Apfelblüte

Heute hat mein Apfelbaum beschlossen die 1. Blüte zu öffnen! Er steht in meiner Loggia, nimmt ziemlich viel Platz ein und ich habe ihn im Herbst selber gestutzt. Zuvor habe ich mich beim Gärtner schlau gemacht, welche Äste ich schneiden muss und ich bin mit einer Zeichnung nach Hause. Einige Wochen später habe ich die Schere genommen und die Zeichnung nicht mehr richtig interpretieren können. Geschnitten habe ich nach Gefühl! Und so, wie er jetzt austreibt, haben mein Apfelbaum und ich uns verstanden. Alles bestens!

Lauferei

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Gemäss dem Buch „Die heilende Energie der Bäume“ steht geschrieben:

Der Mensch fühlt sich wohl in der Nähe eines Apfelbaumes, er unterstützt in erster Linie unsere Herzebene und hilft uns, unserer eigenen Kraft und Energie bewusst zu werden und sie auch zu nutzen.

Der Apfelbaum vermittelt Fröhlichkeit und Jugendlichkeit, er vermag aber auch zu trösten und von Kummer zu befreien.

In der Blütezeit lassen sich – wie beim Kirschbaum – gerne die Elfen in seiner Nähe nieder.

Na, dann….eine Elfe ist schon da! Und eine Spinne hat ebenso, wie letztes Jahr, ihr Netz ausgebreitet und übernimmt die ersten Mücken.

Dennoch, er wird dieses Jahr einen Platz in der Erde bekommen, denn dort gehört er hin.

Und ich werde jede einzelne seiner Blüten bewundern.

 

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Tage am See

Ruderer durchschneiden die glatte Oberfläche des Sees. Friedlich, ruhig ist es in der warmen Luft und mit der milchig werdenden Sonne. Die Augen können ruhen und finden doch ständig eine Bewegung, der sie folgen können.

Lauferei

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Die Natur ist voller Energie und im innehalten kann man die Explosion der Blüten fast erahnen.

Lauferei

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Wohin das Auge schaut, Blüten und Insekten, Vögel – die ihre Nester und Menschen, die ihre Gärten auf Vordermann bringen.

Lauferei

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Ein früher Morgen auf dem Markt. Begegnungen für und mit Menschen. Ein Schwatz zwischen den Ständen, ein Cafe in der frischen Morgenluft und das Treiben beobachten. Alt und jung gemischt. Voller Leben, Freude und Zufriedenheit.

Lauferei

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Am Nachmittag gewinnt der Wind die Oberhand. Surfer und Segler erobern den See. Sein kleiner Wellenschlag hört sich an, wie das Rauschen am Meer. Die Gedanken gehen auf Reisen. Die Luft ist kalt und rein. Es beginnt zu regnen.

Lauferei

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Doch morgen wird die Sonne wieder scheinen.

Lauferei

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In jedem Winkel, hinter jeder Kurve ein Bild der Perfektion und Harmonie.

Lauferei

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Tage am See voller zauberhaften Entdeckungen, Auftanken und wohltuender Stille.

Eine schöne Woche wünsche ich dir

Erika

 

Bodensee – Untersee – Radolfszell – Horn

 

 

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Buchenwald

Bei der Wahl meiner Laufstrecke folge ich meinem Gefühl und heute war es der Buchenwald. Er tut mir gut. Meinem Leihhund auch. Keine Autos, wenig Spaziergänger, nette Hunde und deren Besitzer und überall Wasser, falls jemand Durst bekommt.

Lauferei

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Die wohltuende Wirkung von Bäumen ist unumstritten, wir sitzen gerne in ihrem Schatten und lehnen uns an ihren Stamm an. Eine natürliche Tankstelle.
Hierzu habe ich ein Buch gefunden „Die heilende Energie der Bäume“ von Susannah Beurer-Hildebrandt. Limarutti Verlag.

Jedem Baum wird eine Tarotkarte mit Zahl zugeteilt, sowie eine Baumbeschreibung, Baumgeister, Elementarwesen, Chakra, Holzform, Element, Erzengel, Essenz, Menschentyp und gesundheitliche Wirkung auf Mensch, Tier oder Pflanzen, sowie Verarbeitung auch in Verbindung mit Metall und anderen Stoffen, aufgelistet.

Lauferei

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Zur Buche steht unter anderem geschrieben: Die Tarotkarte ist „Der Aufbruch des Helden“ und steht für Mut, Zuversicht, Aufbruchstimmung, Unternehmenslust und Risikofreude.

Die Buche gesellt sich gerne zur Eiche, da ihr diese Schutz und den nötigen Halt gibt. Das Wesen der Buche ist fröhlich, optimistisch, erfrischend und unbekümmert.

Die Buche wird dem Milzchakra zugeordnet.

Die gesundheitliche Wirkung der Buche: sie wirkt erfrischend und anregend, fördert die Kreativität, insbesondere dann, wenn man mit einer Arbeit oder Aufgabe nicht vorwärts kommt.

Buchenholz verbindet sich gut mit Messing und Kupfer. Früher wurde die Buche zu den glücklichen Bäumen gerechnet, weil aus ihrem Holz Opfergeschirr hergestellt wurde. Die Gallier verwendeten die Buche zur Herstellung von Seife.

Wer mehr und ausführlicher über seine Lieblingsbäume lesen möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

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Liebe Grüsse aus dem Buchenwald

Erika

 

„Die heilende Energie der Bäume“ von Susannah Beurer-Hildebrand, Limarutti Verlag

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2 Herzen….

….schlagen in meiner Brust. Das eine schaut sehnsüchtig auf die frisch-verschneiten Berggipfel und wie schön es wäre, in der warmen Aprilsonne den Hang hinunter zu fahren….

Lauferei

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und das andere, geniesst die Natur in der Frische des Frühlings, der an Farben und Vielfalt mit jedem weiteren sonnigen Tag an Pracht und Fülle noch schöner wird….

Lauferei

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….und mein Leihhund meine Leidenschaft mit mir teilt und auch gerne die Nase in den Wind hält….

Lauferei

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Mit doppelter Herz-Schlagkraft wünsche ich dir eine beschwingte Frühlingswoche

Liebe Grüsse

Erika

 

 

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Ostern

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Ich wünsche dir ein schönes, entspanntes Oster-Wochenende in angenehmer Gesellschaft.

Herzliche Grüsse

Erika

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Durch das Flussbett

über Jahre und Jahrzehnte, selbst über Generationen und Ahnenreihen hinweg wurde uns eingetrichtert: du musst stark sein, kämpfen, leiden, durchhalten, aushalten, ertragen und du schaffst das schon, das wird schon wieder…irgendwann.

Es ist in den Genen, in unserer Zellinformation, in unseren Glaubensmustern und in unserem Verhaltenscodex. Männer wie Frauen haben eine Mauer um sich herum aufgebaut, die schon seit Jahren, bedingt durch die Zeitqualität und der Zeit der Transformation pröckelt, Risse bekommt und früher oder später einbricht.

Eine Mauer, die uns schützen und behüten sollte, vor dem tiefen Seelen- und Herzschmerz. Nichts von alldem hat sie getan. Es hat uns voll erwischt, immer wieder. Doch gelebt haben wir ihn nicht, nur gesammelt, wie ein Messie oder ein Hamster, und eine dicke Schicht Heu und Illusionen darüber gelegt. Wenn ich nicht hinschaue, ist es nicht da. Siehst du mich? Ich seh dich nicht!

Die Illusion des Vergessens. Nichts ist vergessen, nichts verarbeitet, nichts verschwunden. Alles da und langsam vor sich hin broddelnd, bis es eines Tages hervorbricht.

Wie das Schmelz- und Regenwasser, das sich in einer unterirdischen Höhle ansammelt. Wenn genug Menge und Druck sich angesammelt hat, sucht und bahnt es sich einen Weg in die Freiheit. Um sich selbst wieder fliessen lassen zu können. Um sich selbst wieder fühlen und leben zu können. Aus der stehenden und sich sammelnden Wassermenge wird ein Fluss, der an irgendeiner Stelle zum Wasserfall wird und endlich seine Freiheit fühlen darf. Alles bricht auseinander, tosend und gewaltig, fällt ab und schlägt auf, fliesst weiter in einem Fluss oder einem Bach, bis es irgendwo in dem grossen Ozean der Welt in die Unendlichkeit fliesst und Teil eines Ganzen wird.

Irgendwo bricht immer eine Mauer ein, ganz versteckt. Beginnt der Schmerz zu fliessen, bricht Gewohnheiten und zerstört Systeme. Versteckt und unbemerkt kämpfen viele mit ihrem Mauerwerk und ihrem Wasserfall.

Die Medizin sagt Depression. Das Herz sagt: endlich. Die Seele sagt: dem Himmel sei dank und der Mensch sagt: was geschieht mit mir?

Alles darf sein! Der Mensch hat Angst vor seinen eigenen Tränen, vor seinem Schmerz, seiner Schwäche, seinen Ängsten und Unzulänglichkeiten. Der Mensch hat Angst davor in Augen zu blicken, in denen sich ein Wasserfall spiegelt und wendet sich ab.

Seiner wahren Stärke begegnen, bedingt durch das Flussbett seiner Schwächen zu gehen. Der Schmerz und die Tränen beleben dieses Flussbett und reinigen es. Nichts, wovor man sich fürchten müsste. Nichts, für das man sich schämen müsste.

Und doch fällt es uns so schwer. Früher oder später will das Wasser – das Leben – wieder ungehindert fliessen, in seiner jungfräulichen Reinheit, in seinem kindlichen Spiel dahintreiben und neue Ufer erreichen.

 

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Sowohl als auch

Lauferei

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Hinten Sonnenschein und 19 C. Espresso in der Sonne.

Vorne dicke Wolken, Regen und die ersten Sturmböen. Lenkrad festhalten.

Dazwischen das schwächelnde Schönwettergebläse!

Der Sturm bläst den letzten Wintermief aus den Tälern und den Köpfen.

 

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Sonntag Linksrum…

Du kannst einen vertrauten Weg 100 Mal laufen und er wird jedes Mal ein anderer sein. Seine Erscheinung verändert sich im Wandel der Jahreszeiten und du bist auch nicht immer gleich.

Lauferei

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Auf dem Weg zeigt sich dagewesenes, das du zuvor nie wahrgenommen hast oder es nicht konntest.

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Ein fremder Weg, seine Abzweigung hast du schon oft gesehen, aber du bist ihn nie gegangen. Der entscheidende Impuls war nicht da.

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Heute ist der Tag, du gehst einen neuen  Weg. Linksrum. Anfangs noch unsicher, machst du einen Schritt nach dem anderen. Du konzentrierst dich und nimmst die fremde Umgebung wahr.

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Ein neuer Weg erfordert mehr Aufmerksamkeit und schenkt dir neue Perspektiven.

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Neue Wege sind spannend und voller Überraschungen. Es muss die Zeit reif dafür sein.

Ich wünsche Dir eine schöne, friedliche und in sich fliessende Woche

Liebe Grüsse

Erika

 

Mehr Sonntagsfreuden bei Barbara auf http://www.sechziggradnord.blogspot.de

 

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Wütend….

Die Entscheidungen eines jeden Menschen kann ich akzeptieren. (mal mehr oder weniger gut) Inclusiv der Entscheidung aus dem Leben zu scheiden. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich!

Und doch macht es mich so unendlich wütend! Wütend, weil so viele Menschen unter dieser Entscheidung leiden. Wütend, weil es für mich unvorstellbaren Mut braucht, aus dem Leben zu scheiden. Wütend, weil es noch viel mutiger ist, sich dem Leben zu stellen und all seinen Herausforderungen die Stirn zu bieten.

Wütend, weil der Scheidende nur an sich denkt, in seiner Verzweiflung und Ausweglosigkeit feststeckt, sich in einem Tunnel befindet und kein Licht am Ende sehen kann, will.

Aber meine Wut nimmt noch nie dagewesene Dimensionen an, wenn jemand ob geplant oder spontan beschliesst, seinem Leben ein Ende zu setzen und 149 Leben mitnimmt.

150 Familien, die innert Sekunden durch eine Entscheidung von unermesslichem und niemals heilenden Schmerz erfüllt werden.

Wütend, weil ich diesen Menschen und seine Beweggründe nicht verstehen will, nicht verstehen kann. Krankheit, Depression hin oder her.

Viel mehr möchte ich an alle Beteiligten Menschen denken, verbunden mit der Hoffnung, dass ihnen dieser Frühling und seine energiereiche Natur  Kraft schenken wird, dass sie im Laufe der Zeit lernen mit ihrer Wunde weiter zu leben, dass sie ihrer Wut und ihrem Schmerz freien Lauf lassen, so wie auch ich meine Wut frei laufe.

Leider ist es oftmals nicht möglich diese Welt und ihre Menschen zu verstehen. Wir müssen es akzeptieren und damit leben.

 

Lauferei

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Wahrer Reichtum…

ist die Welt in der ich leben darf und ich nehme dich mit….

auf den Weg hinauf zum Wasserfall…

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…gut gefüllt mit Schmelzwasser….

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Lauferei Märzenbecher

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vorbei an der Wiese mit Märzenbechern, üppig arrangiert…

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am Ziegenstall vorbeischauen, ob jemand zu Hause ist…

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es hat Nachwuchs gegeben, der nicht still halten will…

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noch frischen Bärlauch mitnehmen für den Salat heute Abend….

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und einmal mehr sehen dürfen, dass die Natur den Menschen nicht braucht, wenn selbst auf einem Stück Wellblech ein Mini-Wald heranwächst.

Lauferei

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Ein perfektes Paket Natur zur Frühlingszeit!

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Liebe Grüsse Erika

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