Seit wenigen Stunden sind alle Vertrauten aus dem Haus. Es ist kalt und es schneit. Nichts aussergewöhnliches, ein Wintertag wie jeder andere zuvor. Die Zurückgebliebenen frönen ihrem Alltag.

Lauferei
Mit lautem Getöse wird das überraschende öffnen der Haustür von einem der Bewohner angekündigt. Ein prüfender Blick und weg. Falscher Mensch.
Es folgt eine Bestandsaufnahme aller Zurückgebliebenen durch den Eindringling. Vollzählig erschienen – jeder auf seine Weise.

Lauferei
Willi hat die schönsten, tiefblauen Augen und verteidigt seinen Platz auf der Brüstung und den Überblick, sofern die Augen einmal geöffnet sind. Er liebt es gebürstet zu werden, am besten stundenlang…

Lauferei
Louis – faul, verfressen und frech. Morgens gegen 6 Uhr fällt er wie eine Bombe auf sein schlafendes Opfer, um sich dann daneben zu legen – bis der nächste Anfall folgt…

Lauferei
Gini – noch ein Baby und frisch eingezogen, erobert sie nach und nach ihr neues Zuhause. Ein dreifarbiges Mädchen, wobei die Farbe nur noch für einen Hinterlauf gereicht hat und es aussieht, als wäre sie mit einer Pfote im Schlamm gestanden.

Lauferei
Tinka – eine sehr eigenwillige Eurasier-Hündin, sehr ängstlich ohne ihre Rudelführer. Wachsam, aber auch schnell weg…
Für ein paar Tage war ich Hüterin des vierpfotigen Kleeblatt`s. Sie freunden sich mit Neulingen an, solange gewährleistet ist, dass die Dosen auf Verlangen geöffnet werden und die gefüllte Blase vor die Tür geführt wird.
Da ich leider keine eigenen Haustiere habe, konnte ich dieses tierische Defizit ausgleichen. Streicheln und kraulen nährt Mensch und Tier.
Ich habe die Gesellschaft der vier sehr genossen.



































