Yoga & Geschichten

 

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Nach langer Vorbereitungszeit nähert sich Pfingsten, an dem wir – Sabine und ich – ein Yoga & Geschichten-Wochenende im wunderschönen Münstertal / Engadin organisiert haben.

Meine Tasche mit meinen Geschichten steht gepackt da, neben Yogamatte, Wanderschuhen und Daunenjacke.

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Morgen fahren wir los…

Ich wünsche euch ein schönes, erholsames Pfingst-Wochenende

herzliche Grüsse

Erika

 

http://www.centralvalchava.ch

http://www.val-muestair.ch

 

 

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Tierische Helferlein

Ich wohne in einem alten Haus. Zu meiner Wohnung unter dem Dach gehört eine Loggia – eine ins Dach eingefügte Terrasse. Nur die Sonne, der Mond, die Sterne, der liebe Gott und die Vögel von der Kirchturmspitze schauen auf mich.

Letztes Jahr hatten sich 2 Wespennester, eines in der Dach-Rumpelkammer und eines mit Holzwespen unter dem Dach direkt über meiner Terrassentür eingenistet. Niemals hat mich auch nur eine Wespe belästigt oder gar gestochen. Flog eine in meine Wohnung, öffnete ich ihr ein weiteres Fenster oder die Tür und weg war sie.

Sie waren nicht da um mich zu bedrohen. Vor einem Jahr war mein Leben durch eine für mich überraschende Trennung aus den Fugen geraten. Sie machten mir durch ihr hin und her bewusst, wie unruhig und getrieben ich war. Ich hatte eine Nest und war selten dort anzutreffen. Ich sah es als Zwischenstopp.

In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es 3 Kraftplätze. Eine Grotte mit der Madonna, die Kapelle auf dem Felsen, der Wasserfall und ein Vierter – mein persönlicher – die Alp Sennis.

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Der Inder, der mit dem Fahrrad

…bis nach Schweden fuhr, um dort seine grosse Liebe wiederzufinden. Eine wahre Geschichte von Per J. Andersson, Kiepenheuer & Witsch Verlag

…es ist keine reich-bebilderte Reisegeschichte quer über die Erdhalbkugel voller Erlebnisse und Dramaturgie.

Es ist das Bildnis eines Menschen – Pikay – der sich von der untersten Kaste, den Unberührbaren, der Liebe wegen nach Schweden durchschlägt.

Er nutzt sein grossartiges Talent – das Zeichnen im speziellen von Porträts, um zu überleben, sich abzuheben und die Welt um ihn herum ein wenig besser zu machen. Sein offenes und freundliches Wesen stellt sich den Widrigkeiten entgegen und öffnet ihm zugleich viele Türen.

Er zweifelt, er hungert, schläft im Freien und versucht sich umzubringen. Alle Facetten eines Lebens und doch schafft es immer wieder sein Glaube an seine Prophezeiung und an sich selbst, seinen Weg weiter zu gehen.

Es ist ein Buch voller Kraft, einfacher tiefer Weisheit und Liebe, die zwischen den Zeilen ein Herz schlagen lässt und nach Schweden trägt.

„Ich sehe vom Flugzeug auf die Erde hinunter und habe plötzlich das Gefühl, dass das, was ich sehe – die schneebedeckten Berge, die trockenen Ebenen, die grünen Felder – grösser und wahrhaftiger ist als mein Leben. Wenn ich auf die Erde hinuntersehe, dann kommen mir die Alltagsrobleme lächerlich vor, die Möglichkeiten unendlich und das Leben gross wie das Firmament. Die Sorgen sind nur noch Punkte auf einer Karte.“

Ein „starkes“ Buch, eine einzigartige faszinierende Lebensgeschichte mit einem Happy-End, das noch heute gelebt wird.

 

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A Haferl voll G`scheid!

Hochdeutsch: „Eine Tasse voll Weisheit“

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Er sagt: „Damals habe ich einen grossen Fehler gemacht. Ich habe „Haben“ mit „Sein“, und  Sicherheit mit Liebe verwechselt.“

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Sie sagt: “ Nein, du hattest grosses Glück! Das Leben hat dich gelehrt, dich zu erinnern.“

 

P. S.: „A Haferl voll Gscheid“ sind Aussagen, Gedanken und Beobachtungen, die mir das Leben schenkt und werden immer wieder einmal hier auftauchen.

 

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Lazy Mountain Monday

…ein Paar Fotos von einem meiner Lieblingsplätze…Alp Sennis…

…alle und alles bleibt liegen…

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…an einem sicheren Platz…

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…oder mitten auf der Wiese…zu zweit…

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…und alleine…

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…vor dem Loch…

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…auch der „tote Mann“ mit etwas Schnee im Aug…

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..und auf dem Spitzmeilen ist der Wanderweg noch lange nicht frei…

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…neugierig und ohne Scheu…

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….die Heidelbeeren auf dem besten Weg….

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…eine schöne Woche wünsche ich Dir

Erika

 

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Hexenküche & Golf

Es gibt Tage, da wirst du morgens wach und obwohl du die Decke gerade auf die Seite geschlagen hast, fällt sie dir auf den Kopf. Mit Webcams kann man um die ganze Welt reisen, dem Meer beim Wellen schlagen zuschauen, feststellen dass es auf Sylt regnet, wie zu hause auch und sämtliche umliegenden Berggipfel in dicke Wolken eingehüllt sind.

Deine Seele, dein Herz, dein Körper verlangen nach Bewegung, Luft- und Kulissenveränderung. Die Zeit fliesst dahin und eine kleine „Do-to-Liste“ schwirrt durch den Kopf. Keine Lust – läuft nicht weg. Macht es Sinn jetzt noch irgendwohin zu fahren?

In Gedanken gehst du deine Routen und deine Lieblingsplätze durch, doch keiner von ihnen will heute passen. Alles nichts, wozu dein Herz heute „Ja“ sagt. Ein Gedankenblitz, eine Erinnerung….wo war das doch gleich?

Ein Telefonat, Rucksack und Regenjacke packen und los gehts…. Leihhund darf auch mit…

…die Fahrt geht Richtung Süden – sehr gut! In Thusis abfahren Richtung St. Moritz und der Strasse folgen bis das Navi sagt: im Kreisel 2. Ausfahrt und geradeaus bis Alvaneu Bad.

Beim Schwefelbad ist ein grosser Parkplatz und von dort aus führt der Wasserweg. Wir gehen am Fluss Albula entlang und folgen der Beschilderung, flankiert vom Golfplatz Alvaneu, der sich wunderschön in die Landschaft einbettet

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zur Schwefelwasserquelle Arvadi, zu der geschrieben steht:…“Es gibt Orte, die einen förmlich herbeirufen. Es gibt Andere, die man erspürt. Und Andere, deren Präsenz in der Luft liegt. Schwefelgeruch lässt sich von weitem einfangen….Es ist ein Holzweg, den Sie gehen müssen, um zur Quelle zu gelangen. Eine Falte des Hanges öffnet eine kleine Unterwelt, die brodelt und Farben und Düfte zaubert. Eine kleine Hexenküche der Natur…“

Von der Quelle soll man ruhig trinken….sie macht stark! Leihhund und ich haben getrunken…

weiter geht es bergauf…

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durch einen magischen, zauberhaften Wald. Es ist so sagenhaft friedlich hier….der ganze Wald umhüllt einen mit seiner Kraft und Energie…das Herz öffnet sich und die Seele wird leicht und breitet ihr Flügel aus…

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und alle Sinne entspannen sich.

Wir folgen der Beschilderung „Wasserfall“ – Sackgasse, am Schaftobelbach aufwärts, der teilweise von roten Steinen gesäumt wird bis zum Wasserfall, der 63 m hoch ist und auf 1180 m ü. M. liegt.

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Kraftvoll, gewaltig und laut fliesst sein Wasser hinab in den Fluss Albula. Wir kehren zurück zum Bad Alvaneu…

Schwefelquellen eignen sich zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Hautleiden, Kreislaufstörungen und für Verdauungsstörungen und Leberkrankheiten. Und natürlich zur Entspannung nach einem Tag in der Natur…das holen wir nach – ohne Leihhund.

Es gibt Tage, da fällt dir die Decke auf den Kopf. Lässt du sie dort liegen – deine Entscheidung!

Es muss gar nicht so weit sein. Einfach ein neues Ziel, ein unbekannter Weg, eine andere Umgebung und deine Welt ist wieder frisch, lebendig und entspannt. Schlägst du die Decke wieder über dich, bist du müde und zufrieden. Alles gut!

Herzliche Grüsse

Erika

**die Idee nach Alvaneu zu fahren, habe ich von http://www.amorak.wordpress.com

http://www.bad-alvaneu.ch

http://www.golf-alvaneu.ch

 

 

 

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Stadtluft

Heute habe ich seit langer Zeit mal wieder Stadtluft Zürich geschnuppert. Nachdem die Pflicht erledigt war, kam die Kür….die Atmosphäre bei Ladurèe geniessen und ein paar von den Maccarons mitnehmen. Es gibt welche mit „Maiglöckchen-Aroma“…unglaublich gut und wahrhaftig, es schmeckt wie ein Maiglöckchen riecht. Eines habe ich noch, ich könnte es verlosen….aber ich bin egoistisch und esse es selbst!

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Danach noch schnell in den grossen Bücherladen und schauen, welches Buch mich anhopst, um es dann in dem Bücherladen meiner Mädels zu kaufen.

Die reale Geschichte fasziniert mich und ich möchte wissen, was ist das für ein Mann, der der Liebe wegen von Indien nach Schweden mit dem Radl fährt. Mein derzeitiges Buch rückt zurück in die Warteposition und ich reise nach Indien…

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Auf dem Rückweg zum Auto einen Blick werfen auf die Sommertücher bei Jelmoli. Nur um festzustellen, dass die Tücher, die mir gefallen viel zu hohe Zahlen auf dem Preisschild haben.

Zufrieden bin ich: was Süsses, ein Buch und ab nach Hause.

 

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Lärchengold & Tannengrün

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Aus der Ferne betrachtet wirken seine Nadeln zart und spitz. Seine Rinde ist grob und seine Wandlungsfähigkeit unter den Nadelbäumen, soweit ich weiss, einzigartig.

Jetzt im Frühling sind seine jungen Nadeln zartgrün, bevor sie im Sommer dunkelgrün werden und sich im Herbst in das atemberaubende Gold verfärben, für das viele Naturbegeisterte in die entsprechenden Regionen reisen, um das gelb-goldene Leuchten zu bewundern.

Die Lärche – grob und stachelig! Irrtum – ihre Nadeln sind zart, weich und biegsam. Ich streiche wahnsinnig gerne über die herabhängenden Arme der Lärche. Wie Samt.

Sie gehört zu den Hochalpinen Bäumen, doch auch hier in meiner Gegend haben sie sich im Mischwald niedergelassen. Ihr Leuchten im Herbst gehört zu den letzten Farben und wenn ihre Nadeln auf Schnee fallen, hat auch die weisse Pracht ein goldenes  Kleid.

Im Engadin gibt es wundervolle Wanderungen durch Lärchenwälder. Es sind ausgesprochen charakteristische und markante Wälder.
Z. B. bei Sils das Fextal, Pontresina, Val Trupchun oder Saas Fee im Wallis.

Mein schlaues Buch: „die heilende Energie der Bäume“ sagt über die Lärche:

Lärchenholz hat eine stark energetisierende und regenerierende Wirkung. Es wirkt ausgleichend, warm, steigert das Selbstwertgefühl und durchflutet den gesamten Körper. Des weiteren vermitteln Lärchen Bodenständigkeit und Sicherheit. Es unterstützt darin alte Muster abzulegen, schwierige Konflikt- und Trennungssituationen zu überwinden und Platz für Neues zu schaffen.

Die spezielle der Kraft der Lärche führt dazu, dass sie als Schwellenbaum zwischen der geistigen und der irdischen Welt betrachtet werden kann.

Ihre Nadeln und ihr Holz können bei Erkältungen zum inhalieren verwendet werden.

Die Lärche lässt sich ideal mit Tanne kombinieren. Die positive, optimistische Energie der Tanne und die warme, regenerierende Energie der Lärche ergänzen sich hervorragend.

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Dieses Pärchen – links die Lärche – rechts die starke, hochgewachsene Tanne stehen ganz in meiner Nähe mit sehr viel Platz drumherum. Auf den alten, mächtigen Tannenwurzeln kann man wunderbar sitzen und plaudern….

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und diesen Frühling, die wunderschönen blühenden Tannenzapfen bewundern.

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Die Tanne gilt als Symbol für Lebenskraft und ständigem Wachstum. Das immergrüne Nadelkleid behütet und beschützt. Tannen fördern die Zielstrebigkeit, den Optimismus und das Vertrauen in die Zukunft.
Tannenwald-Spaziergänge sind sehr heilsam für Menschen, die unter Asthma leiden, vor allem im Herbst und Winter.

„Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und tauscht bei ihnen seine Seele aus.“ Erich Kästner

Eine schöne Woche…behütet und voller Energie wünsche ich dir

Erika

 

„Die heilende Energie der Bäume“ von Susannah Beurer-Hildebrandt

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Visite

Am Freitagnachmittag kommt zwischen 15 und 16 Uhr eine Radiosendung auf DRS 1 mit dem Namen Visite. Angehörige und Freunde können Wünsche aufgeben an Kranke und Genesende.

Die Musik, die gespielt wird ist grundsätzlich nicht mein Geschmack, aber so zwischendrin höre ich sie gerne. Vom Schwyzer Örgeli, Alphorn Bläser, Schunkellieder, klassische Musik bis hin zum alten Gassenhauer wird gespielt, was gewünscht wird.

Manche Hörerwünsche werden direkt abgespielt und manchmal hören sich die Sprechenden sehr leidend, manchmal mit Tränen und belegter Stimme und manchmal sehr fröhlich und Mut machend an. So unterschiedlich wie die Musikwünsche sind auch die Geschichten, Krankheiten und das Alter, an die gedacht und für die gewünscht wird. Stets verbunden mit den besten Wünschen und guter Besserung.

Ein liebevoller Gedanke und schöne Musik werden auf Reisen geschickt, kommen an, erfreuen ein Herz und tun gut!

Heute Nachmittag spielten sie ein schönes Lied mit dem Titel:

„es wird ja alles wieder guet“

…und mit diesen Worten wünsche ich dir zusammen mit meinen Kumpeln am Wegesrand ein schönes Wochenende…

Erika

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Sitzen bleiben!

Wort-wörtlich hat es mich unter ihm auf den Hintern gesetzt. Bleib ich sitzen!

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„Die Esche respräsentiert die Fülle aus der das Leben besteht und aus der wir schöpfen. Gleichzeitig symbolisiert sie die Mässigkeit, ein Gleichgewicht ist herzustellen, sowie alles in Harmonie und in Einklang zu bringen.

Der Esche wird das Element Erde und das Milzchakra zugeordnet.

Die Heilkraft der Esche zeigt sich als wassertreibend, blutreinigend, schmerzstillend und antirheumatisch.

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Lässt man sich in der Nähe einer Esche nieder, wird es nicht lange dauern und man findet innere Ruhe, Gelassenheit und Harmonie. Sie lehrt uns auf unseren Körper acht zu geben und liebevoll mit ihm umzugehen. Ihre grösste Stärke liegt jedoch darin, dass sie uns Kreativität vermittelt. In ihrem Schatten blühen Ideen und Eingebungen geradezu auf!

Aber auch hier gilt Mass zu halten: hält man sich zu lange bei ihr auf, kann sie anregen, führt zu Nervosität, oder zu überstürztem, unüberlegten Handeln und Entscheidungen.“

aus „die heilende Energie der Bäume“ von S. Beurer-Hildebrandt

 

 

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