Wochenende

Lauferei

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Eigentlich….

Noch einen Espresso in der Sonne….ich laufe über den verschneiten Parkplatz und höre: „Was willst du eigentlich?“

Sie steht hinter ihrem Auto und läd ihre Langlaufski ein, daneben steht lässig ans Auto gelehnt ein Mann. Ich sehe nicht sein Gesicht, verdeckt durch eine Kappe und seinen Arm. Sie schaut zu mir.

Kaum bin ich am Auto vorbei, höre ich wieder: „Was willst du?“ Die negative Energie eines Beziehungsstreits schwappt zu mir rüber.

Was will er? Ihr klar machen, dass er gehen will oder sie zurück will? Langlaufen sicher nicht – sein Outfit stimmt nicht.

Sie erscheint mir souverän. Was auch immer deren Problem ist, ich bin froh, ist es nicht meines. Solche Diskussionen liegen hinter mir und früher oder später werde auch ich wieder fragen: „Was willst du?“

„Eigentlich wollte ich Schreiner werden, aber….“ – „Eigentlich wollte ich immer kurze Haare haben, aber…..“ – „Eigentlich wäre ich gerne nach Italien in die Ferien gefahren, aber….“

„Wie gehts dir?“ – „Eigentlich ganz gut“

Eigentlich – immer eine Einschränkung, immer eine nicht 100%-ig getroffene Entscheidung, eine halbherzige Wahl, ein Hauch von Wahrheit die ans Licht und ausgesprochen werden möchte / sollte, Unfrieden mit sich und seinem Leben.

Ändere, was du ändern kannst. Akzeptiere, was nicht zu ändern ist. Aufrichtigkeit und Mut. Steh zu deinen Entscheidungen, und wenn jemand fragt: „Was willst du eigentlich?“ und du es nicht weiss, noch nicht weisst, warte, bis du ehrlich antworten kannst.

„eigentlich sollte ich meinen Wäschehaufen bügeln….., aber ich habe keine Lust!“

„Was willst du?“ ……“einen Pumuckl, der meine Wäsche bügelt“

Schönen Mittwoch

Erika

 

 

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Lenzerheide – Skitag

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Früh dran – ist die Autobahn Richtung Chur erstaunlich leer.

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Die Lenzer Heidi und der Gigi von Arosa feiern 1. Hochzeitstag!

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Auf dem Weg zum Piz Scalottas 2323m

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Blick auf Lenzerheide und auf das Lenzerhorn 2906 m

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Blick Richtung Rothorn 2865 m und Urdenfürggli 2546 m

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Abfahrt Richtung Sporz……perfekte Verhältnisse….ein perfekter Schitag.

Mein Sonntag! Mehr Sonntags-Freuden bei Maria http://www.kreativberg.blogspot.ch

Ich wünsche euch eine schöne Woche

Erika

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Skigebiet Lenzerheide Graubünden

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Es gibt Orte, die strahlen Frieden aus, unabhängig von der Jahreszeit, dem Wetter und der eigenen Gemütslage. Orte, die ihre Magie und Energie bewahren, unabhängig davon wieviele Menschen sich um einen herum bewegen. Orte, die einem einfach gut tun und man sie mit Wohlbehagen verlässt.

Die Lenzerheide ist solch ein Ort. Von Chur in ca. 20 Minuten zu erreichen. Lenzerheide liegt auf ca. 1400 m und ist ein grosses Skigebiet, aber auch ein Eldorado für Langläufer. Der Heidsee ist derzeit mehrheitlich zugefroren, sowohl die Loipe als auch der Wanderweg führen über den See.

Seit einem Jahr ist das Skigebiet Lenzerheide mit dem Skigebiet von Arosa verbunden. Auf der Ostseite Urdenfürggli – Rothorn führt eine Gondelbahn zum Arosa Hörnli hinüber. Die gegenüberliegende westliche Bergkette mit Piz Scalotta beginnend, bis hinüber zum Stätzerhorn, alles in allem ein vielseitiges, abwechslungsreiches Skigebiet für Anfänger und Könner.

Im Winter, wie im Sommer – grosses Wander- und Bikeparadies, ist die Lenzerheide ein perfekter Ferienort für die ganze Familie. Jede Generation kann sich beschäftigen und findet entsprechend der Beweglichkeit und dem Wunsch nach sportlicher Betätigung seinen Platz.

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Die Oma mit dem Opa und dem Hund eine Runde um den See, mit einem Einkehrschwung an einem der zwei Rastplätze. Die Kinder in der Skischule und im Kinderparcour, die Eltern auf der Loipe oder auf der Piste.

Lauferei Ihm hats auch gefallen

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Ihm hats auch gefallen

Ich kenne die Lenzerheide zu jeder Jahreszeit, in der Nebensaison fast ausgestorben, sowie während der Hochsaison. Es ist immer gemütlich, friedlich und angenehm. Liegts am See? an den Bergen? an den Menschen?….mich ziehts immer wieder und gerne dort hinauf…..

Klar, wo ich demnächst Skifahren gehe!

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http://www.lenzerheide.com

In heaven…..mehr bei www.dieraumfee.blogspot.ch

 

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Schatzsuche

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„Begib dich auf Schatzsuche in deinem Leben“

Je genauer du hinschaust, desto reicher wirst du sein!

du brauchst keine Karte

keinen Kompass, keinen Rucksack

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Schönes Wochenende und sei liebevoll mit Dir und deinem gegenüber….

Erika

Freitag – Himmeltag bei http://www.skyley.blogspot.ch

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Anti-Gravity

Jeder Muskelkater ist die praktische Erfahrung des theoretischen Anatomiekurses in der Schule vor vielen Jahren. Mit der überraschenden Erkenntnis, dass sich im Körper viele noch unentdeckte Muskeln schmerzlich hervorheben, die bis anhin durch ihr stilles Funktionieren nicht wahrgenommen wurden.

Zum Beispiel „Bauchmuskeln“ – dort, wo sich die meisten ein Sixpack wünschen. In fast jede Bewegung sind die Bauchmuskeln involviert, Lachen, Husten und Niesen, morgens aus dem Bett krabbeln. Bücken, heben, nach links – nach rechts drehen.

Die Wieder-Entdeckung meiner Bauchmuskel-Vielfalt habe ich einer Lektion „Anti-Gravity oder Aerial Yoga“ zu verdanken. In Verbindung mit einem grossen Tuch, ähnlich einer Hängematte, Hammocks genannt, das an der Decke hängt, werden Übungen aus dem Yoga praktiziert. Mit, am und im Tuch. Es stärkt die Muskulatur, den Gleichgewichtssinn, regt den Kreislauf an, macht furchtbar viel Spass und eben auch Muskelkater.

Kopfüber hängen und fühlen wie sich Wirbel für Wirbel lockert, sich der Nacken entspannt und das Blut in den Kopf schiesst und dann noch dazu schaukeln – ich liebe es seit Kindesbeinen an, nur damals war es die Teppichstange im Garten. Zum Abschluss der Stunde liegt man entspannt und langgestreckt im Tuch, wer möchte wird angeschubst und kann wie in einem Kokon schaukeln und die Welt um sich herum vergessen. Ich liebe es….und könnte stundenlang im Tuch hängen und schaukeln….

Anti-Gravity oder Aerial Yoga ist eine wunderbare Ergänzung zu Ausdauer- oder Kraftsportarten. Es fördert die Muskelkraft und Beweglichkeit durch die Dehnübungen und tut dem Kinderherz sooo gut, vorausgesetzt das Kind schaukelt und hängt gerne.

Der Zufall hat mir dieses Studio zugespielt im Fürstentum Liechtenstein, Balzers http://www.aerialarts.li, inzwischen gibt es in vielen grösseren Städten ein Studio.

Schaut es euch mal an, sofern ihr die Gelegenheit dazu habt.

Mein Muskelkater und ich, wir grüssen euch herzlich…

Erika

 

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Glückseligkeit

Ab dem Moment, da sie das Geschäft betritt, ist der Raum von ihrer unermesslichen Freude erfüllt. Jeder – auch noch so sehr mit sich und seinen Gedanken beschäftigte Kunde – wird von ihr angesprochen, mitgerissen und sie zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht.

Ihre Ausstrahlung von grenzenlosen Glück und mächtigen Stolz erfasst jedes anwesende Herz und verzaubert, blicken alle auf dieses kleine Wesen mit seinen leuchtenden Augen.

Ein kleines, blondes Mädchen in einem Wollgeschäft, das in ihrer kleinen Hand erhaben einen weissen Luftballon hält, von Mensch zu Mensch läuft und jedem sagt: „Ich habe einen Luftballon“.

Als sie mit ihrer Mutter das Geschäft wieder verlässt, blickt sie nicht zurück, hält vor sich ihren Luftballon wie einen Schatz und ruft laut: „Tschüüüss“.

Ein Engel schwebte herein……und ging wieder……sein Geschenk an uns, lässt sie da…..ein Moment ansteckender Glückseligkeit…..

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„Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“

Fliegen – kann ich in meinen Träumen. Laufen – nicht einmal im täglichen Leben. Sprechen – ist mir versagt. Ich bin stumm, wenn auch nicht immer leise.

Aber ich habe etwas zu sagen. Wer es hören will, muss lesen, denn meine Kommunikation geht schriftlich vonstatten. Schreiben ist mein Lebenselixier, mein Tor in die Freiheit Eurer Welt, meine Brücke zwischen den Welten. Meine Sprache ist die Poesie. Wer um die Charaktere der Buchstaben und Zahlen weiss, der wird den Tanz der Worte verstehen und ihre Freude empfinden. Ja, ich bin ungewöhnlich, und egal, wie sehr Ihr Euch bemüht: Ich passe einfach in keine Schublade. Gott sei Dank!“

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„Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ von Raphael Müller, fontis Verlag

Ein bemerkenswerter junger Mensch und seine Geschichten…sein Kampf, sein Einsatz für Inklusion, seine Sicht der Welt und voller Poesie.

Fasziniert mich….und ich ziehe den Hut vor Raphael!

 

 

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Heli, Lawinen und Boje

„Er fliegt direkt auf dich zu, berührt mit der Nase fast deinen Brustkorb. Und könntest du was sehen, würdest du dem Piloten direkt in die Augen schauen können“

Dieser Männer müssen es irrsinnig gut drauf haben………dachte ich mir…..einen kennenlernen gerne….mitgenommen werden, lieber Nein.

Die Rede ist von Rega-Helikopter-Piloten. Seit einem Jahr bin ich Gönner der Rega. Das bedeutet, sollte mir ein Unfall in den Bergen passieren, werde ich mit der Rega geholt und sie übernimmt auch die Kosten. Auf die Art und Weise möchte ich nicht zwingend Helikopter fliegen müssen.

Genauso wenig möchte ich das, was ich gestern im SAC Lawinenkurs gelernt habe, nicht anwenden müssen. Doch es gehört eben dazu, wenn man Skitouren macht oder grundsätzlich Schneesport betreibt. Wie der Mensch dann im Ernstfall und unter gigantischem Adrenalinschub funktioniert, ist ein anderes Thema.

Im Lawinenkurs wird einem gezeigt, wie man mit dem LVS- LawinenVerschütteten-Suchgerät sucht und ortet, wie man mit der 2.40 m langen Sondierstange im Schnee rumstochert und dann effektiv und speditiv schaufelt………der gesamte Ablauf einer Rettungsaktion bei Lawinenabgang wird durchgespielt.

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Die Rega wird als erstes informiert, selbstverständlich gibt es hierfür eine App. Insofern man das kleine Kastl mit zittrigen Fingern bedienen kann und man Empfang hat. Dafür muss einer, einen Helikopterlandeplatz suchen und dort stehen bleiben als Markierungsboje für den Heli-Piloten. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn ein Heli direkt auf mich zufliegt und vor meiner Nase landet. Zur Not tut es auch ein Rucksack.

Die Suche und Ortung mit dem LVS-Gerät ging gut, wobei sich diejenigen mit den neuen Geräten und Display leichter tun. Zumal die Geräte, sind sie auf Suchen eingestellt, sich automatisch wieder auf Senden stellen, wenn es für einige Minuten nicht bewegt wird. Retter könnten von einer Nachlawine verschüttet werden.  Das LVS-Gerät wird auf dem Körper getragen und sollte durch eine Schicht abgedeckt sein. Die Sondierstange und Schaufel gehören in den Rucksack.

Grundsätzlich war die Übung sehr lehrreich und informativ. Ich kann einen Lawinenkurs nur jedem empfehlen!

Zum Abschluss präsentierte uns ein junges, Schweizer Unternehmen ROTAUF eine Lawinenboje. Eine, wie mir scheint, sehr gute zusätzliche Sicherheitsmassnahme für Tourengänger und Freerider. Wobei die 100%ige Sicherheit gibt es nicht und im Ernstfall sollte man daran denken, an der Reissleine zu ziehen. Die Lawinenboje ist um einiges günstiger, als die angebotenen Lawinen-Airbag-Rucksäcke und auch leichter.

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Es muss jeder für sich selbst entscheiden und abwägen, was und wieviel er mit sich trägt. Abgestimmt auf das Gelände und die Risikohöhe eines Lawinenabgangs. Die Natur ist und bleibt unberechenbar. Und wenn man so wie wir gestern, bei relativ wenig Schnee durch den Wald und über kleine Bäche drüber muss, kann es einem passieren, dass man mit einem Baum kollidiert……oder im Bachbett landet….das Leben ist voller Gefahren…aber es macht Spass!

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Ich wünsche dir einen gemütlichen Sonntag und eine gute Woche.

Herzliche Grüsse, wie immer auch an Maria und ihre Sonntagsfreuden http://www.kreativberg.blogspot.ch

Erika

SAC = Schweizer Alpen Club

Rega = Schweizerische Rettungsflugwacht

Lawinenboje Fa. ROTAUF http://www.rotauf.ch

 

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Für immer und ewig…

Du hast so viele Jahre, Monate, Stunden an meiner Seite verbracht.
Tausend Geschichten haben wir miteinander durch- und erlebt.
Du warst stets an meiner Seite, wie ein unbezwingbarer Fels.
Nicht jede unserer Geschichten und Tage endete glücklich.
Was geblieben ist, ist unsere Nähe, die nicht erklärbar ist,
ist unsere Liebe, die uns selbst und den Erdball umschliesst, uns folgt,
wohin auch immer unsere Schritte uns führen.
Es gab Zeiten, da waren wir uns näher, als es 2 Liebende je sein können.
Es gab Unendlichkeiten des Getrenntseins und wir fanden uns.
Zwei Fremde, die sich schon beim ersten Blick wieder erkannten, und sich einander zaghaft näherten.
Unsere Verbindung vermag selbst der Tod nicht zu trennen.
Wer weiss, wielange wir einander gesucht haben?
Wer weiss, wie bewusst oder unbewusst uns diese Suche gesteuert hat?
Wussten wir überhaupt nach wem oder was wir gesucht?

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