Abschied

Sylt2014Handy 168Öffnet ein Mensch die Tür unserer Herzenskammer und verlässt sie, weil er stirbt oder sich von uns trennt, werden wir nicht gefragt, ob wir das wollen.
Ein Mensch geht, da es seine Entscheidung ist und wenn es uns noch so schwer fällt sie zu akzeptieren.
Wir werden nicht gefragt, wie wir ohne diesen Menschen weiter leben sollen. Sein / Ihr Platz ist leer.
Tausend Situationen, Momente, Gefühle die wir so gerne diesem Menschen mitteilen, erzählen, schenken würden.
Dieser Mensch ist weg!
Dieser Mensch hat uns verlassen! Und lässt uns scheinbar alleine zurück.
Das Leben ist voll von Abschieden und es ist immer ein bisschen wie Sterben.
Es tut weh, und manchmal zerreisst es einem schier das Herz!
Ein gigantischer Schmerz, der sich über das stärkste aller Gefühle, die Liebe legt und dazwischen brodelt die Wut.
Wut auf den anderen, Wut auf uns, Wut auf das Leben, die Ungerechtigkeit, auf das Verlassen werden usw.

Wut und Liebe sind die kraftvolle, intensive Emotionen.
Wut will, soll und darf gelebt und gefühlt werden, ganz egal was einem beigebracht wurde. Raus damit!

Die Zeit lehrt uns mit dem frei gewordenen Platz in unserem Herzen zu leben, wir tragen die Erinnerung an diesen Menschen liebevoll bei uns, bis zu dem Zeitpunkt, da wir selbst von der Bühne abtreten.

Schau dich um in deinem Herzen, so viele sind bei dir, und der wichtigste Platz in der Mitte bleibt auf ewig besetzt: Deiner!!

Von Herzen

Erika

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Die Anderen

Mir drehts die Zehennägel rauf! (ein bayrischer Ausdruck für Empörung), sobald ich in einem Gespräch „Die Anderen“ höre.

Die Anderen haben dies oder das, sind dicker oder dünner, haben mehr oder weniger Geld auf dem Konto, fahren ein kleineres oder grösseres Auto, haben mehr für kürzere Ferien bezahlt, oder oder oder.

Immer im Vergleich! Das Auge mehr auf den Anderen, als auf sich selbst gerichtet. Natürlich schaue auch ich auf die Anderen. Wie hat sie ihren Blog gestaltet, welche Schuhe trägt sie zu ihrem Out-fit, wie handhabt sie oder er diese Situation.

Ich beobachte und informiere mich, nehme das für mich Stimmige raus und sofern es mir möglich ist, setze ich es um. Von Klein auf, orientieren wir uns an unseren Mitmenschen und wir lernen, es ihnen gleich zu tun und sie zu kopieren.  So einzigartig auf die Welt geschickt, wird uns jahrelang Schicht für Schicht Patina aufgetragen.

Wir sind voller Konditionierungen und das Schöne mit zunehmenden Alter: wir erkennen sie und dürfen sie ablegen. Weil sie uns einengen, behindern und niemals wirklich zu unserer Persönlichkeit gehörten.

Das entdecken der eigenen Persönlichkeit, des ureigensten Wesens und der Individualität ist ein langwieriger, manchmal sehr schmerzhafter Prozess. Der Wichtigste und wertvollste im Leben. Es wird niemals enden, wie wir uns auch nicht gegen das Atmen entscheiden können. Mit dem letzten Ausatmen endet unsere irdische Erfahrung und ich wünsche mir, dann dort oben auf einem Bankerl zu sitzen und sagen zu dürfen: A Gaudi war`s!

Noch besser ist es, JETZT einen Moment innezuhalten und zu sagen: Das Leben ist schön!

Gelingt nicht täglich, ich arbeite daran!

 

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Die Geburt eines Blogs

Die Entstehung meines Blogs dauerte länger, als die Schwangerschaft eines Elefanten. Der Drang aus meinem „laufendem“ Leben zu berichten, nahm stetig zu und irgendwann hatte ich ausreichend Mut und Zuversicht, um ihn umzusetzen.

Die Auseinandersetzung mit der Technik gleicht einer Geburtswehe. Schubweise und in zeitlich differenzierten Abständen. Wie jedes Baby das heranwächst, suchte ich nach einem Namen. Zu jeder Unzeit hatte ich eine andere Idee. Das Endergebnis meines Brainstormings war leider bereits vergeben. Und der jetzige Name entstand wie ein „Hoppala“, plötzlich war er registriert. Nach dem ersten Schreck – doch nicht mein Name! – fand ich ihn perfekt. Denn er ist Programm in meinem Leben!

Immer in Bewegung, niemals wirklich still sitzend oder ruhend, ist meine „Lauferei“ ein wunderschönes Hoppala, bei dem wohl irgendein technischer Engel nachgeholfen hat.

Als neugeborener Blog wird er sich mit mir entwickeln, wachsen, gedeihen, sein Aussehen immer wieder verändern und niemals angekommen sein.

Herzlichen Willkommen in meinem Leben an dem ich Euch ein Stück weit daran teilhaben lassen werde.

Liebe Grüsse

Erika

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