In Rotgoldgelb baden und sich im Lärchennadelregen bewegen – nichts anderes wollte ich an diesem Wochenende, bevor der Zauber des Herbstes vorbei ist….

„Sei gütig. Jeder Mensch, dem du begegnest kämpft seinen eigenen schweren Kampf.“
Inmitten all den Lärchen, die in ihrem rotgoldgelben Kleid um die Wette strahlen, dabei spielt es keine Rolle, ob die Sonne scheint oder nicht, fällt jeglicher innere Kampf und Gedanke von mir ab. Scheint die Sonne, setzt sie dem Farbenrausch die Krone auf.

Lärchennadeln wollen unter dem Schnee liegen, die Erinnerung an ihre Sommerzeit zugedeckt wissen und sich in ihrer Schlichtheit des Geästs dem Winter hingeben.

Mittendrin meine Lieblingsbäume, die Arve, vor der vergänglichen Kulisse der Lärchen. Die Arve erinnert mich an meine Widerstandskraft, meine Stärke und Stabilität, egal was kommen mag.

Jeder für sich und alle zusammen bilden den perfekten und schönsten Herbstwald, der jetzt möglich ist und er schenkt mir tief im Herzen das Gefühl von Geborgenheit und Einssein.

Frühmorgens geniesse ich die Stille, die Gesellschaft der Bäume, der Eichhörnchen und Eichelhäher, und all der zauberhaften Wesen zwischen den Wurzeln und Steinhaufen. Eine Welt, die mich nährt und in vollkommener Zufriedenheit den Pulsschlag der Erde fühlen lässt.

Ich muss nur meine Augen schliessen, dann bin ich wieder dort und tauche ein in den Zauber und die Energie der Bergwelt und der Natur. Inzwischen wurde das rotgoldgelbe Licht durch das makellose Weiss des Schnees zugedeckt. Der Wunsch der Lärchennadeln hat sich erfüllt.







































































