Ein Stück Himmel

Die Sehnsucht nach dem Himmel treibt mich ein kleines Stück höher den Berg hinauf…….

Lauferei

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…ein Stück noch, es riecht wunderbar nach Wald…und Erde….die Luft wird wärmer….

Lauferei

Lauferei

…ich sehe nach 3 Tagen Nebel am Stück, endlich wieder den Himmel….
…einmal umdrehen und dann diese Aussicht….

Lauferei

Lauferei

….durchatmen und die Sinne schweifen lassen….

Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart
liebe Grüsse
Erika

….mehr Sonntagsfreuden unter http://www.kreativberg.blogspot.ch

 

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Ein Laden, der Glück verkauft

„Manche Menschen laufen dem Leben voller Vorfreude und mit ausgebreiteten Armen entgegen. Andere öffnen lieber erst einmal die Tür einen kleinen Spalt und spähen vorsichtig nach draussen. Dann sind da noch die, die sich vom Leben verabschieden, lange bevor ihr Herz aufhört zu schlagen – sie sind kaputt, verbraucht, am Ende. Trotzdem stehen sie jeden Morgen auf und schlurfen auf müden Beinen durch den neuen Tag. Vielleicht hoffen sie noch auf eine Veränderung, ein Wunder sogar, aber ihre Rücken sind gebeugt vom Traum, einfach wegzulaufen, und von den verschenkten Jahren. Dieses Leben ist ihnen so bequem geworden wie ein alter Wintermantel.“

Die ersten Sätze von „Ein Laden, der Glück verkauft“ von Beth Hoffmann.

„Jeder Tag ist ein Geschenk, und ob er uns gefällt oder nicht, hängt davon ab, wie wir dieses Geschenk empfangen“ …ein Auszug aus dem letzten Kapitel…

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Die Geschichte dazwischen – gut geschrieben, macht Spass zu lesen und tut gut.

Liebe Grüsse
Erika

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Abgetaucht

….für ein verlängertes Wochenende im Nebel, der sich mit jedem weiteren Tag dem Boden am See und unter meinen Füssen näherte, und alles in seinem Dunst und in der Unsichtbarkeit verschwinden liess.

Mit jedem Tag wurde es ruhiger und friedlicher in der Welt und in mir.

Lauferei

Lauferei

 

Umsorgt und wundervoll geborgen in fremden Mauern und Händen, kann ziehen, was zu gehen bereit ist. Gedämpfte Gedanken und verblassende Erinnerungen wabern über die Felder, hüllen knorrige Bäume ein, die Feuchtigkeit hängt sich in Spinnennetzen fest, ohne sie zu zerstören.

Lauferei

Lauferei – Hotel Hirschen in Horn am Bodensee

 

Magische Momente und tiefe Dankbarkeit gegenüber dem Leben – meinem Leben, stehe ich unter einer Trauerweide in der Dämmerung und weiss, am nächsten Tag kehre ich nach Hause zurück – zurück in die Sonne und auf meinen Weg, den ich niemals wahrhaftig verlassen hatte…..

Lauferei

Lauferei – Raus aus dem Nebel der Sonne entgegen

Tage voller sympathischen Begegnungen, Gespräche zwischen Fremden, Gastfreundschaft und Herzlichkeit, phantastische Küche, Aufmerksamkeit und Behaglichkeit. Angenehme Gesellschaft, gute Gespräche und herzliches Lachen. Kopfsteinpflaster und Fachwerkhäuser. Kaffee & Kuchen. Langer Marsch dem See entlang.

Neue Ideen, Pläne für nächstes Jahr….

Abgetaucht und erfrischt wieder aufgetaucht.
Ich wünsch euch eine gute Woche mit und ohne Nebel
Erika

Perfekt Wundervoll!! http://www.hotelhirschen-bodensee.de

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Mei Hanserl

Es gibt Tage, da bleibt ein Teil vom Hirn auf dem Kopfkissen liegen und der Rest des Körpers macht sich auf den Weg zur Arbeit. Der Autoschlüssel läuft nicht mit, dafür 2 x zwei Stockwerke rauf und runter. Zusätzliche Wegstrecken ergeben sich, da am Ziel angekommen der eigentliche Grund des Weges plötzlich aus dem Gedächtnis verschwunden ist. Nochmal zurück zum Start – ah, ja – jetzt weiss ich es wieder, weiter gehts. Wo ist der Schlüsselbund? Suchen! Sofort! Denn wenn ich eine Tür zuviel rausgehe, komme ich nicht mehr rein ohne Schlüssel. Schlüssel da! Wo war ich stehen geblieben? Ah, ja…..der ganze Tag war verpeilt! Unnötige Wege und ständig das Gefühl, etwas vergessen zu haben. Stimmt ja auch! Einen Teil meines Hirns, das zu Hause auf meinem Hanserl liegen geblieben ist.

Zu hause nehme ich all meine „halb-fertig-gedachten Gedanken“ und ertränke sie in der Badewanne. Danach ist alles in Harmonie und beide Hirnhälften haben sich wieder gefunden.

Alles gut! Die Welt hat sich weiter gedreht, auch wenn ich nicht perfekt funktioniert habe, nicht alles aufgenommen habe, was man mir erzählt hat und ich ab und an neben der Spur lief.

Lauferei

Lauferei

Liebe Grüsse

Erika

Hanserl nennt man in Bayern das ganz kleine Kopfkissen

Von Dr. Hauschka gibt es ein „Wind & Wetter Bad“, das heizt wundervoll ein!

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Alaska & Indien

Für meine Buchempfehlungen verzichte ich auf ausschweifende Inhaltsbeschreibungen und aussagekräftige Kommentare. Diese kann man auf den verschiedensten Portalen nachlesen.

Ich lese gerne und viel, ein Buch gefällt mir oder eben nicht.

imageDas Buch von Sharon Short „Mein kleines Stück Alaska“ hat mir gut gefallen. Es ist eine aussergewöhnliche Geschichte von Geschwistern, gut geschrieben und mit einer Träne im Auge.

 

 

 

Ebenso war der Roman „Die wundersame Beförderung“ von Vikas Swarup ein kurzweiliges Lesevergnügen. Bunt, weise, überraschend.
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Mal sehen, wohin mich die nächste literarische Reise führt….
liebe Grüsse
Erika

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Ein Herz für Stiefmütter

Der letzte Schneefall hat meinen verbliebenen Topfpflanzen einen schweren Hut verpasst und nachdem der Schnee wieder geschmolzen war, schauten alle geknickt aus der Wäsche!

Gräser, Kräuter abgeschnitten, ausgerupft….alles in meine Bio-Müll-Tasche. Da ich nicht die schnellste im Entsorgen bin, steht die Tasche bei frühlingshaften Temperaturen auf der Terrasse.

Und heute Mittag guckt mich dieses kleine Mütterchen frech an!

Lauferei

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Eine Kämpfernatur und immer dem Licht entgegen! Morgen darf sie zurück in die Erde, dort wo sie hingehört.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch

Erika

 

 

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Genuss-Schnute

„Frisches Bauernbrot mit guter Butter und Nutella!“

Das war mein Gedanke in der Meditation nach den Yogaübungen. Seit über 15 Jahren praktiziere ich Yoga. Und wann immer wir mit der Meditation starten und eigentlich der Geist und die Gedanken zur Ruhe kommen sollten, startet in meinem Kopf der Turbo. Ich kann mich noch so konzentrieren, das Nutellabrot verschwindet nicht mehr. Der Magen knurrt, denn vor dem Yoga esse ich kaum etwas.

Auf dem Heimweg mit starkem Schneetreiben und glitschiger Strasse freue ich mich auf mein Nutellabrot, obwohl es schon spät ist. Solange ich denken kann, begleitet mich Nutella – mal mehr, mal weniger. Dabei spielen die Ernährungs-Gesundheitsapostel-No-go- Argumente für mich überhaupt keine Rolle.

In meiner Kindheit gab es nicht sehr oft Nutella, meist die günstigere Variante. Mit 2 Brüdern aufgewachsen, die ernährungstechnisch ein Fass ohne Boden waren, war der Kampf um das Nutellaglas entsprechend herausfordernd. Als Sandwich-Kind lernte ich, die Ellenbogen sowohl nach rechts, als auch nach links einzusetzen. Seit vielen Jahren gehört mir mein Nutella-Glas ganz alleine. Denn ob bewusst oder unbewusst habe ich mir immer Partner ausgesucht, die kein Nutella mögen. DAS ist mir auch während der Meditation aufgefallen.

So gesehen, war meine Meditation erfolgreich und gar nicht so Gedankenturbulent wie sonst. Vor meinem „inneren Auge“ stand ein Nutella-Glas und mit ihm entstand meine Verbindung zwischen dem kleinen Mädchen und dem grossen Mädchen, das noch immer mit Genuss und Leidenschaft seinen Finger in die Schokocreme steckt und den verschmierten Mund abschleckt.

Heute gabs frisches Sauerkraut mit Schupfnudeln! Mmmm….

Schönen Abend

Erika

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Wer pfeift?

Und plötzlich ist es STILL! Ich höre nur den Wind und den Regen. Und ich erinnere mich an ein Versprechen, das ich mir selbst gegeben habe: wenn er weg ist, schreibst du darüber!

Tinnitus. Eine weitverbreitete und verschwiegene Krankheit? Phänomen? Verschwiegen, da ihm etwas zweifelhaftes, mysteriöses anhaftet und er medizinisch keine eindeutig erklärbare Ursache hat. Die Steigerung wäre ein Hörsturz. Tinnitus – ein Geräusch, das man nur alleine hören kann, das einfach aus heiterem Himmel auftaucht und einen an manchen Tagen in den Wahnsinn treiben könnte. Meistens genau dann, wenn es absolut still um einen herum ist oder man am nötigsten Ruhe bräuchte.

Er verfolgt einen überall hin, zu jeder Tages- und Nachtzeit, treuer als ein Hund. Die Vielfältigkeit der Töne, der Lautstärke und der Rythmen sind unermässlich und nicht vergleichbar. Jeder hat seinen eigenen Pfiff im Kopf!

Mein Freund im Ohr begleitet mich seit 3 – 4 Jahren. Genau weiss ich es nicht mehr. Und ich hatte das grosse Glück, das er meist verschwand kurz bevor ich einschlafe und wieder seinen Job aufnahm, sobald ich wach wurde. Es gab auch immer wieder Momente, da war er weg, aber auch solche, da wurde er extrem laut und an ganz schlimmen Tagen ohne Unterbrechung.

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Sage mir, was hast du vor….

„Sage mir, was hast du vor mit deinem einen, wilden, kostbaren Leben?“ Mary Oliver „The Summer Days“

Der Monat November ist für die meisten Menschen „der trostloseste Monat“ des Jahres. Weshalb? Weil er mit Allerheiligen beginnt und wir uns an die Menschen erinnern, die uns verlassen haben? Tun wir das nicht an vielen anderen Tagen des Jahres auch?

Im Zyklus der Natur ist der Monat November, der Monat des Abwurfs der letzten Blätter und die Säfte ziehen sich zurück. Und wer die Bäume genauer betrachtet, wird sehen, dass sich die Knospen für den kommenden Frühling bereits gebildet haben oder sich noch bilden werden.

Zeit für uns, alte Blätter aus dem Buch des Lebens noch mal anzuschauen, ihre Schönheit und ihren Bedeutung zu erkennen, sie zu lösen, sie zu entfernen, zu zerreissen und sich in Dankbarkeit von ihnen zu verabschieden. Jedes Einzelne Blatt trägt zur Einzigartigkeit unserer Geschichte bei und macht sie vollkommen. Sich zurückziehen, sich Ruhe gönnen und neue Pläne schmieden, Knospen entstehen lassen und darauf vertrauen, dass sie der nächste Frühling zum erblühen bringt. Alles hat seine Zeit und seinen Sinn.

Ich geniesse diese Zeit, mein Feuer im Ofen, die flackernden Kerzen, Zeit zu haben für ein gutes Buch, Entrümpeln von Ansammlungen in Kisten und Schränken, Zeit für mich und das Finden von Antworten auf die Frage: “ Sage mir, was hast du vor mit deinem einen, wilden, kostbaren Leben?“

Ich mag den November und vorallem, wenn er so wie im Moment sonnig und strahlend blau all die vielen Farben der Natur zum leuchten bringt.

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Viel Freude mit deinem Blätterhaufen….

liebe Grüsse

Erika

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3 Jahreszeiten in 3 Stunden

Meine Oma sagte immer, wenn ich mir eine Wunde eingefangen hatte: „Bis du heiratest ist die Narbe weg“.  Es gibt Narben, die bleiben und sie sind nicht sichtbar. Es sind die Wunden, die uns das Leben zufügt. Es heisst: „Die Zeit heilt alle Wunden“ und ich sage nein, die Zeit lehrt uns, damit zu leben und eines Tages tun sie nicht mehr weh. Die Narbe bleibt und die Erinnerung.

Dieses Jahr war ich dreimal auf meiner Trainings-Test-Strecke dem Älpli in Malans. Zweimal lief ich die 1000 Höhenmeter mit einer

Lauferei

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schmerzenden Wunde. Heute lief ich mit einer Narbe, die nur noch schmerzt, wenn ich darauf drücke. Wer ist schon so dumm und drückt auf eine Narbe, die heilt?

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Veränderungen geschehen übergangslos. Manchmal streift dich nur noch ein Hauch von gestern und du darfst einen Blick auf morgen werfen, doch wer du bist und was du fühlst, das ist Jetzt!

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Und die Natur war heute auf meinem Weg hoch zur Bergstation mein Lehrmeister. Vom Parkplatz weg war es angenehm und die Sonne schien mir wundervoll warm auf den Rücken. Nach 1 1/2 Std. tauchten die ersten Nebelschwaden auf und es wurde kühler, und das letzte Stück meines Weges lief ich durch Schnee.

Lauferei

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Sommer, Herbst und Winter in 3 Stunden. Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn, und mein Weg.

Jetzt – ist alles gut!

Startet gut in eure Woche und liebe Grüsse

Erika

 

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