Energiebooster

Es gibt diesen Spruch: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!“, und so manch einer würde gerne mit aller Kraft ziehen, um das gute, leichte, freie, veränderte Leben herbei zu ziehen.

Schaue ich mir die Natur derzeit an, zieht niemand daran und dennoch steht sie in einer Pracht, Fülle und Schönheit da, dass ich nur staunen kann. Es ist ihre eigene Kraft, die sie ermächtigt in ihrer Schöpfung zu leben, zu wachsen und zu gedeihen. Es ist ihre Widerstandskraft, die es ihr ermöglicht, dem erneuten Schneefall Anfang Mai zu trotzen.

Mit einer Schnelligkeit treibt die Natur voran, als wäre ein Energiebooster unter der Erde am Werk. Genährt vom Regen wird auch das Gras mit dem nächsten Sonnenschein in die Höhe schnellen.

Oberhalb 1800 m. ü. M. liegt noch immer sehr viel Schnee. Eine schwere Decke, die alles unter sich zu erdrücken scheint und nicht weichen möchte….doch sie wird weichen!

Denn die Lebenskraft der Natur und die Energie der Sonne ist stärker, als jede Last, die der Vergangenheit angehört.

Du bist / wir sind Teil der Natur.

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Pfingsten 2021

Wer sich zu biegen weiss, der bricht nicht!

Das gilt für alles in und an dir.

Sadhguru

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Yoga & Geschichten & Wandern 20. Mai – 24. Mai 2021

Ist es der richtige Moment ein langes Pfingstwochenende mit Yoga & Geschichten & Wandern zu organisieren, wenn über einem eine Decke von Verordnungen und Einschränkungen liegt und die Unsicherheiten der Planbarkeit bewusst in den Alltag eingezogen sind?

Ja, das ist es. Wir haben während der bisherigen Corona-Zeit sehr bewusst und deutlich gelernt, geduldig – flexibel – spontan und anpassungsfähig zu sein.

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Ich bleibe standhaft, wie mein Lieblingsbaum die Arve und schaue gelassen und vertrauensvoll auf das lange Pfingst-Wochenende, denn ich weiss und fühle:

dieses Tal mit seiner kraftvollen Natur, den wunderschönen Wäldern, den mächtigen Arven und Lärchen, den zarten Frühlingsblumen und den ersten Schwalben, die über die Köpfe schwirren, heilt das Menschenherz;

Yoga mobilisiert und stärkt Körper und Geist, fordert heraus und zentriert;

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Geschichten beleben und nähren die Phantasie und die Gemeinschaft und Kommunikation tut dem Sozialwesen Mensch einfach nur gut.

Wer mehr über das Wochenende in Valchava, Val Müstair, Graubünden erfahren möchte, kontaktiere mich bitte über lauferei@bluewin.ch

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Das Summen des Frühlings

Eine meiner Oma`s summte, egal was sie tat oder wo sie war. Wir brauchten sie nicht zu sehen, denn wir hörten sie. Dabei schien sie für mich zufrieden und ganz bei sich zu sein. Mit diesem Bild lebt sie in meiner Erinnerung weiter.

Hat man mich an Ostern im Centovalli nicht gesehen, sass ich auf der Schaukel am Waldrand oberhalb des Dorfes Rasa, das man nur mit der Gondelbahn oder zu Fuss erreichen kann.

Morgens auf der Schaukel schwingen, zwischen dem erwachenden Himmel und der noch verschlafenen Erde, mit dem Blick auf das Tal, den schneebedeckten Bergen

und den Buchenwäldern, die gerade erst begonnen haben ihre Säfte zu aktivieren, die kargen Wiesen und das leuchtende Gelb der Forsythien und Osterglocken.

Schaue auf die Dörfer, die wie weisse Kleckse mit ihrem hervorstechenden Kirchturm an den Hängen kleben.

Das Rauschen des Flusses, das Flüstern des Windes und das zarte Rascheln einer kleinen Spitzmaus, die unter meinen hängenden Füssen im Herbstlaub nach Bucheckern sucht.

Es braucht so wenig, um zufrieden und ganz bei sich zu sein. Eine Schaukel habe ich zuhause nicht. Stattdessen summe ich.

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Gerade noch….

Gerade noch, hast du friedlich geschlafen und warst in deiner Welt versunken…

…hast dich deinen Plänen, Träumen und Sehnsüchten hingegeben, fühltest dich geborgen und sicher inmitten deiner Welt und mit all jenen, die dich auf deinem Weg begleiten.

Eine Veränderung liegt in der Luft. So, wie die warme, starke Frühlingssonne dem Winter erklärt, dass seine Zeit zum Abschied nehmen gekommen ist.

…du fühlst die kraftvolle, frische Energie, die dein Leben in eine neue, andere Richtung hinein bewegen will.
Das Gestern hat dich darauf vorbereitet. Das Morgen wird dich empfangen.

Folge der Natur, deinem Gefühl, deinem Herzen, atme tief ein und laufe los….

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Geschichtenerzähler

Gehe ich 1 Stunde früher ins Bett als üblich, liegt es daran, dass ich in die Geschichte meines Buches eintauchen möchte.

Während ich 1 1/2 Std. auf meine Skitourenkumpels warte, würde ich das wieder gerne tun. Stattdessen ärgere ich mich, dass ich aus Gewichtsersparnis mein Buch nicht mitgenommen habe. Zeit, um auf den steilen Hang zu starren, den ich am nächsten Morgen mit meinen Skiern hinauflaufen will – soll – muss und um an den Weg zu denken, der vor mir liegt.

Zeit, in der mir mein Kopf eine Geschichte nach der anderen erzählt – keine schönen in die ich eintauchen wollen würde – und sich in mir aus Informationen, Erfahrungen und blühender Phantasie ein gigantischer Dramaknoten entwickelt.

Mein Magen rumort, mein Herz schlägt schneller, als es das auf dieser Höhe eh schon tut. Ich zweifle an mir und an meinem Vorhaben. Lasse all die Gefühle da sein….und vertraue auf mein Leben.

Am nächsten Tag: nichts von all dem, woraus mein Dramaknoten gesponnen ist entspricht der Realität. Stattdessen: pures, pulsierendes Leben im Moment.

Konzentriertes Aufsteigen, Spitzkehren mal besser – mal schlechter, um mich herum all die mächtigen Berge in der Morgensonne. Gestern noch so bedrohlich, habe ich an diesem Morgen das Gefühl, dass sie mich wohlwollend umschliessen.

Schritt für Schritt, Atemzug um Atemzug, kein Raum für Gedanken. Sein und tun, was getan werden muss, um oben anzukommen. Dort wartet auf mich eine meiner bisher schönsten und längsten Pulverschneeabfahrten über den Silvretta Gletscher und das Tagesziel die gemütliche SAC Silvretta Hütte.

Und die atemberaubende Aussicht auf die tief verschneite Bergwelt. Friedlich, unberührt und still.

Erleichtert und dankbar, dass ich meiner Angst nicht das Zepter über mein Leben übergeben habe, denn der Kopf ist leider oftmals ein grosser Quatschkopf.

Begleitet von souveränen, unterstützenden Bergkumpels, schaue ich auf eine wunderbare Mehrtagesskitour zurück.

P.S.: mein derzeitiges Buch: Der Buchspazierer von Carsten Henn

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Gleichklang

Es gibt Momente, da will ich alleine losziehen, hinaus in die Natur. Um nach ihr und nach mir zu schauen.

Der Stille und meinen Gedanken lauschen.

In meinem eigenen Schneckentempo durch die meterhoch verschneite Welt laufen, staunen, nach Tieren Ausschau halten und meine Lieblingsbäume bewundern.

Ich brauch keinen Gipfel, nur eine Richtung. Denn die Gegend und die Wege sind mir vertraut. So gerne tauche ich hier in die Energie und Natur ein. Sie ist Balsam für meine Seele.

Ich sehe die Spuren im Schnee und meine eigene. Sehe die Gemse an einer Lärche knabbern, im Wald neben dem Lift-Kassenhäuschen. Sehe die Steinböcke auf ihrem Sonnenhang an der Lawinenabrissstelle äsen und sehe die Bergwelt in ihrem Winterkleid, wie noch niemals zuvor.

Viele kleine und grosse Glücksmomente und tiefe Dankbarkeit, hier sein zu können.

Ich weiss, unter all den Schneemengen, hinter dem Mantel des Eises und der Erstarrung, pulsiert der Herzschlag der Erde, das Leben und das Wachstum. Nichts ist verloren, nichts verschwunden. Alles kommt wieder hervor zu seiner Zeit.

Vielleicht in veränderter Form und doch in seiner Einzigartigkeit und Schönheit.

Alles ist vergänglich. Der Herzschlag der Erde bleibt. Speziell hier schlägt er mit dem des Menschen im Gleichklang.

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Blaue Stunde im Winterweiss

Im Frühling 2020 war es die Blütenpracht, die Kraft und das unerschütterliche Wachstum der Natur, die uns in die Gärten und nach draussen gelockt haben, während ein Wort in unseren Sprachgebrauch eingezogen ist.

Nach 2 Tagen intensiven Schneefall ist es wieder die Kraft und die Macht der Natur, die uns nach draussen lockt, um die Schneemassen in Schacht zu halten, während das inzwischen vertraute Wort weiterhin in unser Leben eingreift.

Alles ohne Mass bringt Schäden, Herausforderungen im speziellen in der Natur, aber sie schafft es auch in der Masslosigkeit Segensreich zu sein. Gerade heute, während einer Schneefallpause und zur blauen Stunde zeigt sie sich in all ihrer Schönheit und Fülle.

Oberhalb im Wald höre ich das Krachen…Äste, Bäume, die sich der Schneelast ergeben. Dieser Baum hat seinen letzten Weg rücksichtsvoll gewählt und sich neben das Bienenhaus gelegt.

Überall auf der Strasse und in den Gärten sind die Menschen mit Schaufeln und Schneeschleudern zu Gange. Kinder mit Schlitten und am Schneehöhlen bauen. Die Menschen lachen wieder und das Strahlen in den Gesichtern ist zurückgekehrt.

Alle verfügbaren Traktoren mit Schneeketten und Schaufel schieben die Massen auf die Seite. Ein emsiges Treiben, wie im Frühling 2020, nur dient es heute allen in meinem Dorf und wir Januar 2021 schreiben.

Wäre nicht gerade die blaue Stunde, würde sich die Welt in dem reduzierten, kontrastreichen schwarz / weiss zeigen. Vergessen ist alles andere. Es zählt nur der Moment in seiner Einzigartigkeit.

 

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Danke schön

Möge dir das Leben eine sanfte Brücke schlagen, dort wo scheinbar der Weg endet.

Siehst du all das Schöne im Leben und in der Welt? Niemals haben wir gewusst, was morgen sein wird….ausser dem Datum vielleicht😉

Du bist niemals allein unterwegs, wirst ein Stück deines Weges begleitet und selbst in der kleinsten Begegnung wohnt ein Zauber inne.

Von Herzen danke schön für dein Hiersein und mitkommen durch meine Bergwelt.

Alles Liebe und auf bald….

Erika

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Zieh dich warm an

Und komme mit mir mit in die Winter-Wunder-Zauberwelt, weit ab von Nachrichten, Ängsten, Sorgen, Regeln, Aufgaben und Herausforderungen.

Den ganzen Tag richtest du deine Aufmerksamkeit nach aussen, auf deine Arbeit, Familie, Partner, Firma, Schule und oft gehst du dabei vergessen.
In dieser Winter-Wunder-Welt wird alles was war von tausenden Kristallen zugedeckt und blendet dich so sehr, dass deine Augen tränen und du sie schliessen möchtest.

Die Bäume um dich herum, unter der Last des Schnees scheint es, als würden sie ihre Flügel hängen lassen

und stehen dabei fest verwurzelt in ihrer Kraft, denn sie wissen „nichts ist von Dauer“. Der Wind des Lebens wird sie von ihrer Last befreien und die Äste schwingen leicht, federnd und gestärkt zurück in ihre Position. 

Kleine Wesen, durch Steine, Wurzeln und Schnee geformt, tanzen um dich herum. Lausche ihren Geschichten. Es ist so still, friedlich, bewegungslos…alles in und an dir entspannt sich.

Deine Nase bitzelt von der Kälte bei jedem Atemzug. Du weitest deine Lungen und atmest tiefer und ruhiger.

Der friedvolle Mantel der Natur umarmt dich, nährt dich und führt dich hin zu dir. Du fühlst dich geborgen und beschützt. Hier kannst du Kind sein und die Freude in dir aufsteigen lassen, du schenkst dir und der Welt ein Lächeln, das ihr beide so sehr braucht.

Im tiefen Bewusstsein der Endlichkeit erhält dein Leben den höchsten Wert. Du hast immer die Wahl worauf du deine Aufmerksamkeit richtest und kannst jederzeit in diesen Winter-Wunder-Zauber-Wald zurückkommen. Denn die Erfahrung trägst du in dir.

 

 

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Im Reich der Natur

Zuviel Worte und Bilder im Aussen. Zuviele Gedanken und Gefühle im Innern.

Die Sehnsucht nach Frieden und Stille inmitten dieser Welt ist riesengross.

In der Natur sind Frieden und Stille immer da.

Sich darauf einlassen und die Unterstützung der Natur annehmen. Sie nimmt einen bei der Hand und entführt einen in ihr Reich.

Die Worte im Aussen werden verdrängt vom Knirschen des gefrorenen Schnees durch die eigenen Schritte.

Die pure Präsenz von dem was ist, das die eigenen Augen entdecken dürfen.

Die Gedanken tauchen ein in die Bewegung des Wassers und versinken.

Die Gefühle verwandeln sich in wohlige Wärme und ein zartes Lächeln.

Nichts mehr bewegt sich, kein Geräusch dringt an das Ohr, kein Mensch weit und breit, kein Wind und in der glatten Oberfläche des Sees spiegelt sich die Klarheit, die Stille und der Frieden,

es kommt der Moment und die Sehnsucht darf im Innern ihre Heimat wieder finden.

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