…sitzen und an schöne Momente denken…und dabei den gegenwärtigen Augenblick und die Umgebung wahrnehmen,

…auf einer schaukelnden Bank ist es natürlich noch schöner.

Wir alle nehmen wahr, dass die Monate nur so durch das Leben flitzen, die stündlichen 60 Minuten gefüllt sind mit Informationen, Worten und Gedanken und ein Tag kaum ausreicht, um all das um uns herum zu verarbeiten. Vieles davon lässt sich kaum durch einen Einzelnen beeinflussen oder verändern, dennoch ist es meine – deine Wahl mit welcher Haltung und in welcher Energie du und ich leben.

Zum Glück gibt es diese einzigartigen Orte an denen wir ganz bei uns und in Frieden ankommen dürfen, wenn auch nur für kurze Zeit und dennoch sehr nachhaltig. Diese Orte sind ein Geschenk an unser Herz und unsere Seele, sie schenken uns die Kraft und Zuversicht den Weg weiter zu gehen, was auch immer da draussen auf uns wartet.

Ich könnte um die ganze Welt reisen und diese Orte ausserhalb suchen, verbunden mit dem Wissen, dass er in mir ist. Doch – sowohl in den Bergen, als auch am Meer und in einem fremden Land gibt es Orte, Plätze, Häuser, die einen durch ein grosses Tor empfangen und die Tür zu dem wahren Sein, inneren Frieden, Geborgenheit und dem Gefühl des „bei sich ankommen“ erleichtern.

So vertraut und mit einem Glücksgefühl öffnet sich ein Fenster in eine andere Welt und neuen Aussichten.


Jeden Morgen bin ich mit meiner Teetasse bewaffnet durch den grossen Park mit seinen uralten Bäumen geschlendert und habe den Vögeln und der Stille gelauscht. Bin auf Wegen gegangen, auf denen über viele Jahrzehnte vor mir Menschen mit der Weltgeschichte auf den Schultern Erholung gesucht haben.

Auf den unzähligen Bänken innehalten, durchatmen und der Zeit Langsamkeit schenken.

Eine Reise durch meines Vater`s Heimatland Ungarn hat mir einmal mehr so viele, schöne Erinnerungen mit auf meinen Weg gegeben,


…unendliche Weite…



wieder zurück in den Bergen finde ich immer eine Bank, um den Moment zu geniessen und das Tempo aus meiner Wanderung durch turbulente Zeiten zu drosseln.

Diese Reise nach Ungarn war Mitte Juni und seither reiten wir alle eine Hitzewelle nach der anderen und es tut mir in der Seele weh, die Natur leiden zu sehen unter der Trockenheit. Doch ich fühle – sie wird klar kommen.

Sie wird sich verändern, so wie wir uns verändern und jeder Tag eine neue Geschichte schreibt.
































































































































