Während den vergangenen, regenfreien Tagen schwebt der Duft von frisch gemähten Gras durch das Tal und wird in die verschiedensten Richtungen vom Wind verteilt. Der Wind, der noch immer die Kühle des Schnees in sich trägt.

Nur ein paar Tage war ich weg. Weg im Val Müstair und im Tessin. Der viele Regen hat die Natur, die mir Zuhause so sehr vertraut ist explodieren lassen.

Mein Ziel im Tessin war die 2. Schaukel zu entdecken und es wurde sooo viel mehr…..
Es fasziniert mich jedes Mal wieder, wie einfach es ist in diesem kleinen Land, sowohl die Jahreszeiten im Übergang, das Klima, als auch die Vegetation und natürlich auch die Sprache zu wechseln.

Innert wenigen Stunden kann ich rauf und runter wandern oder fahren und alles zeigt sich in einem neuen Bild.

Der vergangene Winter und der viele Schnee hat überall seine Spuren und Schäden hinterlassen.

Gelassen am Wasser sitzen. Polenta und Risotto geniessen mit einer warmen Jacke.

Auf dem Pizzo Zucchero weit über den Tälern schwingen und dem Kind in mir Raum und ein Strahlen schenken.

Einen winzigen Teil des Onsernonetals entdecken und Kröten beim Paarungskonzert lauschen.

Mit tiefer Gelassenheit und einem guten Gefühl nach Hause fahren.

Denn dort ist die Welt auch bunt und abwechslungsreich,

weil ich niemals aufhören werde, zwischen den Welten zu schaukeln, solange ich es kann.































































