Nix ist fix oder doch?

Ein Dachfenster zum Himmel, dem ich all meine Träume und Wünsche übergeben könnte. Jede Nacht einen neuen Ausschnitt des Sternenhimmels sehen können und mir ihr flackerndes Leuchten helfen könnte, Antworten zu finden auf Fragen, die ich dem Universum und mir stelle….war mein Gedanke, als ich in diese Wohnung einzog.

Lauferei

Lauferei Richtung Süden

Eine Illusion zerplatzt, entschwunden in der Unendlichkeit und gleichzeitig eine unumstössliche Realität, die sich durch nichts verändern lässt. Das Dachfenster zum Himmel liegt gen Norden und Nacht für Nacht zeigt sich mir der Polarstern.

Der Polarstern ist der hellste Stern im Sternbild des kleinen Bären, und ein wichtiges Mittel zur Feststellung der geografischen Nordrichtung. Er steht das ganze Jahr über immer am gleichen Ort. Wunsch und Wirklichkeit könnten nicht weiter von einander entfernt sein, als in diesem Fall. Der Polarstern ist der einzige Fixpunkt in meinem Leben solange ich hier wohnen werde, alles andere ist der Veränderung und dem Wandel unterworfen.

Vor einem Monat habe ich mein Bett umgestellt, seither schlafe ich viel besser. Der Kopf im Norden, die Füsse im Süden. Meine Gedanken und Gefühle zeigen auch oftmals in unterschiedliche Himmelsrichtungen.

In der vergangenen Nacht war Tag- und Nachtgleiche und die Erdachse zeigt dann exakt auf den Polarstern. Durchschreitet die Sonne auf ihrem Weg entlang der Ekliptik (Umlauf der Sonne während 365,25 Tagen) den Himmelsäquator von Süd nach Nord, beginnt auf der Nordhalbkugel der Frühling. An diesem Tag 21. März geht die Sonne exakt im Osten auf und auch exakt im Westen unter.

Lauferei

Lauferei Richtung Norden

Es schenkt mir ein Gefühl von klarer Struktur zu wissen, dass ich zumindest in meinem Bett liegend im Lot bin und die Orientierung nicht verlieren kann. Denn über mir leuchtet ein Fixstern.

Heute Nacht werde ich ihn verdeckt durch Regenwolken nicht sehen können, aber ich weiss, er ist da!

 

Über Erika

Mein Nachname ist Programm in meinem Leben. Immer in Bewegung, selten still, oft schweigend, mit offenen Augen das Leben und die Welt beobachten. Mit den Gedanken einen Schritt voraus und den Gefühlen einen Schritt hinterher. Immer öfter bewusst im Moment, häufig auf Reisen irgendwo zwischen Himmel und Erde, mit festen Boden unter den Füssen. Liebe die Berge und das Meer, brauche Bäume zum auftanken und das Meer zum loslassen. Was ich dabei erlebe, entdecke und beobachte - darüber schreibe ich.
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2 Antworten zu Nix ist fix oder doch?

  1. Lilia Wolke schreibt:

    Toll geschrieben und toll, dass du so eine gute Verbindung zu den Sternen hast! …wir alle sind aus Sternenstaub 🌟

    Gefällt mir

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