Wellness

Es kommt vor, dass ich mir ein Wellness-Wochenende gönne. Ein paar wunderbare Hotels kenne ich, doch meist gewinnt die Neugierde oder der Zufall und ich probiere ein neues Hotel aus. Zuvor mache ich mich stundenlang im Internet auf die Suche und schaue, was alles in nicht allzu grosser Entfernung angeboten wird.

Ich weiss, dass man als Gast die Infrastruktur mit bezahlt, ob man sie vollumfänglich nutzt oder nicht. Die Preisspanne kann nicht grösser und individueller sein. Inzwischen weiss ich aber auch, dass manche Hotels ihre hohen Preise durch Aufzählung der kleinsten Details rechtfertigen. Denn zum Standard eines guten Wellness-Hotels gehören nun mal ein Bademantel und Badeschuhe. Doch in einem Hotel stand sogar geschrieben: Schuhlöffel!

Da hat`s mi butzt vor Lachen!

Es ist für mich als Gastronomin a. D. immer wieder ein Abenteuer in Hotels zu gehen und neue Erfahrungen zu machen. Ich achte nicht auf die grossen Effekte, für mich zählen neben Sauberkeit, freundliche und aufmerksame Mitarbeiter, mehr die Kleinigkeiten wie z. B.:

– in der Sauna darf ich mehr als 1 Handtuch benutzen und ich habe die Möglichkeit meinen weissen Bademantel mit meiner Zimmernummer zu kennzeichnen. Neben 5 weissen Mänteln, kann meiner schon mal verschwinden….

– in einem kinderfreundlichen Hotel finde ich es genial, wenn an der Reception ein Podest steht, auf das die Kleineren hinauf können, um auch über die Theke zu schauen

– einen guten Espresso am Morgen, nach meinem grünen Tee, ohne Extrakosten

– nach einer wohltuenden, entspannten Massage noch 10 Minuten liegen bleiben zu dürfen

– das Handtuch auf dem ich mit dem Gesicht liege, kein Waffelmuster hat, dass sich dann noch über Stunden auf meiner Gesichtshaut abzeichnet. Ist mir tatsächlich passiert! Da hat`s mi au butzt vor Lachen beim Blick in den Aufzugsspiegel. So doof!

In Prospekten und auf der Homepage lässt sich vieles schreiben und aufzählen. Doch am Ende zählt, mit welcher Haltung und Erwartung betrete ich ein Haus. Was wünsche ich mir für diesen Aufenthalt und kann ich die Entspannung zulassen und mir die Ruhe gönnen? Denn ein anderer kann mir diesen Wunsch nicht erfüllen.

Bisher habe ich durchaus positive Erfahrungen machen dürfen und freue mich schon heute auf die Nächste Ende November am Bodensee.

Auf bald, liebe Grüsse

Erika

 

Über Erika

Mein Nachname ist Programm in meinem Leben. Immer in Bewegung, selten still, oft schweigend, mit offenen Augen das Leben und die Welt beobachten. Mit den Gedanken einen Schritt voraus und den Gefühlen einen Schritt hinterher. Immer öfter bewusst im Moment, häufig auf Reisen irgendwo zwischen Himmel und Erde, mit festen Boden unter den Füssen. Liebe die Berge und das Meer, brauche Bäume zum auftanken und das Meer zum loslassen. Was ich dabei erlebe, entdecke und beobachte - darüber schreibe ich.
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