
Lauferei
Nichts ist vergänglicher, als die weisse Winterpracht und die Zeit. Die weisse Pracht ist den machtvollen Temperaturschwankungen unterworfen. Nur ein paar Grad mehr oder weniger entscheiden über Verbleib oder Verlust.

Lauferei Saanenland
Was heute noch Makellos, kann morgen schon in seiner Erscheinung und Konsistenz komplett verändert sein.

Lauferei
Mit jedem Schwung macht der tiefgefrorene, feine Pulverschnee ein ganz wunderbares, zartes Geräusch…ich höre es sofort, sobald ich die Augen schliesse…

Lauferei
…mit grossen Augen stehe ich am Piano in einer Hotelbar und lausche der Musik. Sie ist mir vertraut – gespielt von einem Pianisten, der vor mehr als 20 Jahren in einem Restaurant engagiert war und mir an diesem Abend nach langer Zeit wieder begegnet.

Lauferei
Im Hotel und in dem Restaurant habe ich gearbeitet. Älter und weiser und trotz unserer sichtbaren, äusseren Veränderung erkennen wir einander und er spielt und singt ein Lied: (leider weiss ich nicht mehr von wem oder den Titel – frei übersetzt)
…ich bereue nichts…
…ich erwarte nichts…
…das Gestern kennt kein Ja…
…das Morgen ist ungewiss und was dich verlassen wird..
…ich bereue nichts und liebe den Moment…
Am Ende des Tages stehst du da und fragst dich:
„Wo ist er – der Schnee,
und sie – die Zeit
bloss hin?“

Lauferei
Der Schnee schmilzt und die Zeit verrinnt. Erinnerungen bleiben und können aufgefrischt werden.
Der Vergänglichkeit zum Trotz: schön war`s! Der Schnee, die Bergwelt, die Musik und die Zeit mit guten Freunden.
Eine schöne Woche wünsche ich Dir
Erika


































