Lass es Dir gut gehen auf deine Weise, ob Du frei hast oder arbeiten darfst!
Schönes langes, sonniges Wochenende wünsche ich Dir!
Erika
Lass es Dir gut gehen auf deine Weise, ob Du frei hast oder arbeiten darfst!
Schönes langes, sonniges Wochenende wünsche ich Dir!
Erika
3. Säule Sabine
mit viel Erfahrung und einem unermesslichen Reichtum an Yoga-Übungen gestaltet sie ihre Stunden. Sie fordert und fördert – erkennt auf den 1. Blick, wo noch a bisserl mehr geht und wo der Körper Unterstützung braucht, um in die bestmöglichste Spannung oder Entspannung zu gelangen.
Mit ansteckender Freude lässt sie unsere Muskeln und Gelenke knacken, unsere Lungen weiten sich und jede Haltung wird von der Philosophie des Yoga`s begleitet.
Mit feinfühligen Humor hilft sie auch aus schier ausweglosen Verknotungen und hilft, dem auf dem Rücken liegenden „Käfer“ wieder in die richtige Position. Hilfsmittel, wie die Rolle oder der Gurt, dehnen die Muskulatur über die anfänglichen Grenzen hinaus.
Dank ihrer liebevollen Anleitung nimmt jede / jeder sich selbst ganz bewusst und tief wahr, über den Atem, die Bewegung und in der Meditation. Leicht erschöpft, aber mit einem pulsierendem Körpergefühl und tiefer Zufriedenheit darf der Tag starten oder zu Ende gehen.
4. Säule „Erika“
ich kenne die Bedürfnisse des Hoteliers und des Gastes, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Organisation und Administration geht mir mühelos von der Hand. An meinen Geschichten muss ich schon länger tüfteln und die Ideen sprudeln unentwegt. Liegen alle nach dem Abend-Yoga entspannt auf ihren Matten, ist es der Moment für meine kurzen Geschichten.
Als Landei mit städtischer Prägung und sehr gutem Orientierungssinn, das inzwischen auch höhere Berge und längere Wanderungen bewältigt, lief ich vorne weg – ohne Fähnchen, Ich halte die Fäden in der Hand und den Rücken frei für Sabine.
Das Dach über diesen 4 Säulen bilden die tollen Frauen, zwei Männer und zwei Hunde, die dieser Zeit zur Vollkommenheit verholfen haben.
Mit Musik – Trompete, Gitarre und Schwyzer Örgeli wurde gesungen und gejodelt. Gelacht, geweint, geschwiegen und zugehört.
Alles in Allem einfach nur Perfekt, Zeit vergessend, voller Energie und Regeneration, Dankbarkeit und Freude.
Für nächstes Pfingsten sind die ersten beiden Säulen vorbereitet. Doch wie sagt der Bayer:
„Schaug ma moi, dann seng mas scho!“
In tiefer Dankbarkeit gegenüber allen Kräften, die ineinander flossen und zusammen wirkten, und uns durch die Tage getragen und geführt haben.
Diese 4 Säulen sind ein unschlagbares Team!
P. S. Liebe jodelnde Mädels: ihr habt nächstes Jahr ein Rendevous mit dem Männerchor von Valchava. Sie freuen sich darauf wieder gemeinsam zu singen!
Nur auf einem soliden Fundament lässt sich ein Projekt verwirklichen. Die Pläne und Strukturen schweben solange in der Luft, bis es durch seine Menschen zum Leben erweckt wird und es sich zeigen wird, wie tragfähig und behaglich das Mauerwerk ist….
Keine Kalkulation schenkt einem Gewissheit, welchen äusseren Einflüssen das Projekt ausgesetzt sein wird und welche Menschen sich darin mit ihren Geschichten bewegen werden.
Vertrauen auf die gute Vorbereitung und Flexibilität um reagieren zu können. Los gehts….
Unser „Projekt Yoga & Geschichten“ steht auf 4 Säulen:
1. Val Müstair
Die faszinierende Landschaft und Natur des Münstertals, üppige Lärchenwälder im Frühlingskleid, die je höher man blickt und steigt von kraftvollen Arven abgelöst werden und nach oben hin, die schroffen Felsen den Himmel berühren. Das liebliche, zartgrüne Kleid der Lärchen lässt viel Licht auf den Waldboden fallen, auf dem das Moos und die Blumen sich mühelos darin baden können. Blühende Erika`s, die sich um Felsen und an Hänge schmiegen und den restlichen Schneematsch mühelos durchstossen.
Ein weites Netz von Wanderwegen für jegliche Kondition und Ambition. Wundervolle, friedliche Dörfer mit typischen Engadinerhäusern.
2. Hotel Central Valchava
Lebensfrohe Fassadenmalereien mit kleinen Details, die sich mit jedem weiteren Blick offenbaren. Behagliche, ruhige Zimmer. Ein Yogaraum im Dachgiebel, in den die Morgen- und Abendsonne einfallen darf und in ihrem Lichtstrahl die Silouette des Menschen erstrahlt.
Eine schnörkellose, bodenständige und authentische Küche, mit feinen Nuancen die Begeisterung hervorruft und nach „mehr“ verlangt. Zum Frühstück gibt es von der Chefin selbstgemachte Marmelade, selbstgebackenes Brot und einen Frischkäse, in den man eintauchen möchte.
Und das Schönste: die Menschen, die dort arbeiten und einen mit aufrichtiger Gastfreundschaft und ihrem herzlichen Lachen in Empfang nehmen. Aufmerksam, liebevoll und präsent.
Eine Chefin, Claudia, die in ihrem Tempo und Humor einzigartig ist und dieses Hotel zusammen mit ihren MitarbeiterInnen, kompetent und voller Energie zu einem Juwel erstrahlen lässt.
Säule 3 & 4
Fortsetzung folgt…
Auf bald Erika
…mein Freund!, sagte der Frühling dem Winter vor einiger Zeit. Doch der Winter beharrte auf einen Nachschlag und wartete damit bis vor Pfingsten.
Zeit für uns zu fahren! Unser Yoga & Geschichten-Wochenende in Valchava erwartet uns…..
Nochmal die Winterreifen aufs Auto, denn unser Weg führte über den Ofenpass ca. 2200 m.ü.M. Einen von Herzen kommenden Dank an unsere Kfz-Werkstätten!!!!
Eine traumhaft, verschneite Berglandschaft im Mai!
Einsam und verlassen – die Strasse durch den Nationalpark Graubünden.
14 Frauen – 2 Männer – 2 Hunde landen alle nach und nach gesund, munter und müde im Hotel Central in Valchava.
Mit eisiger Pracht begrüsste uns der Winter und mit unbezwingbarer Kraft und Energie begleitete uns der Frühling durch unsere Zeit im Münstertal.
Fortsetzung folgt…
wieder zu Hause!
Herzliche Grüsse
Erika
Nach langer Vorbereitungszeit nähert sich Pfingsten, an dem wir – Sabine und ich – ein Yoga & Geschichten-Wochenende im wunderschönen Münstertal / Engadin organisiert haben.
Meine Tasche mit meinen Geschichten steht gepackt da, neben Yogamatte, Wanderschuhen und Daunenjacke.
Morgen fahren wir los…
Ich wünsche euch ein schönes, erholsames Pfingst-Wochenende
herzliche Grüsse
Erika
Ich wohne in einem alten Haus. Zu meiner Wohnung unter dem Dach gehört eine Loggia – eine ins Dach eingefügte Terrasse. Nur die Sonne, der Mond, die Sterne, der liebe Gott und die Vögel von der Kirchturmspitze schauen auf mich.
Letztes Jahr hatten sich 2 Wespennester, eines in der Dach-Rumpelkammer und eines mit Holzwespen unter dem Dach direkt über meiner Terrassentür eingenistet. Niemals hat mich auch nur eine Wespe belästigt oder gar gestochen. Flog eine in meine Wohnung, öffnete ich ihr ein weiteres Fenster oder die Tür und weg war sie.
Sie waren nicht da um mich zu bedrohen. Vor einem Jahr war mein Leben durch eine für mich überraschende Trennung aus den Fugen geraten. Sie machten mir durch ihr hin und her bewusst, wie unruhig und getrieben ich war. Ich hatte eine Nest und war selten dort anzutreffen. Ich sah es als Zwischenstopp.
In meiner unmittelbaren Umgebung gibt es 3 Kraftplätze. Eine Grotte mit der Madonna, die Kapelle auf dem Felsen, der Wasserfall und ein Vierter – mein persönlicher – die Alp Sennis.
…bis nach Schweden fuhr, um dort seine grosse Liebe wiederzufinden. Eine wahre Geschichte von Per J. Andersson, Kiepenheuer & Witsch Verlag
…es ist keine reich-bebilderte Reisegeschichte quer über die Erdhalbkugel voller Erlebnisse und Dramaturgie.
Es ist das Bildnis eines Menschen – Pikay – der sich von der untersten Kaste, den Unberührbaren, der Liebe wegen nach Schweden durchschlägt.
Er nutzt sein grossartiges Talent – das Zeichnen im speziellen von Porträts, um zu überleben, sich abzuheben und die Welt um ihn herum ein wenig besser zu machen. Sein offenes und freundliches Wesen stellt sich den Widrigkeiten entgegen und öffnet ihm zugleich viele Türen.
Er zweifelt, er hungert, schläft im Freien und versucht sich umzubringen. Alle Facetten eines Lebens und doch schafft es immer wieder sein Glaube an seine Prophezeiung und an sich selbst, seinen Weg weiter zu gehen.
Es ist ein Buch voller Kraft, einfacher tiefer Weisheit und Liebe, die zwischen den Zeilen ein Herz schlagen lässt und nach Schweden trägt.
„Ich sehe vom Flugzeug auf die Erde hinunter und habe plötzlich das Gefühl, dass das, was ich sehe – die schneebedeckten Berge, die trockenen Ebenen, die grünen Felder – grösser und wahrhaftiger ist als mein Leben. Wenn ich auf die Erde hinuntersehe, dann kommen mir die Alltagsrobleme lächerlich vor, die Möglichkeiten unendlich und das Leben gross wie das Firmament. Die Sorgen sind nur noch Punkte auf einer Karte.“
Ein „starkes“ Buch, eine einzigartige faszinierende Lebensgeschichte mit einem Happy-End, das noch heute gelebt wird.
Hochdeutsch: „Eine Tasse voll Weisheit“
Er sagt: „Damals habe ich einen grossen Fehler gemacht. Ich habe „Haben“ mit „Sein“, und Sicherheit mit Liebe verwechselt.“
Sie sagt: “ Nein, du hattest grosses Glück! Das Leben hat dich gelehrt, dich zu erinnern.“
P. S.: „A Haferl voll Gscheid“ sind Aussagen, Gedanken und Beobachtungen, die mir das Leben schenkt und werden immer wieder einmal hier auftauchen.
…ein Paar Fotos von einem meiner Lieblingsplätze…Alp Sennis…
…alle und alles bleibt liegen…
…an einem sicheren Platz…
…oder mitten auf der Wiese…zu zweit…
…und alleine…
…vor dem Loch…
…auch der „tote Mann“ mit etwas Schnee im Aug…
..und auf dem Spitzmeilen ist der Wanderweg noch lange nicht frei…
…neugierig und ohne Scheu…
….die Heidelbeeren auf dem besten Weg….
…eine schöne Woche wünsche ich Dir
Erika
Es gibt Tage, da wirst du morgens wach und obwohl du die Decke gerade auf die Seite geschlagen hast, fällt sie dir auf den Kopf. Mit Webcams kann man um die ganze Welt reisen, dem Meer beim Wellen schlagen zuschauen, feststellen dass es auf Sylt regnet, wie zu hause auch und sämtliche umliegenden Berggipfel in dicke Wolken eingehüllt sind.
Deine Seele, dein Herz, dein Körper verlangen nach Bewegung, Luft- und Kulissenveränderung. Die Zeit fliesst dahin und eine kleine „Do-to-Liste“ schwirrt durch den Kopf. Keine Lust – läuft nicht weg. Macht es Sinn jetzt noch irgendwohin zu fahren?
In Gedanken gehst du deine Routen und deine Lieblingsplätze durch, doch keiner von ihnen will heute passen. Alles nichts, wozu dein Herz heute „Ja“ sagt. Ein Gedankenblitz, eine Erinnerung….wo war das doch gleich?
Ein Telefonat, Rucksack und Regenjacke packen und los gehts…. Leihhund darf auch mit…
…die Fahrt geht Richtung Süden – sehr gut! In Thusis abfahren Richtung St. Moritz und der Strasse folgen bis das Navi sagt: im Kreisel 2. Ausfahrt und geradeaus bis Alvaneu Bad.
Beim Schwefelbad ist ein grosser Parkplatz und von dort aus führt der Wasserweg. Wir gehen am Fluss Albula entlang und folgen der Beschilderung, flankiert vom Golfplatz Alvaneu, der sich wunderschön in die Landschaft einbettet
zur Schwefelwasserquelle Arvadi, zu der geschrieben steht:…“Es gibt Orte, die einen förmlich herbeirufen. Es gibt Andere, die man erspürt. Und Andere, deren Präsenz in der Luft liegt. Schwefelgeruch lässt sich von weitem einfangen….Es ist ein Holzweg, den Sie gehen müssen, um zur Quelle zu gelangen. Eine Falte des Hanges öffnet eine kleine Unterwelt, die brodelt und Farben und Düfte zaubert. Eine kleine Hexenküche der Natur…“
Von der Quelle soll man ruhig trinken….sie macht stark! Leihhund und ich haben getrunken…
weiter geht es bergauf…
durch einen magischen, zauberhaften Wald. Es ist so sagenhaft friedlich hier….der ganze Wald umhüllt einen mit seiner Kraft und Energie…das Herz öffnet sich und die Seele wird leicht und breitet ihr Flügel aus…
und alle Sinne entspannen sich.
Wir folgen der Beschilderung „Wasserfall“ – Sackgasse, am Schaftobelbach aufwärts, der teilweise von roten Steinen gesäumt wird bis zum Wasserfall, der 63 m hoch ist und auf 1180 m ü. M. liegt.
Kraftvoll, gewaltig und laut fliesst sein Wasser hinab in den Fluss Albula. Wir kehren zurück zum Bad Alvaneu…
Schwefelquellen eignen sich zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Hautleiden, Kreislaufstörungen und für Verdauungsstörungen und Leberkrankheiten. Und natürlich zur Entspannung nach einem Tag in der Natur…das holen wir nach – ohne Leihhund.
Es gibt Tage, da fällt dir die Decke auf den Kopf. Lässt du sie dort liegen – deine Entscheidung!
Es muss gar nicht so weit sein. Einfach ein neues Ziel, ein unbekannter Weg, eine andere Umgebung und deine Welt ist wieder frisch, lebendig und entspannt. Schlägst du die Decke wieder über dich, bist du müde und zufrieden. Alles gut!
Herzliche Grüsse
Erika
**die Idee nach Alvaneu zu fahren, habe ich von http://www.amorak.wordpress.com