Die Anderen

Mir drehts die Zehennägel rauf! (ein bayrischer Ausdruck für Empörung), sobald ich in einem Gespräch „Die Anderen“ höre.

Die Anderen haben dies oder das, sind dicker oder dünner, haben mehr oder weniger Geld auf dem Konto, fahren ein kleineres oder grösseres Auto, haben mehr für kürzere Ferien bezahlt, oder oder oder.

Immer im Vergleich! Das Auge mehr auf den Anderen, als auf sich selbst gerichtet. Natürlich schaue auch ich auf die Anderen. Wie hat sie ihren Blog gestaltet, welche Schuhe trägt sie zu ihrem Out-fit, wie handhabt sie oder er diese Situation.

Ich beobachte und informiere mich, nehme das für mich Stimmige raus und sofern es mir möglich ist, setze ich es um. Von Klein auf, orientieren wir uns an unseren Mitmenschen und wir lernen, es ihnen gleich zu tun und sie zu kopieren.  So einzigartig auf die Welt geschickt, wird uns jahrelang Schicht für Schicht Patina aufgetragen.

Wir sind voller Konditionierungen und das Schöne mit zunehmenden Alter: wir erkennen sie und dürfen sie ablegen. Weil sie uns einengen, behindern und niemals wirklich zu unserer Persönlichkeit gehörten.

Das entdecken der eigenen Persönlichkeit, des ureigensten Wesens und der Individualität ist ein langwieriger, manchmal sehr schmerzhafter Prozess. Der Wichtigste und wertvollste im Leben. Es wird niemals enden, wie wir uns auch nicht gegen das Atmen entscheiden können. Mit dem letzten Ausatmen endet unsere irdische Erfahrung und ich wünsche mir, dann dort oben auf einem Bankerl zu sitzen und sagen zu dürfen: A Gaudi war`s!

Noch besser ist es, JETZT einen Moment innezuhalten und zu sagen: Das Leben ist schön!

Gelingt nicht täglich, ich arbeite daran!

 

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Die Geburt eines Blogs

Die Entstehung meines Blogs dauerte länger, als die Schwangerschaft eines Elefanten. Der Drang aus meinem „laufendem“ Leben zu berichten, nahm stetig zu und irgendwann hatte ich ausreichend Mut und Zuversicht, um ihn umzusetzen.

Die Auseinandersetzung mit der Technik gleicht einer Geburtswehe. Schubweise und in zeitlich differenzierten Abständen. Wie jedes Baby das heranwächst, suchte ich nach einem Namen. Zu jeder Unzeit hatte ich eine andere Idee. Das Endergebnis meines Brainstormings war leider bereits vergeben. Und der jetzige Name entstand wie ein „Hoppala“, plötzlich war er registriert. Nach dem ersten Schreck – doch nicht mein Name! – fand ich ihn perfekt. Denn er ist Programm in meinem Leben!

Immer in Bewegung, niemals wirklich still sitzend oder ruhend, ist meine „Lauferei“ ein wunderschönes Hoppala, bei dem wohl irgendein technischer Engel nachgeholfen hat.

Als neugeborener Blog wird er sich mit mir entwickeln, wachsen, gedeihen, sein Aussehen immer wieder verändern und niemals angekommen sein.

Herzlichen Willkommen in meinem Leben an dem ich Euch ein Stück weit daran teilhaben lassen werde.

Liebe Grüsse

Erika

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