Coming out

In einer Dachwohnung im 2. Stock zu leben hat viele Vorteile: im Winter erfrischend kühl, im Hochsommer kuschlig warm, dank Dachfenster dem Himmel sehr nah und da ich mein Holz für den Specksteinofen hochtragen darf, bleiben die Wadl`n stramm.

Während der vergangenen Woche hat meine Wohnung mindestens 4 Stresspickel und unzählige Adrenalinausstösse bei mir ausgelöst. Und mich mit durchaus fragwürdigen Verhalten von mir konfrontiert.

Seefest, schwindelfrei und immer in den Bergen und Wäldern unterwegs – sehr oft alleine – mit einem gesunden Mass an Angst ausgestattet, wird ein kleiner Raum meiner Wohnung zum Psychotest. Ich klopfe an der Tür an und betrete den Raum nur mit dem Staubsauger bewaffnet – damit sie mich hören – meine kleinen Mitbewohner. Über mich selbst wundernd und lachend, gleichzeitig mit Schwammerl in die Knie hole ich den Rucksack oder Waschmittel aus dem Raum und kontrolliere, was sich über Nacht getan hat.

Lauferei – Untermieter

Zwei habe ich bereits gefangen und ich hoffe inständig, dass das Pärchen an einem anderen Ort, weit weg von meiner Wohnung ein neues Leben beginnt.

Es gruselt mich ganz furchtbar….

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Eins sein

Ein kleines Stück uneingeschränkte Freiheit,

Lauferei – der Morgen kommt über den Berg

einen Raum, der nur einem selbst gehört inmitten der unendlichen Weite.

Lauferei – Val S-charl

Einen Raum, in dem Pflicht, Verantwortung und Müssen ausgesperrt werden.

In dem die Worte verhallen,

Lauferei – Arven-Kindergarten

das Herz zur Ruhe kommt,

Lauferei – verfallene Alp Tamangur

die Bewegung des Körpers, die einzige Anstrengung ist

Lauferei – God da Tamangur

und sich dieses wohlige, zarte Gefühl des Einssein breit macht.

Lauferei

So gerne ich in Gesellschaft wandere, so gerne bin ich alleine unterwegs und höre nur auf mein Gefühl und meine Wünsche.

Lauferei

Starte früh morgens, wenn die Kühle der Nacht noch auf den Wiesen liegt und das klare Licht die Konturen verschwinden lassen.

Lauferei

Sehe Rehe im Wald mit ihrem Nachwuchs und darf sie einige Sekunden länger bewundern, bevor sie im Dickicht verschwinden. Beobachte ein Eichhörnchen auf seinem Spaziergang über die alten Baumriesen.

Lauferei

Setz mich nieder und bleibe….

Lauferei

fühle die warme Sonne auf der Haut und bereits den Herbst im Rücken.

Lauferei – es herbschtelt oberhalb von 1800 m ü. M.

Die kleine, uneingeschränkte Freiheit, die nehm ich mir und gehe meinen Weg in meinem Tempo und auf meine Weise.

Lauferei

und nehme die Früchte des Sommers mit nach Hause.

Lauferei – harzige, wohlriechende Arvenzapfen

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Sentiero Panoramico

Ein tiefer Atemzug und den Geruch des Sommers einatmen, den unvergleichlichen Duft von frisch gemähten Heu, das auf den Hängen in der Sonne trocknet. Aufgeregte Grashüpfer, die um die Wanderschuhe springen.

Lauferei

Lauferei – Blick Richtung Süden

Das Geräusch eines Bergbaches, lange bevor er sich zeigt und Abkühlung verspricht und auch halten wird.

Lauferei – Ruine der Kirche San Gaudenzio

Die erdige Kühle im Wald, in seiner Vielfalt und seinem Artenreichtum über Jahrzehnte gewachsen und sich zu satten, grünen Flächen verdichtet, die sichtbar werden, sobald das Auge eine Lücke findet und sie den Blick aufs Bergell in Richtung Süden frei gibt.

Lauferei

Im Talboden windet sich die stark befahrene Strasse an den kleinen Dörfern vorbei und auch durch sie hindurch. Dörfer mit den klangvollen Namen Casaccia, Borgonovo, Vicosoprano, Stampa, Castasegna und Promontogno, die von der Maira (sie mündet über den Comer See in den Po) flankiert werden.

Lauferei

Hier oben auf dem Sentiero Panoramico sind nur wenige Wanderer unterwegs. Der abwechslungsreiche Weg schlängelt sich westlich des Tales die Hänge entlang, hin zur „Schwelle zum Paradies“, wie einst der Maler Giovanni Segantini sagte.

Lauferei – Blick auf Soglio

Soglio – bekannt durch seine grossen Kastanienwälder, seine einzigartige Lage und seinen Dorfcharakter.

Lauferei – Dorf Soglio und seine Steinhäuser

An der Schwelle zum Paradies ist es still. Der Abend senkt sich der Nacht entgegen und dunkle Gewitterwolken hängen an dem markanten Bergeller Bergmassiv, das sich heute nicht zeigen will.

Lauferei

„Die Berge sind kühl gegenüber den Menschen“ sagte Asta Scheib einmal. (sie schrieb eine Biographie über Segantini),

Lauferei – ein neuer Morgen

Am nächsten frühen Morgen lachen mich die zackigen, schroffen Spitzen der Bergeller Berge an und es ist warm.

Lauferei – Bergeller Bergmassiv

Start in Maloja beim Schulhaus hinunter ins Tal der Beschilderung folgen Via Sett Nr. 64, dann wieder hoch, bei Durbegia oberhalb Borgonovo ist ein kleines Kiosk mit Café und Kuchen (sofern es geöffnet hat) und immer weiter bis Soglio

Lauferei – Promontogno

Wanderzeit 6 – 7 Stunden, je nach Bummelei

Restaurant Stua Granda – sehr gute Kastaniengnocchis

verschiedene Übernachtungmöglichkeiten für jedes Budget

Lauferei – zurück in Maloja und am Silser See

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So schee! – Wien

„Bevor sich eine Tür schliessen kann, solltest du eine andere öffnen.“

Um all die vielen Eindrücke und Erlebnisse einer Stadt nachwirken zu lassen…

Lauferei – Volksgarten

…das Klappern der Hufe auf dem Kopfsteinpflaster…auf Hochglanz polierte Kutschen..

Lauferei – Michaelerplatz mit spanischer Hofreitschule und Sissi Museum

…die Fülle und Schönheit einer Stadt überwältigt alle Sinne…

Lauferei

Lauferei

Lauferei – Sammelsurium

…einem ständig das Wasser im Mund zusammenläuft und die Augen immer grösser werden…

Lauferei – K. u. K. Hofzuckerbäcker Demel

…die Farben und Düfte des Sommers…

Lauferei – Karmeliter Markt

…auf 2 Beinen inmitten der pompösen Pracht stehen und staunen…

Lauferei – Schloss Belvedere

…angenehm überrascht zu werden von der Freundlichkeit und Entspanntheit der Menschen, inmitten des Trubels der Touristenmenge und Menschenschlangen vor den Cafés…insbesondere von den höflichen Wiener Männern, die einem den Vortritt lassen und die Tür offen halten…

Lauferei

…braucht es einen Ort des Rückzugs. Welch ein Glück und Geschenk, wenn sich die Tür zu einer grünen, friedlichen Wühlfühloase inmitten der Stadt öffnet.

Lauferei – Eingang zu unserem Hotel

Als Landei mit städtischer Prägung und Leidenschaft für Einsamkeit und Stille ist ein Städtetrip das ultimative Kontrastprogramm. Geräusch- und Reizüberflutung, sowie die stehende Sommerhitze setzen dem Körper & Geist zu. Doch hier – im Gasthaus Schreiners schliesst sich die Tür zur Stadt und es öffnet sich die Pforte zur Erholung mit wunderschönen, grossen Zimmern und sehr guter Küche. Lockere Atmosphäre und herzlicher Gastfreundschaft.

Lauferei – Innenhof

Ein rundherum vollkommenes Wochenende in Wien.

Lauferei

Lauferei – das Salettl

Die Tür zu Wien schliesst sich wieder und die zur vertrauten Bergwelt öffnet sich. Noch ein Blick zurück…

Lauferei – Blick auf die Stadt vom Schloss Belvedere

Wien – und liebe Karin – ich komme wieder…herzlichen Dank für die schöne, charmante Zeit bei euch.

Meine Tipps zu Wien:

– wir sind vom Flughafen zum Hotel mit einem vorbestellten Flughafentaxi zu einem Fixpreis gefahren – sehr zuverlässig.

– das 4-Tagesticket für den öffentlichen Verkehr hat sich sehr gut bewährt.

– auch mal in den Aussenbezirken nach Gasthäusern schauen. Oftmals unscheinbar, aber ausgezeichnet.

– mit einem Fiaker-Fahrer, der auf seine Kundschaft wartet, plaudern. Sehr, sehr lustig.

– Wien lässt sich wunderbar zu Fuss erkunden.

Gasthaus Schreiners http://www.schreiners.cc

http://www.flughafentaxi-wien.com

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Gletschermühlen & Reeperbahn

„7 Jahre habe ich in Hamburg gelebt und anfangs verzweifelt versucht ein Billet für die Reeperbahn zu bekommen. Ich habe es nicht geschafft!“ Erzählt der Postautochauffeur dem Hamburger Paar vor mir, während das Rückgeld in die Auffangschale fällt. Sie lachen alle drei. Ich brauche eine Sekunde, bis auch bei mir der Groschen fällt.

Lauferei – Gletschermühlen Alp Mora 1900 m ü. M.

Lauferei – wie an einer Perlenkette

Das Postauto ist das ideale Verkehrsmittel, um an den Startpunkt einer Rundwanderung zu gelangen, bzw. vom Zielort aus, wieder zurück.

Lauferei – Gletschermühlen

Postautochauffeure/-Innen sind routinierte, souveräne FahrerInnen, die ihren grossen, gelben Bus mit der 3-Klang-Hupe durch enge Dörfer, schmale Gassen, Haarnadelkurven und kurvenreiche Bergstrassen tagtäglich steuern.

Lauferei

Sie sind Infozentrale, Fremdenführer, Anekdotenerzähler und mit guten Nerven, einer grossen Prise Humor und einem noch grösserem Herz gesegnet.

Lauferei – schmale Hangdurchquerung – Trittsicherheit und schwindelfrei

Es wird auch mal angehalten und über Lautsprecher auf eine mehr oder weniger wichtige Sehenswürdigkeit hingewiesen, andernorts bei einer älteren Frau, die die Strasse entlang läuft und gefragt, ob sie das Stück mitkommen möchte.

Lauferei

Ausser Plan wird auch mal angehalten, weil man vergessen hat, den roten „Stop“-Knopf zu drücken. Die berühmte und vertraute 3-Klang-Hupe kommt mit Freude in den Tunnels zum Einsatz, sofern kein Radfahrer in der Nähe ist und manchmal auch einfach so, weil`s so schön ist.

Lauferei – Mutterkuhherde Hochlandrinder Alp Lavadignas

Voller Menschlichkeit und Pünktlichkeit bringt einen der grosse, gelbe Bus von A nach B, und zum Abschied wird einem ein freundlicher Gruss geschenkt.

Lauferei – Hochebene Bargis

 

Gletschermühlen oberhalb Trin, Graubünden, bei der Alp Mora. Der Maliensbach dreht dort seit vielen Jahrhunderten grosse Steine, Sand und Kies um die eigene Achse. Es braucht eine starke Strömung des Wassers, damit ein Strudel entsteht und viel Zeit, um diese einzigartigen und faszinierenden „Badewannen“ entstehen zu lassen.

Bargis – wunderschöne, weite Hochebene oberhalb Flims, im Winter Langlaufloipe. Nur erreichbar mit dem Postauto.

Bargis – Alp Mora – Trin mindestens 6 Std.

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Wasserscheide Lunghin

„Wohin wirst du gehen?“ fragt die Wolke den Regentropfen, bevor sie ihn fallen lässt. „Das kommt ganz darauf an, wo ich auf der Erde landen werde.“ antwortet der Regentropfen.

Lauferei – ein traumhafter Morgen, um sich auf den Weg zu machen

„Schau! Dort unten und es wird eine weite Wanderung für Dich. Es ist ein besonderer Ort und du hast die Wahl!“

Lauferei – Averser Tal  Juf 2126 m ü. M.

Lauferei – Richtung Forcellina 2672 m ü. M.

„Hab ich das wirklich? “ fragt der Tropfen. „Ja, immer! Es spielt keine Rolle für welche Richtung du dich entscheidest. Jeder Weg wird dein Richtiger sein und du wirst die Unendlichkeit erreichen.“

Lauferei – Forcellina

„Dann lass mich jetzt fallen“ sagt der Regentropfen voll Vertrauen und Freude auf seinen Weg.

Lauferei – Blick Richtung Engadin Bernina Gruppe

 

Lauferei – bayrischer Enzian

Lauferei – Pass da Sett 2310 m ü. M.
Blick ins Bergell

Lauferei – letzter Aufstieg zur Wasserscheide Lunghin

Lauferei – die einzige dreifache Wasserscheide Europa`s

 

Lauferei – Lägh dal Lunghin 2490 m ü. M.

Lauferei

Lauferei

Lauferei – das Ziel Silser See

Lauferei – Bergsommer

Lauferei

Lauferei – Maloja und ein Blick hoch auf den letzten Hang

Eine anstrengende, wunderschöne Wanderung, die Säumerwege kreuzt. Die Anstrengung wird mit phantastischen Aussichten in die verschiedensten Tälern belohnt.

Start in Juf – Forcellina – Pass da Sett – Septimer Weg – Wasserscheide Lunghin – Lägh dal Lunghin – Maloja
Wanderzeit 6 1/2 Std. Genug Proviant und Wasser mitnehmen. Gutes Schuhwerk wichtig und Stöcke für den letzten deftigen Abstieg nach Maloja

Dreifache Wasserscheide Lunghin
Richtung Osten: in den Inn via Donau ins schwarze Meer
Richtung Nordwesten: in die Julia via Rhein in die Nordsee
Richtung Südwesten: in die Meira / Mera in den Comersee via Po ins Mittelmeer

Für welchen Weg sich der Regentropfen entschieden hat?

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Lago di Lei

Was gäbe ich, nur einmal wie ein Vogel mit weit geöffneten Flügeln über all die Schönheit der Schöpfung, dem Himmel entgegen kreisen zu dürfen?

Lauferei – Lago di Lei

Mühelos und leicht haben mich meine Beine hier hoch getragen. Geniesse mein Menschsein inmitten dieser Kulisse, die sich über Jahrtausende geformt hat und mich ehrfürchtig und klein, in ihrer Zeitlosigkeit und Pracht willkommen heisst.

Lauferei Blick Richtung Avers / Juf

Immer wieder inne halten und staunen, die unglaubliche Weite aufnehmen und sich tragen lassen, dem Gipfel entgegen.

Lauferei

So viel Welt um einen herum. Kein Wort vermag den Gefühlen Ausdruck verleihen.

Lauferei – Juf, grüne Wiesen so weit das Auge reicht

Dem Ruf der Sehnsucht folgen und weit über jede Erwartung hinaus überrascht werden – paradiesische Glückseligkeit an einem kleinen Fleck in Graubünden.

Lauferei

Massiv und robust – das Leben verlangt manchmal danach.

Lauferei – Juf 2126 m ü M

Beschauliche Stille, während sich die Sonne dem Horizont entgegen neigt und das Versprechen: ich komme wieder.

Lauferei – Juf

Eine Welle der Freude und der Dankbarkeit schenkt mir Energie, an die ich anzapfen kann, selbst Tage später. Ich lasse einfach meinen Geist mit weit geöffneten Flügeln an diesen Ort zurückfliegen.

 

 

Lago di Lei – Zufahrt übers Averser Tal. Staumauer und Zufahrtstunnel liegen in der Schweiz. Der See auf italienischem Boden.  Dort befindet sich auch ein einfaches, typisch italienisches Restaurant.

Parkplatz Staumauer den östlichen Hang den Weg hinauf, dann über den breiten, gleichmässig ansteigenden Bergrücken hinauf, soweit man mag. Von dort hat man einen wundervollen Rundumblick u. a. ins Averser Tal und das Val Madris, sowie auf die Berninagruppe.

Juf ist das höchstgelegenste, ständig bewohnte Dorf der Talgemeinde Avers in der Schweiz und Europa`s.

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Wien Tipps

Liebe WienerInnen

ich bitte um eure Tipps für diese grosse, wunderschöne Stadt, die ich Ende Juli zusammen mit einer Freundin für ein verlängertes Wochenende erstmals besuchen werde. Ich habe ein hübsches, kleines Hotel gefunden zwischen Museumsviertel und Stadthalle.

Wir werden sicherlich eine Stadtrundfahrt machen, wobei ich noch nicht weiss, ob mit dem Bus oder auf dem Wasser.

Meine Vorliebe für Märkte decken wir auf dem Naschmarkt ab, wobei wir früh starten. Das mache ich auch auf dem Viktualienmarkt in München, bevor die Touristen kommen.

Ein traditionelles Wiener Cafehaus – doch welches ?

Ein Stadtviertel gemütlich, mit kleinen Geschäften und Cafés etwas abseits des Main-Streams?

Wohin, wenn es heiss ist und es eine Abkühlung braucht?

Ich freue mich auf jeden Tipp, Rat oder Empfehlung, um diese Stadt ein Stückweit in ihrer Faszination erleben zu dürfen.

Herzlichen Dank vorab und liebe Grüsse nach Wien

Erika

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Pfingsten in Valchava 2017 Teil 1

Mein Freund, der leise zu mir spricht

Müde von ihrem langen Weg und der Frühlingssonne, stellt sie ihren Rucksack ab und setzt sich in eine Mulde, die 2 kräftige Wurzelarme bilden….mit einem tiefen Seufzer der Entspannung lehnt sie sich an den mächtigen, rauhen Stamm, schliesst die Augen und lauscht den Geräuschen der Natur und sinkt tief in die weiche Erde unter sich ein. Ein wohliges Gefühl durchströmt sie, während die Äste ihr Schatten spenden und ein schützendes Dach sind.

Lauferei – alte Arve

Lass dich fallen mein Kind in meine Umarmung.

In meine Liebe zu euch Menschenkindern und zu meinem Sein, hier an diesem Ort, der mir Heimat und Zukunft ist.

Lass deine Gedanken und Sorgen hinter dir, atme meine Kraft, meine Weisheit und meinen Duft. Mögest du dich daran erinnern…

Lausche meinen Geschichten…von den eifrigen, lustigen Vögeln, die an meinen Ästen und Zapfen hängen, meine Kerne sammeln und in die Welt hinaustragen, von den Stürmen und Lawinen, von Blitz und Donner, alle rütteln an meiner Lebendigkeit und dennoch: Ich bin hier. Hier bei dir.

Schau mit mir in die klare Sternennacht, denn selbst in der tiefsten Dunkelheit wissen wir um das Leuchten des Firmaments.

Geh mit mir durch die Geburt und den Tod der Jahreszeiten, die im steten Fluss ineinander fliessen.

Lauferei – Rhombach, Val Müstair – Münstertal

Nimm die Tropfen des Regens und beobachte, wie sie sich scheinbar durch Zauberhand in einen Regenbogen verwandeln und sich ein ehrfürchtiges Lächeln auf unsere Seele legt.

Folge mit dem Herzen den Wolken. Halte nichts fest, lass sie ziehen. Es kommt wieder in einer neuen Form, wie auch eines Tages aus einem meiner Samen ein grosser, mächtiger Baum heranwachsen wird in seiner einzigartigen Erscheinung.

Voll tiefer Dankbarkeit und Demut halte ich ein Menschenkind in meinem schützenden Schoss. Innige Momente des tiefen Vertrauens.

Öffne dein Herz und nimm meine Weisheit, meine Liebe und meine Kraft mit in dein Leben. So, wie es schon mein eigener kleiner Samen in sich trug, als er hier an diesem Platz vor vielen Jahrzehnten in Mutter Erde versunken und aus ihr erwachsen ist.

Lauferei – Münstertal – Graubünden

Wir sind beide hier – untrennbar miteinander verbunden, wohin auch immer dich dein Weg führen wird.“

Sie öffnet die Augen, streckt sich und richtet sich auf. In ihrer Hand liegt ein kleiner Arvenkern.

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Sehnsuchtsorte

Es gibt Sehnsuchtsorte – Seelenplätze

sie tun gut, bereichern, entspannen,

sind magisch, faszinierend und beständig

Ich bin bald auf dem Weg dorthin….

Lass es dir gut gehen und pass auf dich auf.

Herzliche Grüsse

Erika

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