Dank“ für dein Mitlaufen und „Servus“

Erika

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Scheibenwischertakt

Bewegt sich der Scheibenwischer im Takt der Musik,

Lauferei Ofenpassstrasse

stellt sich die Frage:

Lauferei Passhöhe

Welche Musik hört sie?

Lauferei Nationalpark

wie fest regnet / schneit es?

Lauferei Nationalpark Graubünden

Musik – Elbow

Schnee – Regen sehr fest

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Coming out

In einer Dachwohnung im 2. Stock zu leben hat viele Vorteile: im Winter erfrischend kühl, im Hochsommer kuschlig warm, dank Dachfenster dem Himmel sehr nah und da ich mein Holz für den Specksteinofen hochtragen darf, bleiben die Wadl`n stramm.

Während der vergangenen Woche hat meine Wohnung mindestens 4 Stresspickel und unzählige Adrenalinausstösse bei mir ausgelöst. Und mich mit durchaus fragwürdigen Verhalten von mir konfrontiert.

Seefest, schwindelfrei und immer in den Bergen und Wäldern unterwegs – sehr oft alleine – mit einem gesunden Mass an Angst ausgestattet, wird ein kleiner Raum meiner Wohnung zum Psychotest. Ich klopfe an der Tür an und betrete den Raum nur mit dem Staubsauger bewaffnet – damit sie mich hören – meine kleinen Mitbewohner. Über mich selbst wundernd und lachend, gleichzeitig mit Schwammerl in die Knie hole ich den Rucksack oder Waschmittel aus dem Raum und kontrolliere, was sich über Nacht getan hat.

Lauferei – Untermieter

Zwei habe ich bereits gefangen und ich hoffe inständig, dass das Pärchen an einem anderen Ort, weit weg von meiner Wohnung ein neues Leben beginnt.

Es gruselt mich ganz furchtbar….

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Eins sein

Ein kleines Stück uneingeschränkte Freiheit,

Lauferei – der Morgen kommt über den Berg

einen Raum, der nur einem selbst gehört inmitten der unendlichen Weite.

Lauferei – Val S-charl

Einen Raum, in dem Pflicht, Verantwortung und Müssen ausgesperrt werden.

In dem die Worte verhallen,

Lauferei – Arven-Kindergarten

das Herz zur Ruhe kommt,

Lauferei – verfallene Alp Tamangur

die Bewegung des Körpers, die einzige Anstrengung ist

Lauferei – God da Tamangur

und sich dieses wohlige, zarte Gefühl des Einssein breit macht.

Lauferei

So gerne ich in Gesellschaft wandere, so gerne bin ich alleine unterwegs und höre nur auf mein Gefühl und meine Wünsche.

Lauferei

Starte früh morgens, wenn die Kühle der Nacht noch auf den Wiesen liegt und das klare Licht die Konturen verschwinden lassen.

Lauferei

Sehe Rehe im Wald mit ihrem Nachwuchs und darf sie einige Sekunden länger bewundern, bevor sie im Dickicht verschwinden. Beobachte ein Eichhörnchen auf seinem Spaziergang über die alten Baumriesen.

Lauferei

Setz mich nieder und bleibe….

Lauferei

fühle die warme Sonne auf der Haut und bereits den Herbst im Rücken.

Lauferei – es herbschtelt oberhalb von 1800 m ü. M.

Die kleine, uneingeschränkte Freiheit, die nehm ich mir und gehe meinen Weg in meinem Tempo und auf meine Weise.

Lauferei

und nehme die Früchte des Sommers mit nach Hause.

Lauferei – harzige, wohlriechende Arvenzapfen

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Sentiero Panoramico

Ein tiefer Atemzug und den Geruch des Sommers einatmen, den unvergleichlichen Duft von frisch gemähten Heu, das auf den Hängen in der Sonne trocknet. Aufgeregte Grashüpfer, die um die Wanderschuhe springen.

Lauferei

Lauferei – Blick Richtung Süden

Das Geräusch eines Bergbaches, lange bevor er sich zeigt und Abkühlung verspricht und auch halten wird.

Lauferei – Ruine der Kirche San Gaudenzio

Die erdige Kühle im Wald, in seiner Vielfalt und seinem Artenreichtum über Jahrzehnte gewachsen und sich zu satten, grünen Flächen verdichtet, die sichtbar werden, sobald das Auge eine Lücke findet und sie den Blick aufs Bergell in Richtung Süden frei gibt.

Lauferei

Im Talboden windet sich die stark befahrene Strasse an den kleinen Dörfern vorbei und auch durch sie hindurch. Dörfer mit den klangvollen Namen Casaccia, Borgonovo, Vicosoprano, Stampa, Castasegna und Promontogno, die von der Maira (sie mündet über den Comer See in den Po) flankiert werden.

Lauferei

Hier oben auf dem Sentiero Panoramico sind nur wenige Wanderer unterwegs. Der abwechslungsreiche Weg schlängelt sich westlich des Tales die Hänge entlang, hin zur „Schwelle zum Paradies“, wie einst der Maler Giovanni Segantini sagte.

Lauferei – Blick auf Soglio

Soglio – bekannt durch seine grossen Kastanienwälder, seine einzigartige Lage und seinen Dorfcharakter.

Lauferei – Dorf Soglio und seine Steinhäuser

An der Schwelle zum Paradies ist es still. Der Abend senkt sich der Nacht entgegen und dunkle Gewitterwolken hängen an dem markanten Bergeller Bergmassiv, das sich heute nicht zeigen will.

Lauferei

„Die Berge sind kühl gegenüber den Menschen“ sagte Asta Scheib einmal. (sie schrieb eine Biographie über Segantini),

Lauferei – ein neuer Morgen

Am nächsten frühen Morgen lachen mich die zackigen, schroffen Spitzen der Bergeller Berge an und es ist warm.

Lauferei – Bergeller Bergmassiv

Start in Maloja beim Schulhaus hinunter ins Tal der Beschilderung folgen Via Sett Nr. 64, dann wieder hoch, bei Durbegia oberhalb Borgonovo ist ein kleines Kiosk mit Café und Kuchen (sofern es geöffnet hat) und immer weiter bis Soglio

Lauferei – Promontogno

Wanderzeit 6 – 7 Stunden, je nach Bummelei

Restaurant Stua Granda – sehr gute Kastaniengnocchis

verschiedene Übernachtungmöglichkeiten für jedes Budget

Lauferei – zurück in Maloja und am Silser See

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So schee! – Wien

„Bevor sich eine Tür schliessen kann, solltest du eine andere öffnen.“

Um all die vielen Eindrücke und Erlebnisse einer Stadt nachwirken zu lassen…

Lauferei – Volksgarten

…das Klappern der Hufe auf dem Kopfsteinpflaster…auf Hochglanz polierte Kutschen..

Lauferei – Michaelerplatz mit spanischer Hofreitschule und Sissi Museum

…die Fülle und Schönheit einer Stadt überwältigt alle Sinne…

Lauferei

Lauferei

Lauferei – Sammelsurium

…einem ständig das Wasser im Mund zusammenläuft und die Augen immer grösser werden…

Lauferei – K. u. K. Hofzuckerbäcker Demel

…die Farben und Düfte des Sommers…

Lauferei – Karmeliter Markt

…auf 2 Beinen inmitten der pompösen Pracht stehen und staunen…

Lauferei – Schloss Belvedere

…angenehm überrascht zu werden von der Freundlichkeit und Entspanntheit der Menschen, inmitten des Trubels der Touristenmenge und Menschenschlangen vor den Cafés…insbesondere von den höflichen Wiener Männern, die einem den Vortritt lassen und die Tür offen halten…

Lauferei

…braucht es einen Ort des Rückzugs. Welch ein Glück und Geschenk, wenn sich die Tür zu einer grünen, friedlichen Wühlfühloase inmitten der Stadt öffnet.

Lauferei – Eingang zu unserem Hotel

Als Landei mit städtischer Prägung und Leidenschaft für Einsamkeit und Stille ist ein Städtetrip das ultimative Kontrastprogramm. Geräusch- und Reizüberflutung, sowie die stehende Sommerhitze setzen dem Körper & Geist zu. Doch hier – im Gasthaus Schreiners schliesst sich die Tür zur Stadt und es öffnet sich die Pforte zur Erholung mit wunderschönen, grossen Zimmern und sehr guter Küche. Lockere Atmosphäre und herzlicher Gastfreundschaft.

Lauferei – Innenhof

Ein rundherum vollkommenes Wochenende in Wien.

Lauferei

Lauferei – das Salettl

Die Tür zu Wien schliesst sich wieder und die zur vertrauten Bergwelt öffnet sich. Noch ein Blick zurück…

Lauferei – Blick auf die Stadt vom Schloss Belvedere

Wien – und liebe Karin – ich komme wieder…herzlichen Dank für die schöne, charmante Zeit bei euch.

Meine Tipps zu Wien:

– wir sind vom Flughafen zum Hotel mit einem vorbestellten Flughafentaxi zu einem Fixpreis gefahren – sehr zuverlässig.

– das 4-Tagesticket für den öffentlichen Verkehr hat sich sehr gut bewährt.

– auch mal in den Aussenbezirken nach Gasthäusern schauen. Oftmals unscheinbar, aber ausgezeichnet.

– mit einem Fiaker-Fahrer, der auf seine Kundschaft wartet, plaudern. Sehr, sehr lustig.

– Wien lässt sich wunderbar zu Fuss erkunden.

Gasthaus Schreiners http://www.schreiners.cc

http://www.flughafentaxi-wien.com

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Gletschermühlen & Reeperbahn

„7 Jahre habe ich in Hamburg gelebt und anfangs verzweifelt versucht ein Billet für die Reeperbahn zu bekommen. Ich habe es nicht geschafft!“ Erzählt der Postautochauffeur dem Hamburger Paar vor mir, während das Rückgeld in die Auffangschale fällt. Sie lachen alle drei. Ich brauche eine Sekunde, bis auch bei mir der Groschen fällt.

Lauferei – Gletschermühlen Alp Mora 1900 m ü. M.

Lauferei – wie an einer Perlenkette

Das Postauto ist das ideale Verkehrsmittel, um an den Startpunkt einer Rundwanderung zu gelangen, bzw. vom Zielort aus, wieder zurück.

Lauferei – Gletschermühlen

Postautochauffeure/-Innen sind routinierte, souveräne FahrerInnen, die ihren grossen, gelben Bus mit der 3-Klang-Hupe durch enge Dörfer, schmale Gassen, Haarnadelkurven und kurvenreiche Bergstrassen tagtäglich steuern.

Lauferei

Sie sind Infozentrale, Fremdenführer, Anekdotenerzähler und mit guten Nerven, einer grossen Prise Humor und einem noch grösserem Herz gesegnet.

Lauferei – schmale Hangdurchquerung – Trittsicherheit und schwindelfrei

Es wird auch mal angehalten und über Lautsprecher auf eine mehr oder weniger wichtige Sehenswürdigkeit hingewiesen, andernorts bei einer älteren Frau, die die Strasse entlang läuft und gefragt, ob sie das Stück mitkommen möchte.

Lauferei

Ausser Plan wird auch mal angehalten, weil man vergessen hat, den roten „Stop“-Knopf zu drücken. Die berühmte und vertraute 3-Klang-Hupe kommt mit Freude in den Tunnels zum Einsatz, sofern kein Radfahrer in der Nähe ist und manchmal auch einfach so, weil`s so schön ist.

Lauferei – Mutterkuhherde Hochlandrinder Alp Lavadignas

Voller Menschlichkeit und Pünktlichkeit bringt einen der grosse, gelbe Bus von A nach B, und zum Abschied wird einem ein freundlicher Gruss geschenkt.

Lauferei – Hochebene Bargis

 

Gletschermühlen oberhalb Trin, Graubünden, bei der Alp Mora. Der Maliensbach dreht dort seit vielen Jahrhunderten grosse Steine, Sand und Kies um die eigene Achse. Es braucht eine starke Strömung des Wassers, damit ein Strudel entsteht und viel Zeit, um diese einzigartigen und faszinierenden „Badewannen“ entstehen zu lassen.

Bargis – wunderschöne, weite Hochebene oberhalb Flims, im Winter Langlaufloipe. Nur erreichbar mit dem Postauto.

Bargis – Alp Mora – Trin mindestens 6 Std.

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