Nein, meine Wanderschuhe habe ich nicht an den Nagel gehängt. Schmittchen Schleicher mit leichtem Schuhwerk und in Mops-moderatem Tempo haben diesen Sommer das Zepter übernommen.
Wer langsam geht, sieht mehr….wer sehr langsam geht, sieht noch mehr!

Dieser heisse, trockene Sommer war für Mensch, Tier und die Natur eine Herausforderung und ausser den frühen Morgen- oder späten Abendstunden war kaum Bewegung möglich, doch oft waren dies die schönsten Stunden.

Meinen Hundetransport-Anhänger konnten wir daher auch nicht so oft benutzen, wie ursprünglich gedacht und wenn doch, überraschte mich meine Mops-Oma durch spontane Bewegungsfreude und der Transporter übernahm den Rucksack.


Während den vielen Sonnenbädern am Walensee, der eine Rekordtemperatur erreichte, übernahm Mops die Bewachung der Handtücher und des Rucksacks.

Es waren / sind entschleunigte, oftmals sehr faule Sommertage und sie haben uns gut getan. Inmitten all dem Weltgeschehen, dem Tempo auf der Strasse, im Leben und der Zeit, waren wir im Mops-moderaten Tempo unterwegs und haben die Stille und die Kühle gesucht und gefunden.


Ich habe nach der Natur geschaut und es war nicht immer schön, was ich gesehen habe. Die Trockenheit setzt vielen Bäumen enorm zu, viele haben es nicht überstanden. Und doch stehe ich inmitten der Natur und staune über ihre Kraft und Fähigkeit zu überleben, die Üppigkeit der Früchte und selbst der kleinste Strauch – noch jung im Leben – trägt ein paar Beeren. Sie zeigt mir einmal mehr, dass inmitten der grössten Herausforderungen die Chance liegt, sich an die tiefe Kraft zu erinnern und sie für sich einzusetzen.







Die Natur und ganz besonders die Wegwarte führt und schützt und hilft, Altes sowie Starres loszulassen. Darüber hinaus schenkt sie eine heitere Stimmung und lässt trübe Gedanken verschwinden.(www.kostbarenatur.net)
In diesem Sinne wünsche ich euch noch schöne Sonnenstunden und einen sanften Übergang in den Herbst.






























































