Lebens-Zeit

Lauferei

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Ich weiss nicht mehr, wie oft ich dieses Jahr schon meine Wanderschuhe von einer dicken Schlammkruste befreit habe. Aber ich weiss, dass mir jeder Tag draussen in der Natur enorm viel gegeben hat. Ich lade ab, sortiere, tanke auf und geniesse das zufriedene Gefühl der Verbundenheit und das Geschenk meiner Lebenszeit auf Erden, die auch an meinen Schuhen klebt.

Denn dafür haben wir uns entschieden, für die Herausforderungen und all die damit verbundenen Erfahrungen. Es ist unsere Wahl, wie wir damit umgehen, wie wir reagieren und wie wir unsere Gegenwart wahr nehmen und unsere Zukunft gestalten. Vieles lässt sich nicht einfach abwaschen und säubern, wie Schuhe….

Lauferei

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Das grösste Weihnachtsgeschenk, das wir einander geben können ist Zeit! Und ich wünsche Dir von ganzen Herzen viel Zeit für die Menschen in deinem Leben und für Dich. Sie ist un-wieder-bringlich….

Lauferei

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Ich wünsche dir entspannte Weihnachtstage und bedanke mich, für dein „hier“ sein.
Liebe Grüsse
Erika

Ein speziellen Dank an Maria von http://www.kreativberg.blogspot.ch ohne deren Blog und die Sonntagsfreuden, ich beinahe vergessen hätte, dass ab heute Nacht die Tage wieder länger werden….

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Es gibt nur ein „GEMEINSAM“

Klare, kraftvolle Worte von Sugar

Avatar von Karin KronreifKarin Kronreif

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Steh auf und ziehe los

reiche dabei denen die Hand

die als Mensch geboren

egal in welchem Land

und auch denen

die ein Herz und eine Seele haben

egal welche Farbe darüber schützt.


Tu etwas und sieh nicht zu

wie die Geschichte der Vergangenheit

alles verdunsten lässt

im großen Verdrängen der Menschheit.


Haltet die auf, die selbst ohne Achtung

den vielen anderen gegenüberstehen

und mit tobendem Applaus glauben,

irgendwelche Rechte auf dieser Erde zu besitzen.


Blicken wir in das Gesicht derer

die wir schützen müssen

und wehren uns gegen den Pöbel in all seiner Gefahr

in all den schlimmen Worten

die man nie gedacht hätte

nochmals zu hören.


Das Wort „Nazi“ ist wieder in aller Munde

welch Gänsehaut es doch macht.

Setzen wir ein Zeichen – mit all unserer Kraft!

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Wunsch & Wirklichkeit

Gifferhorn Saanenland

Giferspitz Saanenland

Meine morgendliche Aussicht auf diesen Berg hat vor vielen Jahren einen Wunsch entstehen lassen. Zu Beginn meiner Frühschicht sah ich die ersten Tourengeher im Zick-Zack den Berg hinauf steigen, etwas später dann, sah ich ihre schwungvollen Abfahrtsspuren durch den Tiefschnee. Sehnsüchtig und aus tiefsten Herzen entstand der Wunsch: eines Tages werde ich auch dort hinauflaufen und durch den Tiefschnee fahren.

Es mussten einige Jahre ins Land ziehen, bevor ich im Winter 2007 das 1. Mal mit geliehenen Tourenski und meinen normalen Skischuhen, zusammen mit meiner Freundin Pia und ihrem Hund dort hinauf gekrabbelt bin. Unsere Abfahrtsspuren glichen jenen, eines Lkw`s – quer über den ganzen Hang mit verkrampften Beinen und Bremsmanövern mit dem schwersten Körperteil und Erdanziehungskraft.

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Voller Arm voraus…

um zu entziffern, was hier geschrieben steht….
Zum Glück habe ich bei der Verteilung der Arm-Länge hier gerufen. Zu meinen Gastronomie-Zeiten leisteten sie mir wertvolle Dienste, um an die hintersten Gläser im Regal zu gelangen, oder um die Tische abzuräumen und einen Schritt sparen zu können.
Heute brauche ich die Armlänge um lesen zu können – ohne meine Lesebrille. Die habe ich meistens nicht dabei. Der Alterungsprozess hat mir das ein oder andere graue Haar beschert, Falten auch, aber dass meine Augen immer launischer werden – stört mich unheimlich!

Ärgere mich beim Kleiderkauf, weil ein „S“ zu eng ist, bis die Verkäuferin fragt, ob „XS“ gepasst hat????? Muss beim Anprobieren viel näher an den Spiegel herangehen, und die Schrift auf den Beipackzetteln von Kosmetikprodukten kann ich in allen Sprachen nicht mehr lesen – ohne Brille.

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Inzwischen war ich schon einige Stunden beim Optiker um ein Brillengestell zu finden, um mich zu informieren was, wie und wieviel?! Eine neue Lesebrille und eine zum Auto fahren, oder eine Kombinierte? Es ist ja nicht nur eine Brille, da ist noch die Sonnenbrille für schön und eine für den Sport und die Skibrille. Da muss ich erstmal drüber schlafen….und am nächsten Tag sind die Augen gar nicht so schlecht….

Solange sich meine Augen nicht festlegen, muss ich auch keine Entscheidung treffen. Schätze mich glücklich, dass meine Augen bis anhin so leistungsstark geblieben sind und es noch lange sein werden. Wenn ich dann in die Liga der 3. Zähne vorstosse, wird es definitiv teurer. Allerdings brauche ich dann keine grössere Handtasche für meinen Zubehör.
Schau ma mal….dann seng mas scho!
Erika

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Ein Adventssonntag….

Ein friedlicher Sonntagmorgen, an dem selbst die Kirchenglocken um 7 Uhr ihren ausdauernden Weckruf verschlafen haben. Die Sonne gewinnt den Kampf gegen die Wolken des nächsten aufziehenden Tiefs, bis ich meinen ersten Esprosso warm eingepackt geniessen konnte.

Keine „to-do-Liste“, keine Pläne, einfach in den Tag wurschteln und keine Uhr, die mich vorwärts treibt. Den Kreislauf in Schwung bringen mit einem zügigen Marsch den Berg hoch. Einen Blick auf den Spitzmeilen werfen.

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Am Nachmittag backe ich Kokosmakronen während die letzten 10 Minuten von „3 Nüsse für Aschenbrödel“ im Fernseher laufen und ich mich frage, ob es wohl jemals in meinem Leben den Moment geben wird, wo ich nicht voll Verzückung die Prinzessin und den Prinzen durch die verschneite Landschaft reiten sehe?

Während ich die Kokoshäufchen aufs Blech setze, beginnen ältere Herren einen Lausbubenplan auszutüfteln und trinken Feuerzangenbowle dazu. Heinz Rühmann in seiner schönsten Rolle „Pfeiffer mit 3 F“,   100 x gesehen und immer wieder schön. “ Da stelle ma uns mal janz dumm….“ und hoffe, dass meine Makronen so gut schmecken, wie sie aussehen. „Hat einer vo euch, den andere Schuh jesehen?“

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Heute Abend um 19 Uhr werde ich eine Kerze ins Fenster stellen…

Worldwide Candle Lighting

Auszug aus Wikipedia:

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen seit vielen Jahren Betroffene rund um die ganze Welt um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Während die Kerzen in der einen Zeitzone erlöschen, werden sie in der nächsten entzündet, so daß eine Lichterwelle 24 Stunden die ganze Welt umringt. Jedes Licht im Fenster steht für das Wissen, daß diese Kinder das Leben erhellt haben und daß sie nie vergessen werden. Das Licht steht auch für die Hoffnung, daß die Trauer das Leben der Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben läßt. Das Licht schlägt Brücken von einem betroffenen Menschen zum anderen, von einer Familie zur anderen, von einem Haus zum anderen, von einer Stadt zur anderen, von einem Land zum anderen. Es versichert Betroffene der Solidarität untereinander. Es wärmt ein wenig das kalt gewordene Leben und wird sich ausbreiten, wie es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.[2]

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Liebe Grüsse
Erika

Mehr Adventssonntage bei Maria http://www.kreativberg.blogspot.ch

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Die Welt am Freitag

Rechtzeitig zum Wochenende zeigt sich die Sonne und blauer Himmel. Motivationsschub für Bewegung.

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Nur sie hatten zu meckern….

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Wunderschöne Fotos rund um die Welt bei Skywatch-Friday http://www.skyley.blogspot.ch

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Erika

 

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Manchmal….

„Manchmal dringt Freude
durch die verschlossene Tür.
Manchmal singt sich ein Lied
in dein winterkaltes Herz.
Manchmal geht ein Stern auf
an deinem Nachthimmel.
Halte dich bereit für das Unerwartete“

von Antje Sabine Naegeli

image Manchmal schlägt das Leben erbarmungslos zu. Manchmal weiss man nicht, wie es weiter gehen soll. Manchmal ist der Schmerz so stark…. Manchmal sucht man Antworten und es gibt keine. Manchmal bleibt einem nichts anderes, als die Tränen laufen zu lassen und sich der Ohnmacht und der Hilflosigkeit zu ergeben….

Manchmal muss man die Zeit wirken lassen……

Ich wünsche dir die Kraft diese Zeit ertragen zu können, bis dein Herz zu seinem Rythmus zurück gefunden hat.

Erika

 

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Schnee schauen….

In den Adventssendungen im Fernsehen muss ein Techniker auf einem Gerüst oder einer Leiter für den Schneefall sorgen, um die vorweihnachtliche Stimmung abzurunden. Im realen Leben scheint es, als hätte der Techniker noch nicht einmal sein Equipment bereit gestellt! Die Wiesen sind wunderbar grün und die Knospen meines Apfelbaums wachsen.
Ein Gefühl von Winter muss her – Schnee schauen gehen….und dafür muss ich zum Glück nicht allzu weit fahren….
Sollte deine Schneefall-Technik-Crew auch noch auf den Malediven sitzen…Guckst du!

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Durchgefroren nach Hause kommen………meine Sonntagsfreude! Mehr davon unter http://www.kreativberg.blogspot.ch

Ich wünsche Dir eine schöne Woche, mit und ohne Schnee.
Liebe Grüsse
Erika

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Ein Himmel für Schuhe

„Sind Sie die Pfarrerin?“
„Äh, nein. Ich heisse Erika“
„Die Pfarrerin hat mir einen Sack mit gebrochenem Holz vor die Tür gelegt. Hab ich gleich verbrannt!“ Sie verzieht ihr Gesicht. Von einem meiner letzten Besuche weiss ich, sie hats nicht so mit der Kirche…
„Ich hab meine Lieblingsblumen gepflanzt. Pfingstrosen!“
„Wo? Ich hab mich nicht geachtet.“ Ich dreh mich um, und da sind sie. „Nein, die sind falsch. Da vorne am Eingang“.
Tatsächlich ein wunderschöner grosser Pfingstrosenstrauss.

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„Komm, wir gehen rein. Ich hatte Besuch vom Eichen-Ueli und jetzt hab ich kalt. Er ist schon 92 Jahre alt, aber FIT!“ Ihre kleine Hütte mitten in den Rebbergen ist kalt und klamm. Nur ein paar Quadratmeter mit einer Eckbank, einem Stuhl, einem schmalen Schrank, einem Gasofen, vielen Bildern und Unmengen Krimskrams. Vorallem aber alte, sehr alte Schuhe, die von der Decke hängen. Damen-, Herren-, Kinder- und Wanderschuhe. Mich erinnern einige Modelle an Karl Valentin und Charlie Chaplin.

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„Das Paar habe ich erst vor kurzem geschenkt bekommen“ Alte Kinderschuhe aus weissem Leder baumeln von der Decke. Sie besteht darauf, dass ich etwas in ihr Gästebuch hineinschreibe. Schon lange hat keiner mehr geschrieben, obwohl sie viel und täglich Besuch bekommt, beschwert sie sich „Der da, der ist schon sehr alt!“ Ich schaue an die Wand neben mir und verstehe nicht was sie meint. „Da, der Schuh!“ Ich seh keinen Schuh, dabei ist die ganze Hütte voll davon. „Na, da, vor deiner Nase“ Tatsächlich, da baumelt ein einzelner alter Schuh, direkt vor meiner Nase. Wahrhaftig – der ist sehr alt!
Ich schmunzle: sie vergisst, was sie mir noch vor 5 Minuten erzählt oder mich gefragt hat, und ich sehe nix!

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Sie erzählt mir Geschichten, die ich schon von vorherigen Besuchen bei ihr kenne. Ich höre ihr gerne zu. Sie erzählt voller Energie und sie betont immer, wie wichtig es ist aktiv und in Bewegung zu bleiben.
Sie ist schon weit über 80, fährt immer noch mit dem Auto und für den Winter, wenn dann der Schnee kommt, hat sie schon eine Schaufel im Auto.

„Ussi, bei dem schönen Wetter, Ussi! Bewegung. Wenn du dich fallen lässt, hilft dir keiner mehr auf.“ (ussi = raus)“an die frische Luft, zu den alten Eichen…“
Der Nebel kommt schon wieder das Rheintal hoch…ich muss gehen…es ist immer wieder schön bei ihr, und in ihrem gigantischen Sammelsurium im Garten gibt es stets Neues zu entdecken. Was macht es da schon, wenn die Erzählungen gleich bleiben. Hauptsache, sie bleibt noch lange fit genug, um ihr kleines Paradies im Rebberg zu hegen und zu pflegen.

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Einen Satz gibt sie mir noch mit auf den Weg: „Was gut ist im Leben, soll man nicht ändern.“

Es wird sich ändern, auch das Gute….
Sie würde mir fehlen, wenn ich meine alten Eichen besuche und auf dem Rückweg an ihrem Häuschen vorbeikomme.

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Auf bald
Erika

 

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Gianduja

Dieses Jahr war ich zweimal im Piemont, in der Nähe von Bossolasco. Die Hügelketten und Hänge werden dominiert von Haselnussbäumen, weiter Richtung Asti bestimmen die Weinberge das Landschaftsbild. Bei meinem letzten Aufenthalt war die Ernte bereits vorüber und wir krabbelten unter die Bäume und sammelten die verbliebenen Nüsse ein.

Die Haselnuss ist Bestandteil von Gianduja, die  in Pralinen und Schokolade verarbeitet wird. Die Schweiz ist auf der ganzen Welt bekannt als Himmelreich für Schokoladenliebhaber. Vermutlich ist das mit ein Grund, weshalb ich hier gelandet und geblieben bin. Mein absoluter Favorit in der Schokoladenfabrikation ist die Firma Läderach. Jeden Monat kreieren sie eine neue Variation, die mit dem Standardsortiment im Geschäft in grossen Tafeln präsentiert werden, und auf Wunschgrösse gebrochen werden. Auf die, nach meinem Geschmack, Beste aller Schokoladen muss ich 11 Monate warten – wie ein kleines Kind auf Weihnachten.

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Lebkuchen-Gianduja-Schokolade! Himmlisch zartschmelzend, traumhaft gut und das Highlight. Ja, sie ist teuer….aber, das Leben ist zu kurz für schlechte Schokolade. Weihnachten ist nur einmal im Jahr und der Monat Dezember geht soooo schnell vorbei….und wer weiss, vielleicht gibts im Januar eine Kreation, die ich nicht so mag…könnte sein….

Bei wikipedia steht zu Gianduja geschrieben: Figur des Gianduja ist als Spassmacher Bestandteil folkloristischer Veranstaltungen in Turin.

Siehste! Passt ja!

Süsse Stunden……

Erika

 

http://www.laederach.com

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