Gerade erst aus den Ferien zurück beschleicht mich das Gefühl, dass ich mein Hirn auf meinen Wegen von Ost nach West und weiter nach Südost irgendwo in der Schweiz liegen gelassen habe. Sämtliche Zugangsdaten / Codes sind weg. Die Routinierten Fingerbewegungen und Zahlenkombinationen wurden für 2 Wochen ersetzt durch ganz viel Sein, Ruhe, Wandern, gutes Essen und einfach nur schauen. Nichts müssen, alles dürfen.

Baden im Genfersee
Im Garten versinken und die Heilkraft des Sommers pflücken, zwischen Bienen und Hummeln die Zeit vergessen.

Ringelblume, Malve, Schafgarbe,

Saanenland Berner Oberland
Zeit mit Freunden verbringen.

Fextal
In meinem liebsten Tal ankommen und in die Beschaulichkeit eintauchen, sich der Langsamkeit anvertrauen

und dem einzigen Spektakel „Cow-Walk“ amüsiert Aufmerksamkeit schenken.

Es fällt mir schwer vom Sommer Abschied zu nehmen, von den kurzen Hosen, dem warmen Wind und den lauen Abenden, doch auf 2000 m. ü. M. bin ich sehr dankbar, dass meine Daunenjacke den Weg in den Koffer gefunden hatte.

Fextal Richtung Sils Maria / Engadin

Blick auf den Silsersee und Silvaplanersee
Heidelbeeren und Wacholderbeeren pflücken, Arvenzapfen suchen, Irish Moos einsammeln und den Malojawind um die Nase wehen lassen.
Zutrauliche Begegnungen und gelassene Standhaftigkeit.

Unter meiner Lieblingsarve sitzen und Besuch bekommen,
weiter über den Moutt d`Ota 2449 m. ü. M. zur Alp laufen und einen Kaiserschmarrn essen.
Einem seltenen, scheuen Waldbewohner begegnen, der sich durch mich nicht stören lässt.

Es fällt mir schwer vom Fextal Abschied zu nehmen, doch ich komme wieder. Ebenso wie der Sommer.
Meine Zugangsdaten und Passwörter habe ich hervorgekramt, mein Hirn kann sich noch Zeit lassen, um im Alltag zu landen und meine Seele sitzt noch manchmal unter der Arve.






Nur die Mountainbiker, teilweise mit Motor, die immer mehr Wanderwege in Beschlag nehmen, könnten nerven. Doch solange die Bremsen und der Respekt funktionieren….


































































Steinböcke beim Sonnenbaden beobachten, Menschen mit einem Lächeln im Gesicht begegnen und voller Energie in viel begangenen Spuren das eigene Tempo gehen.
