
…fallen die Tropfen der Nacht ins Nichts

Leise…sind Mensch & Tier zu hause im Herbst angekommen.

Leise…bricht der Mantel der Täuschung und es zeigt sich der wahre Kern

Leise…ziehen die Nebelschwaden durchs Engadin und öffnet sichtbaren Raum für Klarheit, Magie und Vergänglichkeit.

Leise…sind nur ihre Bewegungen und nicht ihre Aufforderung , die ich nicht verstehe und nur erahnen kann.

Leise…ist es auf den Wanderwegen geworden. Bei sich sein und bleiben.

Leise…zieht der Mond seine Bahnen und fragt nicht, ob ich ihn fühle.

Leise…und viel zu schnell hat die Natur mit ihrem Farbkasten gespielt und selbst die Lärchen haben viel früher mit gepinselt.

Leise…fällt jede einzelne Lärchennadel zu Boden und bildet einen weichen Teppich aus Erinnerungen der vergangenen Monate, der von Schnee zugedeckt werden möchte.

Leise…klopft die Intuition an den Kopf und flüstert: „Geh weiter, auch wenn du nicht weisst wohin dein Weg dich führt“

Leise…springt meine Phantasie mit den Zwergen, Feen und Wichteln und ihren Mützen durch den Wald.

Leise…werden Wintervorräte eingesammelt und lauthals geschimpft, wird das quirlige Treiben gestört.

Leise und bunt sind die Herbsttage, voller Gerüche, wundersamen Zauber, Abschied und freudiges Erwarten, die Berge und die Wälder gehören für einen kurzen Zeitraum an sonnenarmen Tagen sich selbst, hüllt ein und offenbart, und ganz leise ist der Herzschlag eines Menschenkindes zu hören im Gleichklang mit allem was ist.
Es gäbe so viel zu erzählen…von Geschichten und Gedanken, von Begegnungen, Erfahrungen und glücklichen Momenten…was mich erfreut, traurig, wütend und still werden lässt. Es sind die Tropfen der Nacht, die ins Nichts fallen und dennoch zum All-eins fliessen.
Seid alle herzlichst gegrüsst
Erika













































































































