Kleine, spontane Momente der tiefen Zufriedenheit, in denen du nur mit dir bist. Um dich herum ein Kokon, der alles von dir fernhält und du tief entspannt bist.

Lauferei – Himmelsliegen
Kleine, spontane Momente der tiefen Zufriedenheit, in denen du nur mit dir bist. Um dich herum ein Kokon, der alles von dir fernhält und du tief entspannt bist.

Lauferei – Himmelsliegen
Diesen Sommer ist kein Monat vergangen, ohne ein Portion Neuschnee auf den Gipfeln oberhalb von 1800 / 1900 m ü. M. Ein Hauch von Puderzucker, als Kontrast zu dem weiss-blauen Himmel und dem kräftigen Grün der Wälder und Wiesen.

Lauferei
Die Welt oberhalb von 1800 m muss sich eilen. Schneller wachsen, blühen, Früchte tragen und sich vermehren. Die Natur weiss es und vielleicht ist dies der Grund, weshalb einem an der Baumgrenze die Welt kraftvoller erscheint.

Lauferei
Der Davoser Höhenwanderweg in Verbindung mit der Schatzalp, die mir lediglich ein Begriff aus dem Thomas Mann Roman „Der Zauberberg“ war, schlängelt sich an der Baumgrenze entlang.
Die 5 potenten, frisch eingetroffenen Herren werden unruhig, lange bevor etwas zu hören oder zu sehen ist.

Lauferei – Alp Cavlocc
Das zarte Geläut der kleinen Glocken wird langsam hörbar und da kommen sie im gemächlichen Schritt durch das enge Tal auf den Stall zugelaufen.

Lauferei
120 Ziegendamen, die den Sommer auf der Alp Cavlocc, oberhalb von Maloja / Engadin verbringen dürfen. Einige von ihnen werden in den nächsten Wochen durch die unruhigen Ziegenböcke aus Isola beglückt werden. Die erfreuen sich zunächst an der unverhofften Gesellschaft, dem Freilauf und den frischen Gräsern und Blättern.

Lauferei
Die Damen und Herren werden auf die Nachmittagsweide getrieben von einem aufmerksamen Boarder-Collie und einer Hirtin, die ihnen folgt.

Lauferei – Siesta
Die 5 Schweine, die sich in ihren Schlammlöchern entspannt sonnen, interessiert das Spektakel überhaupt nicht.

Lauferei
Daneben steht die Käserei. Direkt vor Ort kann jeder, der sich auf den Weg zur Alp Cavlocc macht, ganz wunderbaren Ziegenkäse kaufen. In der Molkerei in Maloja ist er auch erhältlich.

Lauferei – er wartet auf seine Ziegen
Laura Chrützer aus Borgonovo im Bergell hat ihre Ziegen auch auf der Alp. Zusammen mit ihrem kleinem Sohn und ihren zwei Hunden ist sie mit uns hier hoch gekommen, um mir die Ziege zu zeigen, für die ich die Patenschaft von meiner Freundin Helene zum letztjährigen 50. Geburtstag geschenkt bekommen habe.

Lauferei – Theresia mit ihrer Mutter
„Theresia“ wird sie jetzt heissen und hoffentlich ein gesundes, schönes Leben hier auf Cavlocc und im Bergell geniessen.
Mit dieser Patenschaft wird die Arbeit und die Innovation der jungen Familie, die neben den Ziegen auch einige Schafe im Bergell haben, direkt und sinnvoll unterstützt. Ein schönes, aussergewöhnliches Geschenk und ich bin jetzt stolze Ziegen-Tante.

Lauferei – überraschender exclusiver Ziegenknutsch
Verbunden mit einem Ausflug nach Maloja, entspannten friedlichen Stunden mit sympathischen Menschen, zutraulichen Tieren und inmitten wunderbarer Natur ging dieser Tag viel zu schnell vorüber.

Lauferei
Denn das wertvollste, das wir einander schenken können ist Zeit und gemeinsame Erlebnisse.

Lauferei – tiefenentspannt

Lauferei – Ciao a tutti
P. S. Wer sich für eine Ziegenpatenschaft interessiert – bitte melden.
Meine bayrische Welt ist verletzt und ich gehe meinen Weg weiter. Wir müssen lernen, damit zu leben.

Lauferei – Val S-charl
Niemand kann uns versprechen, dass alles wieder gut wird. Angst lähmt und lässt uns dennoch bewusster und achtsamer sein.

Lauferei
Wut, Schmerz, Unverständnis brauchen Raum.

Lauferei
Einen Platz, um wieder ruhiger und friedlicher zu werden. Die Gedanken und Gefühle zu klären.

Lauferei – God da Tamangur – Arvenwald
Selbst ein Teil der Natur, nimmt sie mich auf. Hüllt mich ein in ihren Frieden, ihre Kraft und ihre Geborgenheit.

Lauferei – sehr alte Arve
Erinnert mich an die Stärke, die in jedem Lebewesen fliesst.

Lauferei
Geformt durchs Leben, fest verwurzelt.

Lauferei
Zart, biegsam und flexibel im Wind des Lebens stehend.

Lauferei
Aufrecht, einzigartig und beschützt.

Lauferei
Ist selbst der steinigste Weg von kleiner, zarter Schönheit umgeben.

Lauferei
Am Ende des Tages, mein Weg ruht, bin ich wieder bei mir.

Lauferei
Schaue auf die Welt mit der Gewissheit, dass es so viel Schönes gibt.

Lauferei
Das Leben ist eine Erfahrung, eine Reise und als Teil der Natur, kann ich aus ihr schöpfen und von ihr lernen,

Lauferei – Valchava
um unter dem Regenbogen zu wandeln, ob ich lache oder weine.
den wunderschönen Alpsommer in seiner vollen Blüte und Vielfalt…

Lauferei – Maschgenkamm – Flumserberge

Lauferei

Lauferei

Lauferei
Giovanna – sie betritt die Bühne und gackert zufrieden vor sich hin….

Lauferei – Giovanna
Die Geschichte von Giovanna kannst du hier nachlesen: Giovanna

Lauferei – Winterschlafplatz auf der Fensterbank
Sie weiss, dass sie niemals auf dem Grill landen wird.

Lauferei
Dafür möge die Leichtigkeit des Seins bei dir landen und dich durch die Woche begleiten.

Lauferei
Liebe Grüsse
Erika
In der eher dunklen Küche mit einer Eckbank vor dem Fenster liegen auf dem Regal darüber 2 Beutel Gummibärchen. Auf der Eckbank steht eine Gitarre und auf dem Tisch liegt eine Pfeife im Aschenbecher, als wäre sie gerade erst geraucht worden. Einfach, zweckmässig und gemütlich ist der kleine Raum. Der häusliche Lebensmittelpunkt zweier Männer, die seit einigen Tagen auf dieser Alp sind. Beide sind Allgäuer.

Lauferei – Unterer Murgsee und Alpenrosen
Letztes Jahr bin ich den Beiden bereits begegnet, gegen Ende des Alpsommers. Sie wären mir nicht in Erinnerung geblieben, bzw. heute auf meiner Wanderung aufgefallen, wenn mir nicht der eine von Beiden letzten Sommer schroff und lautstark entgegen getreten wäre.
Morgens um 8, wenn die Welt noch friedlich döst, drehe ich eine Runde um den See…

Lauferei – Altausseer See
Klar und rein spiegelt sich die Welt in ihm wieder…

Lauferei – Altausseer See
„Des Feiar lass i niar ausgeh!“ sagt er, während mir die Katze mit dem, von der einzigen und trächtigen Kuh im Stall, verschissenem Ohr um meine Beine streicht. „Mit der Milch is ja nix mehr.“ Deshalb haben sie auf Mutter-Kuh-Haltung umgestellt und seit einer Woche ist das Vieh auf der Alm. Nur die Trächtige bleibt da. Ende Juli kommts Kalb.

Lauferei
Fast 90 ist er, kümmert sich um die Kuh, die Katze, die Hühner und zusammen mit dem Sohn um das Haus und den Hof. Eine Männer-WG sind sie. Unter der Woche kommt eine Frau ein paarmal und hilft ihnen und kocht, seit seine Frau vor einigen Jahren gestorben ist.
In der Schweiz ist er geboren – in Lachen, Kanton Schwyz. Damals – während dem Krieg ist seine Familie nach Österreich, Zell am See. Mit 19 ist er nochmal in die Schweiz. Neugierig war er. Dann hätte er ins Militär sollen. „Da hab ich denen gesagt, dass ich nach Österreich muss. Wegen einer Vaterschaftsklage. 3 mögliche seien sie gewesen und da muss er schon hin. Ob man das nicht um 1 Jahr verschieben könnte!?“ Er lacht: „Gstimmt hat des ned. Aber i hab mir was einfallen lassen müssen.“ Er ist nie wieder in die Schweiz.

Lauferei – Grundlsee
Steirisches Salzkammergut
Mit 400 Schweizer Franken ist er zurück. In Wien, bei den Juden, hat er getauscht. Wieder grinst er über das ganze Gesicht. 4000 Schilling hat er gekriegt. Das war viel Geld!
„Ja – und dann hab i do eigheirad“ – leider, aber er sei ja eh nie da gewesen. Ein friedlicher, wunderschöner Platz, oberhalb des Sees gelegen, mit viel Wiesen und Obstbäumen ums Haus herum. Er erzählt gerne von Früher, mit einem Hauch Wehmut. Er schaut auf sein Land, wie es heute vor ihm liegt und blickt in die Zukunft, mit der Gewissheit, dass sich hier am See vieles verändern wird, weil die Bauern aufhören und ihr Land verkaufen. Dann wächst alles zu oder es wird gebaut. „Mähen müsst mer. Es steht scho so hoch…“

Lauferei
Ein Schlawiner ist er! Denke ich mir und zusammen gehen wir vom Stall Richtung Haus. „I muss amoi schaugn, was des Feiar macht.“ Und ich geh weiter meinen Weg Richtung Gössl.
SEIN Feuer brennt noch immer und blitzt aus lebendigen Augen.
….auf der Suche nach einem friedlichen Platz für meine Hängematte….
Lass es dir gut gehen.
Herzliche Grüsse
Erika

Wann immer ich meine Runde um den „Block“ drehe, begegnen wir einander. Und heute hat sie mich zum 1. Mal auf ihre markante Weise begrüsst und ich hab mich gefreut wie verrückt. Sie kommt sofort an den Zaun.
Ausgiebige Streicheleinheiten und schauen, ob der Bauch wieder gewachsen ist. Es wäre wunderschön, sie eines Tages mit ihrem Nachwuchs an der Seite zu sehen.

Lauferei
Bei ihr gehe ich manchmal vorbei. Es ist ein sehr spezieller Ort. Eine Marien-Grotte mit üppig blühenden Rhododendren. Hier bedarf es keine Worte…

Lauferei – Grotte
Dem Opa mit dem Rollator aus meiner Strasse begegne ich sehr häufig. Denn in den vergangenen Wochen war doch einiges los durch die diversen Baustellen und Aktivitäten an den Nachbarhäusern. Er nutzt das regenfreie Fenster, ebenso wie ich, um seine Strecke bis zum Bankerl vor dem kleinen Dorfladen zu gehen.
Ich weiss nicht sehr viel über ihn. Seine Augen, die einen fixieren sind freundlich und manchmal blitzt ein frecher Schalk aus ihnen hervor. Ich lache ihn an und winke. Leider kann ich nicht viel mit ihm reden, denn ich verstehe ihn sehr schlecht. Das liegt kaum am Dialekt, eher daran, dass er stets eine Pfeife im Mund hat. Auch heute, sie raucht wohlriechend vor sich hin. Ein guter Tag.
Einander verstehen hat nichts mit der Sprache zu tun.