Fluchtpunkt: Orient

An „komischen“ Tagen gehe ich in Gedanken meine Fluchtpunkte durch und warte auf mein Gefühl im Bauch. „Sei lieb mit dir, hör gut hin, was dir gut tut und lass dich treiben.
Keine Verpflichtungen und keine Termine. Sei mutig, andere zu enttäuschen, ohne faule Ausreden und marschier los.“
Mir war nach Wärme und Wasser = Hamam. Ab auf die Heide, ca. 45 Minuten von mir entfernt.

Am Eingang, im Aufenthaltsraum, den Flur entlang….überall der warme Duft von Holz. Arvenholz? Ein Stück Fell, Filz, eine kuschlige Decke, viel Licht, moderne Ledermöbel, eine Holzschale, ein aufmerksames, freundliches Lächeln…ein Gruss.
Behaglichkeit um mich herum.
Im Hotel Schweizerhof auf der Lenzerheide / Graubünden dürfen auch Nicht-Hotel-Gäste in das wunderschöne Hamam. Und ich mag dieses Hotel, hier stimmt alles mit den kritischen Augen einer Gastronomin abgesucht.
Ich bewundere jeden gastronomischen Betrieb, der über Jahre hinweg seine Qualität und Leistung aufrecht erhalten kann. Denn ich weiss, wie schwierig dies ist.
Die sich immer wieder Neues einfallen lassen und weiter entwickeln. Die Regionale Produkte finden und in ihr Angebot einbauen. Und allem voran, sympathische und freundliche MitarbeiterInnen beschäftigen.

Perfektes Timing – Mittagszeit – Sonne. Ich spekuliere darauf, dass der Lenzerheide-Gast die Sonne geniesst und später nach Wärme und Wasser verlangt….
Ich war 2 Stunden alleine und konnte jeden Bereich ungestört geniessen. Der Nabelstein in der Mitte des Hamam gehörte nur mir und der Ruheraum auch, ein friedliches Nickerchen. Eine gute Tasse Tee, Nüsse, Trockenfrüchte, schöne Musik. Ach, was hab ich für ein Glück! My private Spa!
Entspannt, zufrieden und wieder bei mir angekommen, sprudeln die Ideen….an den Lago di Poschiavo fahren. Von dort beziehe ich meinen Kräutertee „Al Canton“, den es auch im Ruheraum zu trinken gibt. Im Herbst – oder eher, denn auf der Heide beginnen sich die Lärchen zu färben. Zu früh!

Auf dem Heimweg Richtung Chur schaue ich direkt auf den Calanda. Ich habe ca. 15 Jahre in Graubünden gelebt und war nie dort oben….Zeit wirds.
Ebenso der „Tote Mann“. Seit 14 Jahren sehe ich ihn auf meinem Arbeits-Heimweg im Wandel der Jahreszeiten. Der „tote Mann“ gehört zur Alviergebirgskette. Es wäre sicher cool, eines Tages auf seiner Nasenspitze zu stehen….

Lauferei

Lauferei  „Tote Mann“ Alviergebirgskette

Mein Bauch und Ich sind ein gutes Team! Der Ausflug in den Orient hat gut getan.

Hör auf deinen Bauch! Vorallem wenn er „komisch“ ist.
Alles Liebe
Erika

 

http://www.lenzerheide.com

http://www.bergspa.ch

http://www.al-canton.ch

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Skywatch Friday

Lauferei

Lauferei

Himmlisch rund um die Welt!

Guckst du: http://www.skyley.blogspot.ch

 

 

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Jahresringe

Lauferei

Lauferei

Bäume tragen so viel altes Wissen, gespeicherte Jahre in sich… vielleicht sitzen wir deshalb so gerne unter ihnen, in der stillen Hoffnung, sie flüstern uns leise ein Geheimnis zu….

Würden wir Menschen mit unseren Emotionen leben, wie sich das Wetter gestaltet. Es würde wechselhafte Perioden geben, manchesmal dauerhafter, ergiebiger Regen und Zeiten des Hochs, mit einem Gewitter dazwischen. Schneefall, der die Welt einhüllt, leiser – langsamer werden lässt. Klare Fronten und Verhältnisse, gelebte Lebendigkeit ohne den geringsten Zweifel, Angst oder Scham. Es wäre wie es ist, es würde gelebt werden, was sich zeigt. Wie ein Baum, der sich dem Lauf des Jahres hingibt oder entgegenstellt, seinen Wurzeln und seiner Kraft vertraut.

Lauferei

Lauferei


Es gäbe keine aufgestauten Emotionen, die sich in Form von körperlichen und psychischen Krankheiten entladen müssten. Würde der Mensch den auffrischenden Wind nutzen, um sich zurückzuziehen und sich seinem Inneren widmen, müsste kein Orkan vieles zerstören müssen um Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen.
Im Laufe unserer Lebenszeit drücken wir die Emotionen weg. Schlucken sie runter, reden sie schön, bauen uns Phantasiewelten auf – bis diese ein Eigenleben entwickeln und zum Dämon unserer Gedanken werden, Wut im Bauch, Trauer die sich über den ganzen Körper verteilt, Angst die lähmt und Scham / Schuld die uns niederdrücken. Unser phantastisches Wunderwerk Körper kann vieles auf sich nehmen und findet einen Weg, damit zu funktionieren. Doch es kommt der Tag, da hat er genug und ihm Platz der Kragen. Bandscheibenvorfall, Ischias, Knochenbrüche, Magengeschwüre, Kopfschmerzen….die ganze Bandbreite.
Es gibt immer eine medizinische Ursache / Diagnose, aber auch einen psychisch/seelischen Aspekt, dem es genauso gilt Aufmerksamkeit zu schenken.
Es braucht Zeit mit sich alleine, die Bereitschaft hinzufühlen – zu hören und offen anzunehmen, was sich zeigt.
Ganz einfach, ja klar. Nein, ich weiss, das ist es nicht. Es kann ein langwieriger Prozess sein. Aber eines ist gewiss: lässt man mutig sein Gewitter entladen, den alten Schmutz ergiebig auswaschen, kann danach die Sonne wieder von einem klaren Himmel scheinen.
Und wer glaubt, das Gewitter nicht alleine austragen zu können, kann sich einem Menschen anvertrauen, der den Schirm hält und da ist.
Alles was sich zeigt, am Himmel und auf Erden macht seinen Sinn. Auch wenn wir vieles nicht verstehen, aus der Distanz betrachtet ist das Leben eine phänomenale Inszenierung in vielen kleinen Einzelheiten und die eigene tiefe Überzeugung, die Kulisse, die Melodie und der Rhythmus. Jeder ist sein eigener Komponist und Regisseur.
Glücklich jener, der den Taktstock wieder selbst in die Hand genommen hat und dem Buch seines Lebens ein neues Kapitel hinzufügt.

Von Herzen
Erika

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Haben und Sein

imageHaben Sie das auch manchmal?

Verdauungsstörungen?!

Es ist mir ja etwas unangenehm, aber ich muss mitten in der Nacht!

Der Mensch sagt:

„Alles Haben dieser Welt ist ohne Liebe im Leben nichts wert“

Ich werde sehr geliebt. Ich bin nicht alleine, wenn ich in der Dunkelheit mein Plätzchen suche.

Ihre

Angelique

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Bayrisch Schlau

In Bayern sagt man, wenn ein Tag oder eine Begegnung mit einem unguten „etwas-stimmt-nicht“ Gefühl zurückbleibt: „es hat a Gschmackerl“.

So gehts mir mit dem Spitzmeilen.

Ein anderer Bayer, dessen Leben aus den Fugen geraten war, sagte:

„Setz di hi, schaug bleed und denk nach!“
Setz dich hin, schau dumm und denk nach!“

Lauferei

Lauferei

In einem Anfall von Grössenwahn habe ich mir die Spitzmeilen in den Kopf gesetzt. Dank Familie Google wohl wissend, dass der obere Teil anstrengend und für mich eine Herausforderung sein würde und dass ich 5 – 6 Stunden einplanen müsste.
Dann erzähle ich von meinem Vorhaben und setze mich damit unter Druck, denn geblufft wird nicht.
Je näher ich diesem markanten Berggipfel komme und den Grat sehe, auf dem ich entlang müsste, desto kleiner wird mein Ego und die Hürde immer grösser. Da hilfts auch nicht, wenn ich sehe, wieviele rauf und runter laufen. Ich muss wissen, was ich mir an diesem Tag zutrauen kann und ob meine Kondition reichen wird. Am Wissmeilenpass mein klares Nein, und gleichzeitig das dumpfe Gefühl mein Ziel heute nicht erreicht zu haben.
Andererseits weiss ich jetzt, was mich erwartet, welcher Weg unproblematischer sein könnte – muss es nicht, nur weil es aus der Ferne so aussieht.
Das letzte Stück durch die Gipfelspalte mit Fixseilen und Ketten würde ich alleine sowieso nicht machen wollen.
Und beim nächsten Mal bleibt die Zeit uneingeschränkt, kein Termin, der mich zu einem Tempo zwingt, das nicht meines ist.
Es ist schlauer auf seinem Weg „Stop“ zu sagen, wenn die Umstände und die Motivation nicht stimmen.
Denn es gibt eine neue Chance, mit einer geänderten Route, die einen das Ziel erreichen lässt. Erstrecht, wenn Kopf, Körper und Herz vereint „Ja“ dazu sagen.

Ein berühmter Bayer, Karl Valentin hat gesagt: „Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut“.

Servus
Erika

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Spitzmeilen – 81 m unterhalb

An diesem Sonntag wäre ich liebend gerne noch liegen geblieben. Es soll der 3. regenfreie Tag in diesem Sommer werden und tatsächlich begrüsst mich ein strahlendblauer Himmel und wunderschöner Morgen. Die Faulheit hat keine Chance und schon gar nicht, weil ich am Samstag hinausposaunt habe, dass ich zur Spitzmeilen 2501 m.ü.M. will.

Lauferei

Lauferei Walensee

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Lauferei

Lauferei

Von Flums-Tannenboden gehts mit der Gondelbahn hinauf auf den Maschgenkamm und von dort auf dem Zigerweg – über Calans – Richtung Spitzmeilenhütte SAC bis zum Schild Spitzmeilen. Ab da wird der Weg stetig steiler bis zu einem grossen Felshaufen. Ich hab so gar keine Lust über die Felsen zu krabbeln. Ich suche mir einen Platz um Brotzeit zu machen. Allerdings wohnt hier schon jemand bzw. ich kann gerade noch seinen roten Hintern und langen buschigen Schwanz sehen. Füchse sind neugierig. Ich bleibe ruhig stehen und warte. Es dauert nicht lange, da steht er weiter oberhalb auf einem Felsvorsprung und schaut frech zu mir runter. Es muss ein altes Tier sein, denn seine rote Maske wird von grauweissen Haaren umsäumt. Als Dank für seine Gastfreundschaft lasse ich ihm a bisserl Brotzeit da. Er wird sie schon finden…er ist schlau.

Lauferei

Lauferei

„Es wäre ja schon interessant zu wissen, wie es hinter diesem Berg aussieht….Komm schon, das schaffst du!“ Also krabbel ich über die Felsen – es stand nirgends geschrieben, dass man links von dem Felshaufen auf einem guten Weg entlanglaufen könnte- und es wird wieder steiler. Es reift mein Entschluss den Grat zum Spitzmeilen nicht zu gehen.

Lauferei

Lauferei

Am Wissmeilenpass 2420 m.ü.M angekommen, werde ich mit einer phantastischen Aussicht auf die Glarner Alpen und Richtung Zürich belohnt. Es ist sehr kalt und windig. Deshalb mache ich mich schnell auf den Rückweg und freue mich auf die Spitzmeilenhütte und auf eine Tasse Cafe. Vorbei am Madseeli ist es wunderschön hier und ich beschliesse, beim nächsten Mal die linke Flanke  zum Spitzmeilen zu nehmen. Sie sieht breiter und weniger felsig aus.

Lauferei

Lauferei

Von der Spitzmeilenhütte wähle ich den Rückweg über die Alp Fursch Richtung Maschgenkamm. Man kann auch den gleichen Weg wieder zurücklaufen. Mein Weg geht erstmal ziemlich abwärts, um dann wieder stetig aufwärts zu führen. Das letzte Stück kostet die letzte Energie, da fehlt mir der Teil meiner Brotzeit, den der Fuchs bekommen hat.

Es ist eine sehr schöne, lange Wanderung mit vielen Variationsmöglichkeiten durch eine wundervolle Landschaft und mit phantastischen Ausblicken. Der Rundweg beansprucht durch sein zahlreiches Auf und Ab sämtliche Muskeln. Oder es lag daran, dass sich mein Kopf und mein Körper an diesem Tag nicht einig waren.  Zum Maschgenkammrestaurant im 2. Stock habe ich den Aufzug genommen, meinen Beinen zuliebe.

Am Abend stand das Walensee-Musical „My fair Lady“ auf dem Programm und ich dachte mit Erleichterung daran, dass unsere Plätze in Reihe 7 sein sollten. Nach 6 Stunden in meinen Wanderschuhen geniesse ich zuvor das Gefühl, frisch geduscht und barfuss auf meinem Steinboden zu laufen.

Auf bald

Erika

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Dirndl

In einem Monat beginnt das Münchner Oktoberfest und ich bin überzeugt, dass einige bereits mit der Auswahl ihres Outfits beschäftigt sind. Die Popularität zum Oktoberfest Tracht zu tragen, hat in den vergangenen Jahren kometenhaft zugenommen.
Dabei zeigt sich auch, dass die Auffassung von Tracht, Dirndl und Lederhosen in Form, Muster, Stil und Präsentation nicht unterschiedlicher und bunter sein können, die uns dann direkt vor Ort, im TV oder der Presse präsentiert werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und mit etwas Mut lässt sich alles tragen.

Leider musste ich vor einer Woche erleben, dass viele Ausländer mutiger sind, um in eine für sie fremde Tracht zu steigen und sich zu amüsieren, als für Frauen, die mitten im Leben stehen und denen die alpenländische Mode / Tracht vertrauter sein sollte.
Es hat mich einerseits schockiert und andererseits betroffen gemacht, wieviele Frauen sich abwertend über sich geäussert haben. Sind sie sich dessen bewusst, dass diese Haltung ihr tägliches Leben begleitet?

„Dafür bin ich viel zu dick, in so ein Kleid passe ich gar nicht rein“
Ich schaue in ihr Gesicht und sehe warme, braune Augen, aus denen die Lebensfreude strahlt, runde Backen mit reiner, zarter Haut. Braune Haare umrahmen ihr wunderschönes, fröhliches Gesicht. Sie hat eine weibliche Figur mit einer schönen Taille. Am liebsten hätte ich sie an der Hand genommen, sie in ein Dirndl gezaubert, das im Schnitt und in der Farbe zu ihr passen würde und sie solange vor dem Spiegel stehen gelassen, bis sie anerkennen würde, dass sie eine perfekte, faszinierende Frau ist.
Ein Ehemann hielt ein Dirndl in der Hand und sagte zu seiner Frau: „Das würde dir sehr gut stehen.“ Ich sah an seiner Begeisterung, wie gerne er seine Frau in diesem Kleid sehen würde. Sie realisierte ihn gar nicht, sondern winkte nur ab. Sie wollte nicht als schöne Frau gesehen werden.
Wie gerne wäre ich an diesem einen Tag eine Zauberin gewesen.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass nicht jede Frau mit einem gesunden Körperbewusstsein gesegnet ist, dass sie Mühe hat mit ihrer Weiblichkeit, sich selbst gegenüber und vor allem, sich nach Aussen zu zeigen. Ich selbst habe mein Bewusstsein gegenüber meinem Körper entwickeln lassen dürfen und bin immer noch dran. Einerseits ist es meine Neugierde, andererseits gab und gibt es Menschen – Frauen – die es mir vorleben, die mich schubsen und dann die Männer, die mir durch ihre Aussagen und ihr Verhalten als Resonanzboden dienen. Meine grösste Hürde ist das kleine Schwarze und Highheels. Da ich schlichtweg davon ausgehe, dass ich mir dort oben das Genick breche.

Ein Dirndl ist ein Zauberkleid. Es gibt für jede Frau und jede Figur den passenden Schnitt, der ihr Vorzüge hervorhebt und ihre Schwachstellen kaschiert. Ein Dirndl macht aus jeder Frau, ob sportlich, burschikos, klein, gross, dick, dünn, elegant, kräftig, zierlich, hell, dunkel, eine wunderschöne, faszinierende Frau, die sich vor nichts und niemanden zu verstecken braucht!
Ein Dirndl zaubert all jene Vorzüge einer Frau hervor, die in ihr schlummern und vielleicht noch nicht entdeckt wurden.

Zu all dem ist ein Dirndl zu allen Gelegenheiten tragbar, es ist bequem und zeitlos.
Es ist immer einen Versuch wert, sich in eine Schale zu werfen, auch wenn einem diese noch so fremd erscheint. Probiert es doch einfach mal aus! Seid mutig und neugierig. Dirndl gibt es inzwischen an jeder Ecke, in vielen Varianten und Preisen zu kaufen. Und wer sich den Luxus gönnen möchte, ein massgeschneidertes Dirndl besitzen zu wollen, dem kann ich mit der Adresse meiner Freundin Ruth gerne weiterhelfen. Sie schneidert österreichische Dirndl nach traditionellen Schnitten und Techniken. Melde dich bei mir.
Ich bin überzeugt, es gibt mehr „fesche Dirndl“, als ich an einem Tag zaubern könnte.

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Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir wünschen, dass jede Frau das Vertrauen tief in sich fühlt und lebt, so wie sie ist perfekt und einzigartig zu sein.

Servus
Erika

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Wechselhaft – oben und unten

Der Tag beginnt mit Regen, viele dicke Wolken, dann Sonnenschein und endet mit Regen. Mal warm, mal kalt.
Ja, wir alle wünschen uns endlich ein paar Tage Sonne und warme Temperaturen. Wir alle haben genug davon und doch liegt es nicht in unserer Macht es zu ändern!
Ich habe mindestens 6 Topfpflanzen auf meinem Balkon entfernt, denn sie konnten nicht schwimmen. Als Ersatz gibt’s Sternenmoos, es hat gerne feucht – heisst es. Dafür blüht mein Kaktus!

Lauferei

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Dieses wechselhafte Spiel zaubert die faszinierendsten Phänomene in den Himmel.

Lauferei

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Lauferei

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Ein Tag kann mit Tränen beginnen, du machst deinen Job, du erfüllst deine Termine, du führst Gespräche, du lachst, du schweigst, du hörst zu, du sagst deine Meinung, du fühlst und auf dem Weg nach Hause bist du zufrieden mit deinem Tag.
Ein Tag kann mit Tränen enden, wenn der Himmel einen wunderschönen Regenbogen hervorzaubert, als wollte er dir sagen: „Alles ist gut, so wie es ist“. So bunt, strahlend und kräftig, wie dein Leben. Freudentränen und Dankbarkeit.

Lauferei

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Das Leben ist wechselhaft und macht keine Fehler.
Was sich Petrus (Wetterbeauftragter) dabei denkt, ist ein Rätsel.
Scheinbar versteht das nur mein Kaktus!

Verregnete Grüsse
Erika

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Fragen?

Fragen, die sich meine Leser stellen – könnten:

Lauferei

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Weshalb ist sie nicht bei Facebook?
Es ist mir nicht sympathisch und der Begriff „Freundschaft“ viel zu wichtig für mein Leben, als das ich ihn leichtfertig einsetzen würde. Ich bin davon überzeugt, dass mich die Menschen finden werden, die zu mir und meinem Blog gehören.
Ich freue mich über jeden Follower und jeden Kommentar wie ein kleines Kind, denn mein Oki (innerer Zweifler) sitzt auf der Schulter und macht ein dummes Gesicht.

Weshalb gibt es keine Koch-Rezepte?
Kochen und Ich!
Nach über 20 Jahren Tätigkeit in der Gastronomie, einer langjährigen Beziehung mit einem ausgezeichneten Koch, Köchen im Freundeskreis, mein Bruder ist Koch – überlasse ich dieses Feld jenen, die es wahrhaftig können und lieben. Ich bekomme Stresspickel, wenn 2 Töpfe auf dem Herd stehen und einer davon aus der Reihe tanzt.

Weshalb kein DIY?
Ich habe eine linke und eine rechte Hand und kann sie wunderbar vielseitig einsetzen. Bei der Geduld mit der Futzelei scheitere ich kläglich.

Wo ist sie überall unterwegs?
Irgendwo in meiner Ahnengalerie muss sich Zigeunerblut eingeschlichen haben und kommt in mir zum Ausbruch. Viel zu neugierig, spontan und voller Ideen ist der einzige Grenzstein mein nicht vorhandenes Vermögen.
Die Reise zu mir Selbst kennt keine Begrenzungen, ausgenommen jenen, die ich mir selbst auferlege. Dieser Weg ist der spannendste, abwechslungsreichste und sehr oft der Härteste, mit den schönsten Glücksgefühlen.

Was wäre noch interessant zu wissen?
Von der 40plus muss ich mich auch mal verabschieden und stürze mich in die sagenhaften Fifties.
Ich bin in Bayern aufgewachsen und lebe inzwischen länger in der Schweiz, als ich in Deutschland gelebt habe.
Wohin mich mein Weg führt, würde ich gerne wissen! Langweilig wird’s sicher nicht.

Ich hoffe, hiermit gedient zu haben und seid herzlichst gegrüsst
Erika

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Tierische Belohnung

Wanderungen sind eine Wohltat für den Körper und die Kondition, wenn das Herz bis zu den Ohren schlägt,
die Kapazität der Lunge am Limit angekommen ist, die Schweissporen sprudeln, die Beine kaum mehr spürbar sind und der steile Weg nicht enden will.
Wanderungen lüften auch den Kopf aus, da wie zuvor beschrieben der Körper mit überleben beschäftigt ist und keine Energie für dumme Gedanken bleibt. So ist es mir bis vor ca. 5/6 Jahren ergangen. Es war oftmals eine Qual, aber was tut man nicht alles aus Liebe? Mit zunehmenden sportlichen Aktivitäten steigert sich die Kondition und mit der Zeit entsteht Freude an der Bewegung und dem Naturerlebnis. Ich musste lernen, meinen Rhythmus und mein Tempo zu finden und ihnen treu zu bleiben. Die schnellste werde ich niemals sein, weil ich Blümchen schauen muss, die Wiesen und Hänge nach Tieren absuche und ich manchmal über Pilze stolpere. Doch bin ich mal unterwegs und mein Motor läuft, wird jede Wanderung zu einer Bereicherung für meinen Körper, meinen Geist und meiner Seele. Und inzwischen gehören diese Wanderzeiten in den Bergen zu meinem Leben. Da ich eine grosse Auswahl um mich herum habe, kann ich nach Lust und Laune meine Strecke aussuchen und meine gewohnten Pfade durch Neuentdeckungen ergänzen.

In den vergangenen Jahren durfte ich an verschiedenen Orten die Tiere der Alpen entdecken und so manche Spezies konnte ich fotografieren. Meine Lieblinge sind die Murmeltiere. Den Jungtieren beim ausgelassenem Spiel zuschauen oder wie sie genüsslich in der Sonne baden, bis zu dem Moment, da der Oberpolizist pfeift. Mehrere Pfiffe bedeuten Angriff vom Boden, ein Pfiff – Angriff aus der Luft. Manchmal pfeifen sie gar nicht, weil da kommt ja nur Erika. Sind sie erst mal in ihren Löchern verschwunden, braucht es viel Geduld bis sie wieder auftauchen.

Lauferei

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Es gibt Plätze, wie z. B. im Naturschutzgebiet Vanil Noir, an denen man Steinbockkolonien bestaunen kann. Steinböcken kann man dort sehr nah kommen, denn sie wissen um ihre Unversehrtheit. Gemsen sind extrem scheu und entsprechend schnell verschwunden. Rehe sehe ich meistens an der Autobahn. Hirsche durfte ich bisher nur im Val Müstair / Graubünden entdecken. Dazu gesellen sich all die anderen Haus- und Hof-Tiere vom Wollschwein bis zum Esel. Über jede einzelne Begegnung freue ich mich und nehme diese tierische Belohnung für manch mühsamen Weg herzlich gerne an.

Lauferei

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Mein fauler Schweinehund könnte hier argumentieren: „all das kannst du dir im Zoo anschauen, ohne Anstrengung!“
Und ich antworte ihm: „Nein, nicht mit mir!“ Denn schon eine Weile mache ich mich auf Wanderschaft aus Liebe zu mir.

Herzlichst
Erika

Bilder sind entstanden in Sennis /Walenstadt,
Geltenhütte Lauenen, Vanil Noir, St. Antönien, Felsentor /Weggis

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